Tanja und Christian Roos mit Jonathan, Victor, Ragnar und Nuriel

Die wildesten Reisen haben wir erst mit den Kindern gemacht!
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Was passiert, wenn sich eine Österreicherin und ein Hamburger in München verlieben? Na klar. Sie heiraten, machen ihre Leidenschaft – das Reisen – zum Beruf, bekommen vier Söhne und werden in Berlin glücklich. Klingt fast ein bisschen zu traumhaft, oder? Ist aber tatsächlich die Geschichte von Tanja und Christian.  Die Family düst nach wie vor mehrmals im Jahr um die Welt und mit den ersten beiden Kindern sind sie tatsächlich erstmal sieben Monate auf Weltreise gegangen. Aber auch zu sechst hält sie wenig von ihren Abenteuern ab. Wir durften die Rooses in ihrer Familienbude in Prenzlauer Berg besuchen. Seht selbst!

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Hallo ihr beiden! Wo habt ihr euch eigentlich kennengelernt und seit wann ist Berlin euer fester Wohnort?

Tanja: Wir haben uns 2011 in München kennengelernt. Chris kam gerade aus seinem einjährigen Aufenthalt in Japan zurück und ich von zwei Jahren in Stockholm. Er war an dem Abend (es war der 2. April!) mit Freunden unterwegs und ich mit anderen Freunden in einem Restaurant, zwei davon kannten sich – und auf einmal waren wir eine riesige Gruppe. Ich kam von der Toilette zurück und da saß dann Chris neben mir. Wir haben uns sofort mega gut verstanden und hatten gleich ein sehr intensives Gespräch. Zwei Wochen später hatten wir dann unser erstes Date im Nage und Sauge, einem Restaurant in München, und er ist anschließend mit zu mir gekommen… Dann ging es noch drei Monate hin und her, bis ich ihn irgendwann gefragt habe, ob wir jetzt eigentlich ein Paar sind. Seine Antwort: “Ich befürchte schon!”
Christian: The rest is history. Wir haben dann 2013 geheiratet und auch unseren ersten Sohn Jonathan bekommen. 2015 kam unser zweiter Sohn Victor in München zur Welt und dann sind wir Ende 2016 nach Berlin gezogen. Wow – schon unser sechstes Jahr in Berlin!

Ich bin ja Halb-Österreicherin, Halb-Schwedin und bin damit aufgewachsen, viel unterwegs zu sein.
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Gab’s die Reise-Leidenschaft bei euch beiden schon immer?

Tanja: Ja, wir sind beide schon immer gerne und viel gereist. Ich bin ja Halb-Österreicherin, Halb-Schwedin und bin damit aufgewachsen, viel unterwegs zu sein. Ich habe als Jugendliche drei Sommer in New York verbracht, in Salzburg, London, Hamburg und Stockholm gelebt und 2010 mit 24 mein eigenes Unternehmen NECTAR & PULSE gegründet. Wir haben persönliche Design-Reiseführer mit den Lieblingstipps von Locals rund um den Globus produziert und verkauft. Daraus ist dann noch eine Design- und Content-Creation Agentur entstanden. Und wir haben weitere Reiseführer zum Beispiel für die Süddeutsche Zeitung (Glücklich in … ) geschrieben.
Christian: Wir sind dann auch recht schnell zusammen losgezogen. Und haben direkt fest gestellt, was für ein gutes Team wir auf Reisen sind. Das ist ja alles andere als selbstverständlich!

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Bewundernswerterweise hat mein bei euch den Eindruck, dass ihr euch in Sachen Reisen trotz vier Kindern richtig viel traut. Ist das Reisen dennoch anders geworden?

