Wie man kleinere und größere Kinder zuhause bespaßen kann…

13. March 2020 | in Alltag
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Wer hätte das noch vor ein paar Wochen gedacht? Dass unsere Welt so Kopf stehen würde. Aber nun sind wir mittendrin im Ausnahmezustand. Auch bei uns sind ab nächster Woche die Schulen zu. Viele, die können, arbeiten wahrscheinlich jetzt schon im Home Office. Und dann gibt es ja auch noch zahlreiche Familien, die ohnehin schon in Quarantäne waren!

Ich will hier gar nicht noch mal darauf eingehen, dass diese Maßnahmen notwendig sind, ich denke, das wisst ihr. Es ist wichtig, dass sich das Virus nur langsam verbreitet, damit unser Gesundheitssystem nicht platzt und es genug Betten und Beatmungsgeräte gibt für die, die sie brauchen. Die meisten jüngeren und fitten Menschen müssen keine Angst vor dem Virus haben, aber wir müssen jetzt alle zusammen halten. Alte und Kranke und Menschen mit Einschränkungen schützen, ihnen helfen. Alleinerziehenden unter die Arme greifen. Einfach nicht nur an sich selbst denken, denn ja: wir werden wahrscheinlich nur leichte Symptome haben. Aber wir könnten das Virus unbemerkt weitertragen an Jemanden, den es umbringen kann. Und wenn das zu Viele auf ein Mal sind – ihr wisst ja.

Bei uns in der Schule gibt es eine Notbetreuung für die Kinder von Ärzt*innen, Pfleger*innen, Feuerwehr, und so weiter. Alle anderen bekommen Aufgaben für Zuhause. Home Schooling! Wer hätte gedacht, dass es dazu noch mal kommt. Ich liebe es ja, mit meinem Sohn zu rechnen und zu lesen. Mal sehen, ob ich es in zwei Wochen auch noch liebe.

Home Schooling

Was ich auch wichtig finde: dass jetzt nicht nur die Frauen zuhause bleiben. Diese Pandemie geht uns alle etwas an und wer sich irgendwie aufteilen kann, sollte das tun. Wir hier im Office werden uns mit den Partnern abwechseln und auch untereinander abwechselnd arbeiten. Und viel, viel, viel zuhause sein.

Vielen macht die Vorstellung, mit den Kindern zuhause zu bleiben, Angst. Was ich auch verstehen kann. Der Lagerkoller steht uns allen bevor. Ich finde es auch wichtig, die Ängste der anderen ernst zu nehmen. Manche schieben irrationale Panik, das macht keinen Sinn, aber so eine Panik lässt sich eben auch nicht mal ebenso abstellen. Manchen wird bei der Vorstellung, wochenlang eingesperrt zu sein, ganz anders. Man kann das als “First World Problems” abtun, aber zuhören, beruhigen, nachfragen – kann man eben auch.

Kreativ sein…

Wir werden versuchen, hier kreativ zu sein. Viel lesen, viel glotzen, viele Hörspiele hören – das eh. Zwischendurch Frühjahrsputz, mal aussortieren. Und jeden Tag irgendein Projekt mit den Kindern. Und mal in den Wald fahren, wo keiner ist und den Kopf lüften. Mehr Pläne habe ich bisher nicht. Aber einige Ideen für alle, denen es genauso geht.

Knete selbst machen – wollte ich schon lange mal probieren. Jetzt ist endlich genug Zeit. Im Endeffekt ist das Salzteig, ich will ihn aber auch färben.

Wir wollten auch schon lange mal etwas aus Pappmaché basteln. Vielleicht eine Weltkugel? Passt ja gerade gut, schließlich steckt die ganze Welt in dem gleichen Schlamassel…

Ostereier färben! Sowieso. Ich wollte mal diese natürlichen Methoden (Achtung, ist schweizerisch, aber man findet schnell heraus, was gemeint ist :)) ausprobieren, mit Zwiebeln, Kurkuma, etc. Wird eine Sauerei, aber haben ja genug Zeit, um danach sauber zu machen. Hier gibt es auch noch eine Anleitung zum Färben mit Natur-Farben. Und hey, das wird das erste Jahr, in dem wir richtig früh dran sind mit der Oster-Deko!

