Unsere liebsten Familienfilme auf Disney Plus

10. December 2021 | in Medien

Die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit birgt ja oft auch so einige magische Kindheitserinnerungen. An die Aufregung, bevor am 24. dann das Christkind oder wahlweise auch der Weihnachtsmann kam. Und man den Nachmittag bis zur Bescherung ausnahmsweise ziemlich lange fernsehen durfte. An die schier endlosen Weihnachtstage oder die Zeit “zwischen den Jahren”, an denen es dann im TV auch recht viele Familienfilme gab. Nicht selten von Disney! Denn, das ist das Schöne an den meisten Disney-Filmen: Sie sind wirklich für die ganze Familie gemacht. Wir präsentieren euch heute in Kooperation mit dem Streamingdienst Disney Plus, der wirklich perfekt für Familien ist, unsere liebsten Disney Kindheitsklassiker sowie jeweils einen aktuellen Film aus dem umfangreichen Disney Plus Angebot, den wir gut finden!

Hannah

Ich durfte als Kind nur eine halbe Stunde (Sesamstraße) am Tag fernsehen, an Weihnachten aber mehr. Das war dann die Ausnahme und daran erinnere ich mich gerne. Mit meinem Sohn halte ich es auch so: die Weihnachtszeit soll gemütlich sein, da kann man auch mal die Medien-Minuten etwas ausdehnen. Mittlerweile gibt es viele Filme, die wir gemeinsam ansehen – und beide haben auch wirklich Spaß dabei!

Soul

Tatsächlich habe ich letztes Jahr in der “Nachweihnachtszeit” mein Disney Plus Abo extra für diesen Film abgeschlossen. Irgendwann im Lockdown letzten Januar, zwischen Home Schooling-Wahn und Gemütlichkeit hatte ich beschlossen, mir gemeinsam mit meinem Sohn einfach mal jeden Tag ein Lockdown Highlight zu gönnen. Und Soul war definitiv eins davon. Es ist ja tatsächlich nicht immer so leicht, einen gemeinsamen filmischen Konsens zu finden mit einem Grundschulkind. Aber Soul war diesbezüglich ein echter Volltreffer! Selten haben wir einen Film geschaut, der uns beide gleichermaßen mitgenommen hat. Ziemlich oft haben wir sogar an den gleichen Stellen laut gelacht und uns dabei angeschaut und noch mehr gelacht. Geweint habe ich auch ziemlich viel. Und als wir dann gegen Ende des Films auch noch den Pizzaservice bemüht haben (Spoiler: es wird sehr viel Pizza gegessen im Film), meinte mein Sohn dann, dass es doch jetzt irgendwie peinlich wäre, wenn ich dem Pizzaboten nun so verheult öffnen würde…. 🙂

Worum geht’s eigentlich?
Im Grunde genommen um nichts Geringeres als die Frage, was denn den Menschen eigentlich ausmacht!
Joe Gardner lebt in New York und ist Bandlehrer an einer Mittelschule und er hat eine große Vorliebe für Jazzmusik. Nach einem erfolgreichen Auftritt im Half Note Club gerät er plötzlich in einen Unfall, der seine Seele vom Körper trennt und ihn in das You Seminar transportiert, ein Zentrum, in dem sich Seelen entwickeln und Leidenschaften entwickeln, bevor sie zu einem neugeborenen Kind transportiert werden. Joe muss die Hilfe der anderen im Training befindlichen Seelen in Anspruch nehmen, wie 22, einer Seele, die Äonen im Du-Seminar verbracht hat, um zur Erde zurückzukehren, bevor er stirbt, und gleichzeitig einem Seelenzähler namens Terry ausweichen, der versucht, Joe ins Jenseits zurückzuholen.

Ein Film, in dem New York, Jazz und Pizza vorkommen, muss einfach gut sein. So ist es auch – und somit ist Soul meine klare Empfehlung!!

Cap & Capper

Die Geschichte vom kleinen Fuchs uns seinem besten Freund war tatsächlich mein allererster Kinofilm. So gut erinnere ich mich noch an dieses beeindruckende Kinogefühl, welches mich auch nie wieder so richtig losgelassen hat. Dieses Abtauchen in eine andere Welt, Emotionen, die auf der großen Leinwand schier überwältigend werden. Und natürlich an den Duft nach frischem Popcorn.

Der Plot ist schnell erzählt: Fuchs-Junge Cap, der als Findelkind auf einem Hof aufgenommen wird und Capper, ein Jagdhundwelpe vom Nachbarhof – sind zwei unzertrennliche Freunde, die nicht wissen, dass sie eigentlich Feinde sein sollten. Ihre Freundschaft wird dann auch eines Tages, als die beiden erwachsen sind, auf eine harte Probe gestellt.

