Vom gemeinen Fahrradklau

15. July 2014 | in Gesellschaft
Processed with VSCOcam with g3 presetProcessed with VSCOcam with g3 preset

Eben war es noch da: Unser schönes Fahrrad…

Jetzt muss ich zu diesem leidlichen Thema doch etwas schreiben. Es ist nämlich nicht nur Isabel passiert, nein, vorgestern als ich mit Junio mit dem Fahrrad zum Park fahren wollte, um Freunde zu treffen, traf mich der Schlag: Mein Fahrrad (ein zwanzig Jahre altes Kettlerrad) zusammen mit Junios neuem Römer Fahrradsitz war nicht mehr da! An seiner Stelle war gähnende Leere, nur Junios Mini-Helm lag noch auf dem Boden (danke liebe Diebe, da habt ihr wirklich mal Herz gezeigt).

Da ist man dann erstmal ziemlich überrumpelt und stellt sich gleich die Frage:

Wer, um Himmels Willen, macht sowas?!

Es ist mit Sicherheit niemand, der Kinder hat und weiß wie nervenaufreibend der Alltag sein kann – besonders wenn man eh schon das Gefühl hat: Gleich ist Land unter. War es jemand vom Haus? Wenn nicht, wie kamen die Diebe ins Haus? Es bringt natürlich nichts, sich zu viele Gedanken zu machen, aber man hat einfach so ein mieses Gefühl im Bauch, gerade weil man nichts tun kann.

Bei Isabel waren die Diebe ähnlich dreist: Ihr Fahrrad wurde am helllichten Tag mitten in Berlin’s Mitte geklaut, natürlich auch samt Kindersitz, obwohl alles gut angeschlossen war. Daraufhin musste sie Xaver mit all ihren Sachen einen langen Weg nach Hause schleppen und das bei 30 Grad. Die Polizei hat nur gelacht – sowas passiert hunderte Male am Tag und besonders oft werden Fahrräder mit Kindersitz geklaut. Das schöne Fahrrad, über das sie hier noch geschrieben hat, ist nur noch eine Erinnerung.

Die Lösung? Vielleicht nicht aufgeben, sondern in den sauren Apfel beißen, alles neu kaufen, auf mehr Glück hoffen und auf die ausgleichende Gerechtigkeit des Karmas!

(Eine gute Hausratversicherung hilft aber auch, wenn man denn eine hat.)

Nachtrag: Um sich gegen Fahrraddiebstahl abzusichern, gibt es hier ein paar Tipps der Polizei.

Kommentare