Lange Autofahrten mit Kindern…

29. July 2019 | in Kooperation

… sind ja mal prinzipiell nicht so eine beliebte Sache. Aus Gründen! Die meisten Kinder werden – völlig zurecht – nach einer Weile im Autositz quengelig, fragen nach Pausen, nach Entertainment und “Wann sind wir daaaaaaaaa?”. Ich muss aber sagen, dass wir in dieser Hinsicht wirklich Glück gehabt haben. Unsere Bus-Tour nach Italien beinhaltete letztendlich auch 23 Stunden Autofahrt – fast ein ganzer Tag! Und die Kinder haben das unfassbar gut mitgemacht.

Das liegt auch daran, dass wir sie nicht überfordern. Die längste Strecke waren die 580 km bis nach München. Die absolvieren wir immer mit Pausen. Ansonsten haben wir versucht, nie länger als drei Stunden pro Tag im Auto zu sitzen. Ein weiterer Trick? Unsere Kinder schlafen wie die Weltmeister im Auto. Ich sage immer, dass sie das von mir haben, ich kann bis heute wunderbar im Auto schlafen. Und auch im Zug, im Flugzeug – ich genieße das richtig! Wir haben längere Strecken also immer auf die Mittagszeit gelegt, das Töchterchen hat dann unter Garantie einige Stunden verschlafen. Und auch der Sechsjährige döst noch oft weg.

Außerdem machen wir es unseren Kindern immer sehr recht im Auto. Sie dürfen oft ihre Kindermusik hören, zumindest so lange, bis wir es nicht mehr aushalten. Dann machen wir manchmal reihum: “Jedes Familienmitglied darf sich ein Lied wünschen” – das geht natürlich nur mit gutem Internet, macht aber total Spaß! Auch Hörspiele haben wir auf dieser Reise en masse gehört. Für Kleine und für Größere und viele davon auch mehrmals. Da muss man als Eltern dann durch, ich suche aber immer Hörspiele aus, die gut gemacht sind und die wir auch gerne hören. Und sobald die beiden schlafen, hören wir Eltern dann unsere Podcasts oder unterhalten uns einfach und genießen die “Zeit zu zweit”. Haha, als Eltern ist das ja wirklich fast wie ein Date, wenn beide hinten schlafen und man sonst keine Ablenkung hat, oder?

Na und dann dürfen sie eben auch manchmal ans Tablet. Meinem Sohn wird dabei allerdings oft schlecht, die Tochter steckt das Tippen dagegen super weg. Deshalb haben wir einen Deal, der oft zum Einsatz kommt: er darf ein Hörbuch hören, für das sie noch zu klein ist (sie kommuniziert ziemlich klar, wenn ihr zum Beispiel ein ganzer Roman noch zu lang oder kompliziert ist) und sie darf währenddessen auf dem Lernspaß Tablet von Fisher-Price spielen. Toll ist dabei, dass das Tablet zwei Lautstärken hat, so kann man es auch etwas leiser machen, damit das “Gedudel” auf dem Rücksitz nicht so sehr auf die Nerven geht. 🙂

Was auch super ist: Das Tablet verfügt über die Smart-Stages-Technologie, die Lerninhalte kann man also an den Entwicklungsstand des Kindes anpassen. Auf Knopfdruck gibt es dann eine Vielzahl an entwicklungsgerechten Liedern, Sätzen und Geräuschen. Auch Buchstaben, Wörter und Tiere sind dabei, wenn man so will, “lernt” das Kind also sogar noch etwas beim Spielen.

Meine Tochter spielt natürlich schon Stufe drei, da werden die Kinder auch dazu animiert, Dinge nachzuahmen und ihre Vorstellungskraft zu nutzen. Und ich muss zugeben, dass das für uns Eltern ziemlich unterhaltsam ist, wenn hinten auf dem Rücksitz Tiergeräusche nachgemacht werden, oder wenn lauthals mitgesungen wird. Es ist sogar richtig niedlich!

Das Tablet kommt also bei uns extrem gut an und war bei langen Autofahrten schon oft “der Retter in der Not”. Allerdings ist es auch – wie alle elektronischen Geräte – ein ziemliches Sucht-Objekt. Die Tochter nennt es “mein kleiner Fernseher” und gibt es ungern wieder ab. Deshalb haben wir – wie beim echten Tablet – klare Regeln, wie lange und wann gespielt werden darf. Es steht nicht immer zur Verfügung – aber bei langen Fahrten kann man natürlich auch mal ein Auge zudrücken….!

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