Alles in allem ist die Handlung des Disney Klassikers vorhersehbar und wenig überraschend. Aber meiner Meinung nach ist Cap & Capper ein echt guter Disney Klassiker, der einfach eine richtig bunte Tüte an Emotionen abdeckt: Schön, lustig, nachdenklich, tragisch und ja, auch sehr sehr traurig. Der Film nimmt auch schon kleine Kinder mit, in dem er ihnen bekannte Themen wie Freundschaft aufgreift. Der 1981 erstausgestrahlte Film hat für mich auch bis heute kein bisschen von seinem Zauber verloren.

Und deswegen werde ich mir Cap & Capper auf jeden Fall in den Weihnachtsferien nochmal gemeinsam mit meinem Sohn auf Disney Plus anschauen. Und bin mir ziemlich sicher, dass ihm der kleine Fuchs genauso ans Herz gehen wird, wie mir damals. Und das nicht nur wegen unserer roten Haare. 😉

Isabel

Bei mir zuhause war auch eher weniger Fernsehen erlaubt. Ich erinnere mich nicht mal daran, dass wir an Weihnachten sonderlich viel Zeit vor der Glotze verbracht hätten. Aber natürlich habe ich das mit den Serien und Filmen dann, als ich es durfte (beziehungsweise als es keiner mehr kontrollieren konnte) ordentlich nachgeholt. Viele, viele Stunden habe ich vor dem Fernseher verbracht, ich war richtig oft im Kino und habe nicht wenige Filme mehrmals gesehen. Entsprechen gelassen sehe ich es heute mit meinen Kindern. Vor allem im Winter schauen wir sehr sehr regelmäßig zusammen Filme an. Dazu wird Popcorn gemacht, manchmal basteln die Kinder sogar Kinokarten. Also, wir zelebrieren das richtig und werden sicherlich auch dieses Weihnachten wieder primär auf der Couch verbringen. Sehr gerne mit Disney-Klassikern!

Noelle

Tatsächlich lieben meine beiden Kinder diesen Film, vielleicht gerade weil er wirklich “as weihnachtlich as it gets” ist. Mit extra Zuckerguss und so richtig viel dramatisch-festlicher Musik! Die Story geht so: Nach dem Tod von Santa Claus soll Sohn Nick den Job übernehmen, obwohl dieser weder Talent noch Lust hat. Er mag nicht mal die Kälte! Seine Schwester Noelle dagegen ist ein richtiger Weihnachtsfreak. Nick entflieht schließlich in einen Kurzurlaub, aus dem er nie wieder kommt – und das kurz vor Weihnachten! Ihr ahnt schon, wie die Geschichte ausgeht 🙂 Wie gesagt: viel Zuckerguss, ziemlich vorhersehbar, aber auch irre unterhaltsam, an vielen Stellen habe auch ich laut gelacht. Insofern: vermutlich der ideale Weihnachtsfilm für die ganze Familie! Und ein bisschen feministisch ist er ja auch noch.

Mary Poppins

Einer der ersten Filme, die ich im Kino gesehen habe, war Mary Poppins. Ja, die Version von 1964! Ich erinnere mich wirklich noch leibhaftig daran. Ich war so verzaubert von der eleganten Mary Poppins, von dem Gesang und den Tänzen, von den Zauberkräften und von der verrückten und durchaus auch ein bisschen traurigen Story. Letztes Jahr habe ich den Film mit meinen Kindern gesehen, auch sie mochten ihn, wenn er ihnen natürlich sogar noch etwas “altmodischer” vorkommt, als mir damals. “Ein Löffelchen voll Zucker” singen wir aber seitdem regelmäßig – und ich liebe das. Auf Disney Plus läuft ja jetzt auch Mary Poppins Rückkehr, den habe ich schon für die Feiertage vorgemerkt und ich bin mir ziemlich sicher, dass der uns auch allen gefallen wird – und etwas moderner ist er natürlich sowieso.

Marie

Ich habe als Kind viel ferngesehen. Sogar richtig viel. Wir hatten eine Satellitenschüssel und eine meiner hauptsächlichen Kindheitserinnerungen ist, wie mein Bruder und ich zusammen vor dem Fernseher sitzen. An Weihnachten saßen wir da natürlich mit der ganzen Familie – und so ist es auch heute bei uns. Mein Sohn darf weniger gucken, als ich damals, aber das dafür schon, seit er klein ist. Ich habe das Gefühl, dass er das auch wirklich wertschätzt, er liebt Filme! Hier kommen meine Lieblinge, einer für die eher Großen, einer für die Kleinen.