Das ist schön. Und ja, es stimmt, die wildesten Reisen haben wir erst mit den Kindern gemacht. Mit unseren ersten beiden Kids waren wir 2017 für sieben Monate auf Weltreise. Einmal um den Globus: Hong Kong, Bali, Australien, Neuseeland, Maui, New York … Die Hälfte davon wildcampen im Zelt und im Camper. Vor Corona waren wir dann mit drei Kids für zwei Monate in Thailand. Dort sind wir immer zu fünft auf einem Roller gefahren! Dazwischen waren wir viel in Europa unterwegs. In Island, Marrakesch, Bornholm, Kroatien, Italien, Schweden, Italien, Frankreich, Portugal… nie werde ich diese besonderen Momente vergessen. Es ist auch für uns immer wieder erstaunlich, wie viel man dann doch mit Kids machen kann und wie gut sie mitmachen, wie viel Freude sie beim Reisen haben und heute noch von all den Erlebnissen erzählen. Da wir auch Hotels testen weiß ich gar nicht, in wie vielen unterschiedlichen Betten sie schon geschlafen haben – aber sicherlich bald ein paar hundert. Wir lieben es, alle paar Nächte weiterzuziehen und so viel von einem Land wie möglich zu sehen. Und wir mögen Kontraste, von schicken Boutique-Hotels und außergewöhnlichen Airbnbs bis wochenlang Zelten ist am Besten alles dabei.

Es ist auch für uns immer wieder erstaunlich, wie viel man mit Kids machen kann und wie gut sie mitmachen!
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Ihr habt vier Jungs. Ohne hier ein Klischee bedienen zu wollen, aber wie schafft ihr es, die vier zum Beispiel bei langen Flügen oder Autofahrten zu beschäftigen?

Puh. Das ist immer wieder ein ganz schöner Balance-Akt. Auch wenn sie super erprobte Reisekinder sind, stoßen wir da – so wie alle – immer wieder an unsere Grenzen. Was natürlich super funktioniert ist nachts zu fliegen oder zu fahren. Oft sind wir auch mit der Bahn unterwegs mit eigenem Abteil … Und dabei ist natürlich immer das übliche Entertainment-Programm: Hörspiele, Filme, Kinder iPads, Kartenspiele – und ganz viele Snacks. Was auch hilft ist, den Anspruch runterzuschrauben. Reisen muss nicht (immer) entspannt sein, es ist besser, einfach darauf gefasst zu sein, dass es zwischendurch auch herausfordernd und mega anstrengend werden wird. Was ebenfalls oft hilft: die Vorfreude und das Darüber sprechen oder Spiele spielen, wo es hingeht, was wir da alles machen wollen und welche Tiere es da wohl gibt etc… Und am Wichtigsten ist, dass Chris und ich als Team funktionieren und alle eventuellen Unstimmigkeiten davor aus dem Weg geräumt sind. Ha!

Reisen muss nicht (immer) entspannt sein, es ist besser, einfach darauf gefasst zu sein, dass es zwischendurch auch herausfordernd und mega anstrengend werden wird.
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Was ist euch ansonsten noch wichtig, wenn ihr als Familie eine Reise bucht?

Christian: Dass alle auf ihre Kosten kommen. Das ist immer unsere Hauptüberlegung, wenn wir eine Reise planen. Wir machen natürlich viel Familienprogramm und kindergerechte Sachen aber schauen auch, dass Tanja und ich alleine zum Surfen, Yoga, Massage etc. können.
Im Buchungsprozess sind wir natürlich mittlerweile auch Profis, wir wissen, wo wir die besten Angebote finden und hier ist auch die Amex Gold sehr sehr praktisch – sowie das American Express Reiseportal! Dass eine Reiserücktrittskosten-Versicherung bei Buchungen mit der Amex Gold dabei ist und die Krankenversicherung für medizinische Hilfe im Ausland – das ist schon wirklich ein großer Vorteil. Auch der europaweite KFZ-Schutzbrief bei Pannen kann natürlich SEHR viel Sinn machen. Außerdem finden wir es toll, dass man mit den Memberships Rewards Punkten (wo bei der Buchung einer Reise natürlich so einige angesammelt werden), viele tolle Gegenwerte wie Sachprämien oder auch Budget für die nächste Reise erhalten kann.

Tanja: Am Wichtigsten ist aber die Quality Time zusammen. Einfach das Eintauchen in ein fremdes Land, eine neue Kultur. Ohne viel Programm einfach das Zusammensein genießen und das Privileg zu haben, eine besondere Reise machen zu können und Momente zu erleben, die uns für die Ewigkeit bleiben. Wir sind außerdem alle ziemliche Foodies und können schnell “hangry” werden. Gutes Essen (egal wie einfach) ist uns also auch sehr wichtig. Dabei muss es aber nicht immer ein Restaurant sein. In Neuseeland haben wir selbst Muscheln am Strand gesammelt und Pasta Vongole im Camper gekocht mit dem besten Sauvignon Blanc aus Marlborough. Das war ein Erlebnis!