Dann werden wir noch ganz viel Brettspiele, Memory und UNO spielen und Lesen und äh, Fernsehen? Wann war es je so okay, einfach mal abzuglotzen…

Ich liebe auch diesen Youtube-Channel Art for Kids. Mit ganz vielen Ideen für Kunst-Projekte mit Kindern.

Und dieses wunderschöne Kunst Projekt aus Milch und Farbe will ich auch mal probieren.

Die Bastelboxen von Andrea sind sicher bald ausverkauft. Sichert euch also noch schnell welche! Diese finden wir auch sehr süß.

Überhaupt basteln. Vielleicht besorge ich am Wochenende schnell noch ganz viel Pappe, Kleber, Sticker. Meine Kinder können stundenlang seltsame Kreaturen bauen, wenn sie das richtige Material haben!

Was ihr sonst noch kaufen könnt:

Für Kleinere:

Rätsel-Bücher machen so viel Sinn. Gibt es auch schon für Kleine, zum Beispiel dieser Kindergarten-Rätselspaß für unterwegs. Damit kann man Stunden verbringen!

Sticker-Bücher. Auch ein Zeit-Garant. Auch schon für Kleine. Zum Beispiel: Erstes Stickern Baustelle: über 200 Sticker

Oder: Meine Sticker-Dinos: Mit über 300 Stickern.

Lieben meine Kinder: Das Stickerhaus

Mit diesem Stempelset kann man sicher auch mehrere Stunden verbringen.

Auch immer gut: Puzzles. Ich liebe es, Kindern dabei zuzusehen, wie sie Puzzles machen, sie haben ganz andere Strategien, als wir, die aber überraschend gut funktionieren! Für Kleine geht zum Beispiel schon dieses Sendung mit der Maus, Puzzle.

Auch  toll: Dieses Puzzle aus Holz.

Und noch ein sehr schönes. Empfohlen ab vier Jahren.

Kann man dann auch mal machen: Schleim selbst herstellen! Klingt schlimmer, als es ist. Ich war sogar schon mal auf einer Schleim-Kinderparty, die Kids lieben es. Dieses DIY Slime Kit ist offiziell ab sechs, aber ich die Party war für 4-Jährige. Die bekommen das mit Anleitung hin!

Schönstes Memory-Spiel

Für Größere:

Ehrlicherweise sind große Kids ja ein bisschen leichter zu beschäftigen, aber dennoch einige Tipps.

Wieder Puzzle! RICHTIG viele Teile… Zum Beispiel dieses – Unser Sonnensystem. Einfacher, dafür schöner: Dieses Puzzle.

Oder hier: Bunter Ozean

Ansonsten: KOSMOS. Wir lieben diese Firma. So viele tolle Experimente und Spiele. Zum Beispiel dieses Flummi-Experiment.

Die Experimente für die Badewanne gehen sicher auch schon für Kleinere…

Der Piraten-Schatz ist auch ein Hit. Den kann man auch schon mit fünf ausgraben. Und es dauert EWIG :))

Auch immer toll, für alle Feinmotoriker: Aquabeads. Hier im Mega Bead Pack.

Verschießt aber nicht gleich das ganze Pulver. Uns stehen lange Wochen zuhause bevor… Lasst die Kids auch mal sich selbst bespaßen, wenn das irgendwie geht. Verkleidungskiste auf – und raus. Oder Hörspiel an. Oder eben – äh – die Glotze. Wir müssen jetzt alle sehen, dass wir gesund bleiben, die Nicht-Risikogruppen-Mitglieder vor allem, dass sie innen drin gesund bleiben.

Aber wir schaffen das!! 

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