Kevin allein zu Haus

Also, natürlich ist Kevin Allein zu Hause erst ab zwölf Jahren freigegeben. Es wird ziemlich viel geschimpft und die Verletzungen, die sich die Einbrecher Harry und Marv zuziehen, sind auch nicht ganz ohne. Ich habe den Film damals allerdings schon mit, naja, sagen wir mal zehn gesehen und hach, was haben wir gelacht. Es gehörte zur Tradition, jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit Kevin zu schauen, später kam dann auch noch Kevin allein in New York hinzu. Die Geschichte von Kevin muss ich hier bestimmt nicht nochmal en detail erzählen, aber das jüngste Familienmitglied wird zu Hause vergessen, während der Rest der Familie über die Feiertage nach Paris fliegt.

Mein Sohn ist neun und wir haben ihn dieses Jahr zusammen gesehen. Er liebt es, wie Kevin zu Hause alleine umher wirbelt und so viel Eiscreme essen kann, wie er will. Kevin allein zu Haus ist übrigens auch daran schuld, dass die richtige Weihnachtsstimmung bei mir erst aufkommt, wenn ich den Soundtrack höre. Überhaupt ist es interessant, den Film heute noch mal aus Erwachsenen-Sicht zu sehen: Vieles würde so heute definitiv nicht mehr gedreht werden und wie verrückt war das eigentlich früher, als wir noch keine Smartphones besaßen?!

Winnie Puuh – Honigsüße Weihnachtszeit

Ach Winnie! Schon als Kind mochte ich den liebenswerten und etwas tollpatschigen Bär. Nun erlebt mein Zweijähriger gerade bewusst sein erstes Weihnachten – und darf ab und zu Winnie Puuh schauen. Er liebt den Weint-der-Baum (aka Weihnachtsbaum) bei uns zu Hause und interessiert sich auch langsam für diesen komischen Typen mit der roten Zipfelmütze und dem langen Bart. Was haben eigentlich Geschenke mit der ganzen Geschichte zu tun? Es macht so viel Freude, ihn Weihnachten entdecken zu lassen, da kam Winnie Puuhs honigsüße Weihnachten genau richtig.

Dort wird singend der Weihnachtsbaum geschmückt, Tiger wirbelt umher, es gibt Geschenke und draußen schneit es. Alles ziemlich perfekt. Jedoch werden die Wunschzettel der Bewohner des Hundertmorgenwaldes in die Wohnung von Winnie Pooh herein geweht, der nun den Druck hat, allen ein schönes Weihnachten zu bereiten (hm, kommt das jemandem bekannt vor?)… Davon hört der Weihnachtsmann und bringt Geschenke für alle aus dem Hundertmorgenwald – natürlich auch für Christopher Robin. Dann steht aber schon Silvester vor der Tür – was sind eigentlich gute Vorsätze? Und warum können wir nicht einfach alle so bleiben, wie wir sind?  Ein wirklich schöner Film für Kinder ab drei, an dem auch Erwachsene Freude haben!

Susi

Auch für mich gehören lange Fimabende und vor allem -tage total zum Winter, und vor allem zu Weihnachten dazu. Und ich mag die meisten Disney-Filme wirklich so gerne, dass ich immer mit den Kindern mitschaue. Man fühlt sich dann irgendwie auch wieder wie damals – und mich nehmen die Plots noch genauso mit, wie mit sechs Jahren. Ist das nicht schön?

Olaf präsentiert

Als Mutter von zwei Jungs kam ich lange drum herum, mir „Die Eiskönigin“ anzuschauen. Vor wenigen Wochen waren wir bei Freunden und deren fünfjährige Tochter trällerte mit maximaler Hingabe und Leidenschaft und in diverse Glitzertücher gehüllt im Wohnzimmer Elsas Lied „Lass jetzt los“. Das war so putzig und hat mich so geflasht, dass ich mir am Tag darauf – die Söhne waren in Kita und Schule – beide Teile der „Eiskönigin“ hintereinander reingezogen habe. Und während sich die meisten Mädels und Mamas entweder zu Team Elsa oder Team Anna ordnen, war mir sehr schnell klar: Mein Herz gehört nur Olaf. Für mich ist der liebenswerte und drollige Schneemann DER Star dieser Filme. Umso mehr hat es mich natürlich gefreut, als ich mitbekam, dass Olaf bei Disney Plus eine eigene Miniserie bekommen hat – selbstverständlich mit der Stimme des einzigartigen Hape Kerkeling.
In „Olaf präsentiert“ fasst der Schneemann in seiner unnachahmlich komischen Art verschiedene Disney-Klassiker in drei Minuten zusammen, darunter „Arielle die Meerjungfrau“, „Vaiana“ und Aladdin. Mein Highlight ist jedoch Olafs Version von „Der König der Löwen“, wo er das gutmütige Rentier Sven in die Rolle von Löwen-Fiesling Scar schlüpfen lässt. Großartigst!
Dieser kurze Spaß hat solche Lust gemacht, dass ich mir mit meinen Kindern danach gleich noch den echten „König der Löwen“-Film angeschaut habe. Aber an Olafs und Svens Interpretationen von Mufasa, Simba und Scar reichen die tatsächlichen Löwen nicht heran. 🙂