Auch der europaweite KFZ-Schutzbrief bei Pannen kann natürlich SEHR viel Sinn machen!
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Was macht ihr eigentlich genau beruflich und wie lässt sich das vereinbaren?

Tanja: Chris ist eigentlich promovierter Maschinenbau-Ingenieur, hat seine Doktorarbeit in Lasertechnik geschrieben und zuvor bei BMW in München gearbeitet. Mit dem zweiten Kind hat er gekündigt und ist bei mir im Unternehmen eingestiegen. Dadurch waren wir einfach flexibler und beide konnten beides haben – und wir konnten reisen wann wir wollten!
Mit der Agentur haben wir Reisen zum Beruf gemacht. Die Kinder auf all unseren Business / Recherche-Reisen mitnehmen zu können war stets ein großes Privileg, auch wenn es manchmal extrem anstrengend war. Wir produzieren Reiseführer und Reise-Content, haben eine Hotel Community und empfehlen Lieblingsorte mit Seele.

Christian: Letztes Jahr haben wir dann noch ein zweites Herzens-Business gegründet. Wir machen seit Jahren Coaching und wollten dies auch immer zum Beruf machen. 2021 haben wir dann nochmal den Sprung ins kalte Wasser gewagt und Das Neue Wir gestartet.
Wir bieten 1:1 Beziehungs-Coaching Sessions an und haben auch einen eigenen Podcast. Es ist so schön, andere dabei zu begleiten, sich ein erfülltes Leben zu erschaffen und Paaren dabei zu helfen, eine neue Qualität in ihrer Beziehung zu leben. Vor zwei Wochen haben wir auch einen Buchvertrag unterschrieben und schreiben jetzt unser erstes Beziehungsbuch. Juhu.

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Ihr habt so viele schöne Orte gesehen – warum ist gerade Berlin eure Base?

Tanja: Ach, außer im Winter lieben wir Berlin. Es ist so bunt, noch irgendwie wild, unfertig und abwechslungsreich. Auch wenn es Klischee ist und viele Ur-Berliner nicht (mehr) zustimmen: Jeder darf gefühlt alles sein. Diese Freiheit in der Luft gibt es nicht mehr in vielen Metropolen und dieses besondere Lebensgefühl mögen wir. Alles kann, nichts muss. Du kannst im Pyjama raus oder komplett gestylt und keinen interessiert es. Nur die Natur und Berge fehlen uns manchmal und der Winter kann hart und dunkel sein. Ich bin ja in einem kleinen Skiort im Salzburger Land aufgewachsen und der Skilift war fünf Minuten entfernt … der Berliner Winter macht mich dann schon fertig. Seit kurzem haben wir nach vier Jahren Car Sharing aber jetzt wieder ein eigenes Auto – einen Bus – und so können wir am Wochenende wieder mehr Ausflüge in die Natur machen. Unsere nächste Anschaffung wird ein Dachzelt.

Christian: Wir finden Berlin außerdem sehr kinderfreundlich – klar wir wohnen in der Prenzl-Berg Bubble wo es gefühlt mehr Kinder und Spielplätze als Erwachsene gibt, aber verglichen mit anderen Orten, wo wir schon gelebt haben, ist es für Kids überall in Berlin doch sehr entspannt. Manchmal träumen wir von anderen Orten, an denen wir noch gerne leben würden und sprechen dann alle Pros und Cons durch… Mal sehen, was die Zukunft bringt! Gerade sind wir sehr happy und angekommen in Berlin, haben einen tollen Freundeskreis mit vielen gleichaltrigen Kindern und ein gefühltes „Dorf“, was ja unglaublich viel wert ist. Vor allem, wenn man keine Großeltern hat, oder sie weiter weg wohnen. Unser Nachbar ist ein 65-jähriger Rentner, der ab und zu als Babysitter einspringt und wir können was essen gehen. Das ist sooooo toll. Auch dass alles fußläufig ist, genießen wir sehr. Und dass unser Großer alleine in die Schule oder zu Freunden gehen kann, ohne das wir ihn überall hinfahren müssen.

