Wie das mit dem Home Schooling bei uns so läuft…

30. April 2020 | in Kooperation

Ist es nicht verrückt? Vor Mitte März 2020 war es in Deutschland strengstens verboten, seine Kinder zuhause zu unterrichten. Es herrschte Schulpflicht. Manchmal habe ich Familien aus anderen Teilen der Erde darum beneidet, dass es dort so einfach schien, die Kinder mal aus der Schule zu nehmen und den Stoff einfach zuhause aufzuarbeiten. Lange Reisen mit Schulkindern außerhalb der Ferien waren hier wirklich verboten.

Reisen ist auch jetzt nicht möglich. Aber seit Wochen sind die Schulen geschlossen und von einem Tag auf den anderen war es nicht nur erlaubt, sondern es wurde erwartet, dass wir unsere Kinder nun zuhause beschulen. Ich will das hier auch gar nicht weiter bewerten, nur so viel: es ist natürlich richtig, dass die Schulen geschlossen wurden und es ist ja auch spannend zu sehen, wie schnell und problemlos Dinge durchgezogen und geändert werden, wenn es wirklich dringend ist.

Am 16. März war unser Sohn noch mal kurz in der Schule, um Material zu holen. Ab 17. März haben wir dann zuhause Schule gemacht. Und ich weiß noch, wie ich an diesem 17. März dachte: ich packe das nicht. Ich bin ja nicht ohne Grund NICHT Lehrerin geworden. Es gab Streit, meine Nerven waren nach einer Viertelstunde so dünn wie Pergamentpapier. Warum kann sich dieses Kind gefühlt nicht länger als eine Minute konzentrieren? Ein Mal weggeschaut, hat er schon wieder ein kleines Monster in sein Arbeitsheft gemalt. Wie sieht dieses Federmäppchen überhaupt aus, ist da noch EIN Stift vom Original-Equipment mit drin? Und dann die Aufgaben. Wir sprechen hier ja über den Stoff einer ersten Klasse. Und auf der einen Seite bin ich froh, dass ich da wenigstens noch mitreden kann (ich denke mal, ab der fünften bin ich – zumindest in Mathe – raus), auf der anderen Seite lag mir das “Mensch, ist doch soooo einfach!” quasi die ganze Zeit auf der Zunge. Wohlwissend, dass das jetzt wirklich kontraproduktiv wäre, schluckte ich es natürlich herunter.

Kind und Mutter – beide fertig. Abends haben wir beschlossen, dass das morgen besser wird. Und das wurde es. Auch dank der wundervollen Lehrerinnen, die den Papa und mich mehrmals beruhigten: Seien sie nicht so streng. Es soll ihm Spaß machen. Besser eine halbe Stunde mit Spaß gelernt, als zwei unter Stress.
Das saß. Denn ich glaube, sowohl mein Partner als auch ich, haben am Anfang “den Lehrer” raushängen lassen. Weil wir dachten, das muss so. Weil wir auch noch ein ganz anderes Lehrer-Bild im Kopf haben. Dabei sind wir keine Lehrer*innen – und diese sind heutzutage eh voll “auf Augenhöhe” – zumindest kommt es mir bei uns so vor.
Auch was die Techniken unseres Sohnes angeht, hatten sie schnell Rat: Wenn das Kind das Schema hinter den Mathe-Aufgaben gleich kapiert und sie dann nur noch runterrattert, dann wirkt das zwar so, als hätte es nichts gelernt, aber: das ist der Sinn der Sache!
Wenn das mit dem Lesen schon so gut klappt, müssen sie nicht auf Krampf weitermachen. Dann soll er eben etwas anderes machen, was er noch nicht so gut kann.
Außerdem gab es immer öfter auch kreative Aufgaben: ein Monster-Comic malen, eine eigene Währung für die Klasse erfinden und aufmalen. Sachaufgaben. Und es wurden verschiedene Apps als Option gegeben – die machten dem Schulkind natürlich viel mehr Spaß als die ollen Arbeitshefte.

Ich weiß, dass wir mit diesen Lehrerinnen gesegnet sind und das nicht jeder von euch so tollen Support hat. Das ist die halbe Miete, unsere rufen sogar an, schreiben jeden Tag – ganz ohne Druck zu machen. So läuft es sicher nicht überall. Aber vielleicht kann ich trotzdem mit ein paar Tipps aufwarten, wie es bei uns immer besser wurde mit dem Home Schooling. Und welche Rolle unser neuer Funny Friends Vernebler von PRIMAVERA dabei spielt:

Ruhig bleiben

Immer wenn ich kurz davor war, laut zu werden, habe ich tief durchgeatmet und mir Mantra-mäßig gesagt: es ist für ihn auch schwer. Er ist in der ersten Klasse. Reg dich nicht auf. Es muss nicht. Das hat mal besser, mal weniger gut geklappt, aber mit den Wochen kam Routine rein – und ich verlor viel seltener die Nerven.