Das Wunder von Manhattan

Es gibt so Filme, die begleiten einen ein Leben lang. Die sind zeitlos schön und man muss immer an den gleichen Stellen heulen oder lachen. Bei mir sind das „Pretty Woman“, „Dirty Dancing“, „Forrest Gump“, „La Boum – Die Fete“ – und: „Das Wunder von Manhattan“.

Anschauen kann ich mir „Das Wunder von Manhattan“ aber nur in der Adventszeit. Im Frühjahr ist dieser Film etwas deplatziert – aber zur Weihnachtszeit ist er das absolute richtige Berieselungs-Material für einen kalten, grauen Adventssonntag! Denn da bin ich in genau der richtigen Stimmung für so ein Weihnachtsmärchen, das so wunderbar übertrieben kitschig und sentimental daherkommt, dass ich jedes Mal vor Rührung losschluchzen muss.

Die Story dieses Klassikers ist tiefgründiger, als man vermutet: Das New Yorker Kaufhaus Coles engagiert mit Kris Kringle einen echten Bilderbuch-Weihnachtsmanndarsteller (grandios gespielt von Richard Attenborough) – und ahnt nicht, dass er der echte Weihnachtsmann ist. Während die Kinder ihm das glauben, zweifeln die Erwachsenen – allen voran Kaufhaus-Mitarbeiterin Dorey Parker (Elizabeth Perkins), die ihn eingestellt hat. Ihrer kleinen Tochter Susan (super verkörpert von „Matilda“-Darstellerin Mara Wilson) hat sie natürlich auch eingeredet, dass es den Weihnachtsmann nicht wirklich gäbe – aber die fängt langsam an, ihre Meinung zu ändern. Nach einer intriganten Aktion des Konkurrenz-Kaufhauses landet Kris Kringle schließlich vor Gericht, wo bewiesen werden soll, ob er nun der echte Weihnachtsmann ist oder nicht… Ich glaube, ich nehme nichts vorweg, wenn ich verrate, dass der Film ein großartiges, völlig überzuckertes Happy End hat.

Zum ersten Mal angeschaut hab ich mir den Streifen, der 1994 rauskam und ein Re-make des Originals von 1947 ist, im Jahr 1995. (Bei Disney Plus gibt es übrigens die alte UND die neue Fassung.) Schon damals hat mich das New Yorker Weihnachtsflair im Film extrem beeindruckt. Im Jahr darauf packte ich meine Koffer und ging für 13 Monate als Au-Pair in die USA. Logisch, dass ich mir zur Adventszeit ein Greyhound-Bus-Ticket kaufte und von Baltimore (dort in der Nähe lebte und arbeitete ich) nach New York reiste, wo ich, das kleine Mädel aus der Thüringer Provinz, mit großen Augen die glitzernde 5th Avenue lang marschierte und den Tannenbaum am Rockefeller Center bestaunte.

In diesem Jahr habe ich mir den Film dann erstmals zusammen mit meinen Kindern (4 und 6) angeschaut. Und auch wenn sie nicht jedes Detail verstanden haben, so haben sie sich auf der Stelle in den warmherzigen und knuffigen Weihnachtsmanndarsteller Richard Attenborough verknallt. Und nun erwarten sie, dass genau dieser Weihnachtsmann in wenigen Tagen bei uns vorbeischaut. Einen anderen würden sie nicht reinlassen. Bin immer noch am Überlegen, wie ich dieses Problem löse…

Falls auch ihr jetzt Lust bekommen habt und euch am liebsten gleich Popcorn machen würdet, um unsere und eure Disney Lieblinge zu schauen, dann gönnt euch und euren Liebsten zu Weihnachten doch vielleicht ein Disney Plus Abo! Wir finden jedenfalls, die 8,99 € im Monat sind gut angelegt für den Kinospaß daheim. Auch als Jahresabo zum Preis von 89,90 € übrigens ein cooles Geschenk. Wir wünschen euch viel Spaß beim gemütlichen Filmabend mit der Familie zuhause!

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