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Wie war die Pandemie für euch?

Tanja: Heftig! Wie für die meisten Familien… Die ständigen Schließzeiten von Schulen und Kitas, Quarantäne hier und da und dann noch zuhause arbeiten plus Homeschooling – es war ein immenser Kraftakt, der uns noch immer krass in den Knochen steckt. Ein Business zu haben, welches von der Reisebranche abhängig ist, war zusätzlich enorm zehrend und belastend. Und dann noch die Schwangerschaft und Ungewissheiten mit Baby Nummer Vier. Ob Chris bei der Geburt dabei sein kann, ob wir ein Familienzimmer bekommen etc. Ich hatte einen vierten Kaiserschnitt… Ich weiß oft selber nicht, wie wir das alles hingekriegt haben. Wir haben sogar letztes Jahr noch ein neues Business gegründet. Familienpolitisch muss sich in Deutschland eh noch einiges tun – die Pandemie hat dies noch mehr verdeutlicht.

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Wie sieht ein normaler Tag im Alltag bei euch aus?

Tanja: Da unser viertes Kind erst vier Monate alt ist und wir beide selbstständig sind, sieht jeder Tag anders aus. Ich übernehme momentan aber wieder komplett mit Stillen die Nachtschichten mit dem Baby und Chris macht dafür die Frühschicht: Um 7 Uhr holt er das Baby, damit ich ein paar Stunden Schlaf nachholen kann und macht die anderen drei Kids für Schule und KiGa fertig, schnallt sich den Kleinsten um und bringt sie weg. Im besten Fall legt er danach das schlafende Baby wieder zu mir ins Bett und wir trinken gemeinsam den ersten Kaffee, bevor es an die Arbeit geht.

Christian: Je nachdem, wer gerade mehr im Büro oder in unserer Praxis gebraucht wird, geht’s dann an den Schreibtisch und der andere ist mit dem Jüngsten unterwegs. Ab 16/17 Uhr verbringen wir die Tage dann wieder gemeinsam mit den Größeren. Am Wochenende findet ihr uns entweder auf den umliegenden Märkten mit befreundeten Familien oder an einem der schönen Berliner Seen – oder eben weiter weg, auf Reisen!

Wir nehmen uns bewusst Zeit füreinander, reden viel, buchen uns hier und da in ein Hotel ein und schauen, dass auch die körperliche Nähe mit vier Kids und Alltag nicht zu kurz kommt.
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Wie schafft ihr es, als Paar ein Team zu bleiben?

Tanja: Wir haben uns, wie gesagt, mit dem zweiten Kind entschlossen, dass Chris seine Anstellung kündigt und in mein Unternehmen einsteigt, damit wir mehr zeitliche Flexibilität gewinnen. So hatten wir beruflich immer die gleichen Ziele, weil wir ja Inhaber der gleichen Firma waren. Es war natürlich ein großer Schritt, dass die Firma uns beiden gehört, obwohl ich sie gegründet und aufgebaut hatte. Aber es hat sich so gelohnt, weil es nicht darum ging, wer wie viel und wann arbeitet, sondern eher, wer für das Unternehmensziel gerade zeitlich mehr gebraucht wurde.

Christian: Für uns hat es immer am besten funktioniert, Care-Arbeit und Erwerbsarbeit 50/50 zu teilen. Sich als Paar und gleichzeitig Team zu verstehen das an einem Strang zieht. Alles Geld geht auf ein Konto. Der eine kann nicht ohne den anderen. Durch unsere sehr intensive Coaching-Ausbildung können wir Streits ziemlich schnell im Kern auflösen und sind dann näher als je zuvor. Manchmal holen wir uns auch einen Coach dazu, wenn es hakt. Wir nehmen uns bewusst Zeit füreinander, reden viel, buchen uns hier und da in ein Hotel ein und schauen, dass auch die körperliche Nähe mit vier Kids und Alltag nicht zu kurz kommt. Das ist nicht immer einfach, aber immer lohnenswert!