Es soll Spaß machen

Dann muss ich mich auch immer erinnern. Immer wieder also fragte ich mich: wie können wir das so gestalten, dass es Freude macht? Mit der Zeit kam einiges dazu. Mein Sohn kann sich zum Beispiel oft besser konzentrieren, wenn im Hintergrund Musik läuft, also machen wir das. Der Weg da hin dauerte ein paar Tage. Es wurde gewippt und gesummt, am Anfang war ich genervt, dann erinnerte ich mich daran, dass es auch mir oft hilft, Musik anzumachen, wenn ich nicht in den Arbeits-Flow komme. Ich fragte: “sollen wir Musik anmachen?” Antwort: “JA!”. Das liegt nicht jedem Kind, manche brauchen Stille, aber einen Versuch ist es wert. Zudem bin ich überhaupt nicht mehr streng, wenn Aufgaben so halb oder schlampig gemacht sind. Hauptsache sie sind gemacht. Ich kritisiere ihn während der Aufgaben außerdem so gut wie nie – weil ihn das demotiviert. Wir besprechen nur ab und zu am Ende, welcher Buchstabe jetzt schön geworden ist, welcher nicht. Und wo sich Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen haben und wie man das vermeiden kann. Wenn ich merke, dass eine Sache ihm partout nicht liegt, oder er sich ewig an einer Sache festbeißt, gebe ich Alternativen und Perspektiven. Also entweder: “Das läuft gerade gar nicht, oder? Wollen wir erst die Sachaufgabe machen und es dann noch mal versuchen?” oder: “Schau mal, jetzt bist du schon so weit gekommen. Noch die eine Zeile und dann machen wir eine kleine Keks-Pause.”

Pausen und Selbstständigkeit

Überhaupt Pausen. Die machen wir regelmäßig, wann immer nötig. Spielpausen, Schrei-Pausen (einmal laut schreien hilft gegen fast alles), durch die Wohnung rennen-Pausen, Toiletten-Pausen. Und ja, es gibt Kekse und Snacks während der Aufgaben. Auch durchaus mal Gummibärchen, wenn bei Mathe ein Aufgaben-Marathon ansteht zum Beispiel. Sicher nicht pädagogisch wertvoll, aber ich bin ja eben auch keine Pädagogin. Und “whatever works” ist in diesen Wochen noch mehr als sonst mein Motto. Außerdem lasse ich das Kind oft selbst machen. Setze mich daneben, mache meine Arbeit und beobachte nur aus dem Augenwinkel. Bewerte und kommentiere nicht jeden Strich, auch wenn ich (warum eigentlich?) das Bedürfnis danach habe. Manchmal schaut er sogar nach getaner Arbeit SELBST auf den Plan und macht SELBST weiter. Und ich habe das Gefühl, dass ihn das extrem motiviert. Ist sicher auch nicht bei jedem Kind so, manche brauchen intensive Betreuung und klare Ansagen, aber bei uns hilft es! Mein Partner hat noch andere Strategien: die spielen richtige Rollenspiele beim Lernen!

Routinen

Das ist eigentlich das Wichtigste, habe ich das Gefühl. Wir fangen immer morgens nach dem Frühstück und der ersten Spielrunde an. Wir ziehen uns für die Zuhause-Schule immer an, also arbeiten eigentlich nie im Schlafanzug. Ich richte Snacks her, dann entscheiden wir gemeinsam, womit wir anfangen. Das Kind kann extrem gut lesen mittlerweile, er liest also seinen Plan selbst und weiß genau, was ansteht.
Und wir machen uns immer ein bisschen Duft. Meine Kinder wachsen ja eh total mit ätherischen Ölen auf, ganz neu eingezogen ist gerade der Aroma Vernebler Funny Friends von PRIMAVERA. So ein tolles Teil, die Kids lieben ihn. So sehr, dass er täglich zwischen Schreibtisch und Kinderzimmer hin- und her wandert. Dieser neue Ultraschallvernebler beduftet durch schonende Kaltvernebelung, das bedeutet, er befeuchtet zusätzlich dezent die Raumluft. In den letzten Wochen war die Luft hier in Berlin sehr trocken und ich habe das wirklich als angenehm empfunden. Und natürlich stehen meine Kinder auf die Funktion der „Wechselohren“: Es gibt nämlich drei verschiedenen Ohrensets (im Design von Katze, Bär und Hase), die Ohren können ganz nach Wunsch gewechselt oder kombiniert werden: Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Zum Lernen benutzen wir die Duftmischung “Leichter lernen”. Ich gebe einfach immer wenige Tropfen in das Wasser im Vernebler. Riecht frisch nach Zitrusfrüchten und irgendwie verbinden wir alle diesen Duft jetzt schon mit “Konzentration”. Tatsächlich soll die Mischung diese fördern und sogar dabei helfen, dass Gelerntes leichter verankert und wieder abgerufen werden kann.
Wer sich den Funny Friends Vernebler übrigens gerade nicht leisten kann oder will, aber trotzdem gerne den Duft nutzen möchte, kann auch auf den Roll-On oder das Raumspray zurückgreifen. Beides ist sofort anwendbar und eine gute Alternative.