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Wie teilt ihr euch im Alltag auf, gibt es bestimmte Dinge, die nur einer macht?

Grundsätzlich wechseln wir sehr viel in den unterschiedlichen Rollen. Aber einige Konstanten gibt es:
Tanja: Stillen, Medizin und Pflaster, Wäsche, Blumen, Backen, Bestellungen & Shopping damit alle haben was sie brauchen, Urlaubsplanung, …
Chris: Kochen inkl. Bananenbrot exkl. sonstiges Backen – haha, Küche, Einkaufen, Handwerkliches, Kita-Logistik & Elternabende, Homeschooling, Kindergeburtstage, Arzttermine…
Aufräumen und sauber machen wir beide – und ein mal die Woche kommt eine Putzkraft für drei Stunden, die uns hilft.

Wir haben eine Weltreise gemacht und wir durften durch unsere Kinder lernen, dass es in einem erfüllten Leben mehr um das WIR als um das ICH geht.
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Was ist die größte Herausforderung an euerem Lebensmodell?

Tanja: Wir sind beide ehrgeizig und haben uns aber für ein Lebensmodell entschieden, in dem beide nur 50% ihrer Ressourcen für beruflichen Erfolg einsetzen können – gleichberechtigt eben. Beide konnten sich so beruflich verwirklichen und Zeit mit der Familien verbringen. Somit dauert alles etwas länger, wir erreichen unsere Ziele manchmal später als geplant, andererseits wären wir beruflich ohne die vier Kids und ohne diese Aufteilung niemals da, wo wir heute sind.
Christian: Die Kinder waren auch in beruflicher Hinsicht immer ein Beschleuniger und eine Erweiterung. Unser Coaching-Unternehmen haben wir ja mit der Schwangerschaft des vierten Kindes begonnen. Wir haben generell immer Familie und Beruf kombiniert und das war super anstrengend, aber auch sehr erfüllend, weil wir als Familie immer mehr zusammenwachsen konnten und viel Zeit miteinander hatten. Wir hatten Fotoshootings für Tourismusregionen und Hotels, wo wir als Familien anreisen und arbeiten konnten und wir haben fast alle Recherche-Reisen für unsere Reiseführer-Buchreihe für die SZ mit den Kids unternommen: Schweden, Island, Toskana, Marokko, uvm.. Wir haben eine Weltreise gemacht und wir durften durch unsere Kinder lernen, dass es in einem erfüllten Leben mehr um das WIR als um das ICH geht.

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Das Schöne überwiegt also, oder?

Tanja: Natürlich! Meine Eltern sind beide relativ früh gestorben. Meine Mama als ich 18 war an Leukämie und mein Papa hat sich sieben Jahre später das Leben genommen. Für mich war es immer am allerwichtigsten, viel nahe Familienzeit zu haben mit meiner eigenen neu gegründeten Familie. Ich weiß, wie schnell das Leben vorbei sein kann und was wirklich wichtig ist. Die kleinen Momente dazwischen, wenn dich das Baby anlächelt, du mit deinem großen Sohn Basketball spielst, oder schon eine richtige philosophische Unterhaltung führen kannst, sie Mama oder Papa rufen, wenn sie sich ganz doll in dich reinkuscheln, du mit ihnen über etwas lachst, das Lieblingsbuch vorliest, in den Sternenhimmel schaust, die Blumen gießt, ihre Begeisterung und vertieftes Spielen beobachtest, in der Badewanne Quatsch machst. Wenn du sie anschaust und kurz dich selber in ihnen siehst… dann sind das die eigentlichen großen Momente. Die Momente voller bedingungsloser Liebe und Lebensfreude. Das Wunder, dass aus dir und deinem Partner ein ganz neuer Mensch geworden ist. Die Vorstellung ist jedes mal wieder verrückt und einfach das Schönste. Dafür lohnt sich jeder Hazzle.

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Danke ihr beiden!!!

Tanja und Christian Roos mit Jonathan (8), Victor (6), Ragnar (3) und Nuriel (vier Monate), April 2022

Fotos: Anne Freitag
Interview: Isabel Robles Salgado

Dieses Porträt entstand in Zusammenarbeit mit der American Express® Gold Card .

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