Nicht übertreiben

Wir machen maximal drei Stunden – das habe ich auch direkt am 17.3. entschieden. Ganz selten, wenn es vormittags schlecht lief, setzen wir uns vor dem Abendessen noch mal hin, aber meistens ist da die Luft schon raus.

So plätschern die Wochen so dahin. Ich schwanke zwischen: ist ganz schön. Und: ist das langweilig! Bin gelähmt und dann wieder aufgewühlt. Merke, wie sehr die Kinder uns jetzt brauchen in dieser unsicheren Zeit und wie anstrengend das ist, sie zu stützen und zu stärken – rund um die Uhr. Auch was die Schule angeht, bin ich hin- und hergerissen. Er vermisst seine Freunde, seine Lehrerinnen und Erzieher – einfach das normale Leben. Die Kontakte fehlen und uns allen fehlt es, dass jeder sein eigenes Ding machen kann. Aber ich muss dennoch sagen: es hat auch Vorteile. Auf eine Art weiß ich diese Zeit auch zu schätzen. Der Wecker klingelt nicht mehr, wir haben morgens keinen Stress. Mein Kind ist entspannter als zu Schulzeiten, und ich habe sogar das Gefühl, dass es durch die 1:1 Betreuung sehr viel gelernt hat. Die viele Zeit führte dazu, dass er jetzt sogar schon selbstständig Bücher liest und auch seine Schrift hat sich verbessert.
Kleine Dispute, Ausraster und Tage, an denen es überhaupt nicht läuft, sind natürlich auch dabei. Aber das ist ja wohl wirklich normal, oder?

Und abends?

Da benutzen wir den Vernebler jetzt auch! Denn – das muss ich schon sagen – meine Kinder sind wesentlich weniger ausgelastet im Moment. Klar, sie bewegen sich weniger, spielen weniger, alles weniger. Entsprechend schlafen sie weniger, gehen später ins Bett. Auch bei der Abend-Routine hilft uns PRIMAVERA. Dann benutze ich die “Träum süß” Duftmischung. Ich glaube mittlerweile, meine Kinder denken sofort an Schlafen, wenn sie Lavendel riechen, so lange benutzen wir das schon! Der Funny Friends Vernebler steht dann auf dem Regal und man kann zusätzlich zum dezenten Duft Entspannungsmusik zuschalten. Die Entspannungsmelodie wurde extra für diesen Vernebler komponiert und sie lädt wirklich zum Runterkommen ein.

Es gibt auch eine integrierte Zeitschaltuhr mit der man drei Beduftungszeiten einstellen kann: zwei Stunden und vier Stunden im Dauerbetrieb oder acht Stunden im Intervallmodus sind möglich. Der Funny Friends Vernebler läuft bei uns nachts immer gleich acht Stunden durch. Zudem kann man zwischen drei Einzel-Beleuchtungsfarben (Pastell-Blau, Gelb, Lila) oder automatischer Farbwechslerfunktion wählen. Wir bevorzugen blau, aber das ist wirklich Geschmackssache. Praktisch: Auch als Nachtlicht macht er eine gute Figur!

Ich bin wirklich Fan. Der Funny Friends Vernebler ist einfach in der Handhabung, leicht zu reinigen und gerade jetzt, wo wir so viel zuhause sind, ein echter Alltagshelfer.

Und ansonsten: Bin ich auch, was die Lockerungen angeht hin- und hergerissen. Ein Teil schreit: Endlich! Der andere: Zu früh! Bisher haben wir erst minimal aufgemacht, mal sehen, was die nächsten Wochen bringen. Ich bin auch sehr gespannt, was in Sachen Schule so rauskommt. Es bleibt Hoffnung, dass auch die kleineren Klassen noch vor den Sommerferien in die Schule dürfen.

Und wenn nicht: wir werden es schon hinbekommen, oder?

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