Gesunde Snacks: Schokobananen! Und andere Beschäftigungs-Tipps

02. April 2020 | in Alltag | Ernährung | Rezept

Ich würde ja in dieser sehr seltsamen Zeit so gerne Mäuschen bei anderen zuhause spielen. Wie kriegen es zum Beispiel Paare hin, die beide Berufe haben, die auch gut im Homeoffice funktionieren? Gibt es da einen strikten Stundenplan, wer wann arbeitet, wer wann die Kinder betreut, wann gekocht und gegessen wird? Und funktioniert das? Oder wird dann viel abends in der eigentlichen “Freizeit” weitergearbeitet, weil die Zeit tagsüber garnicht reicht?

Ich kann mir auch vorstellen, dass deswegen auch unheimlich viel gestritten wird. Wessen Arbeit jetzt gerade wichtiger ist und mehr Zeit in Anspruch nehmen sollte, wer jetzt kocht oder die längst überfällige Wäsche in die Maschine packt.
Bei uns läuft es jetzt auch nicht nur harmonisch ab. Mein Mann arbeitet nach wie vor sehr sehr viel. Wir haben zwar eine große Wohnung, aber kein Arbeitszimmer. Ikea war schon zu, als wir auf die glorreiche Idee kamen, Last Minute noch einen Schreibtisch zu kaufen. Nun steht also im Schlafzimmer ein Bügelbrett am Fenster, auf das ich eine hübsche Brokat-Tischdecke gelegt habe, damit ich den Anblick ertrage. Außerdem habe ich ein Bettserviertischchen aus meiner Wochenbettzeit rausgeholt und so sitzt der arbeitende Mann entweder am Fenster oder in dem Schaukelstuhl, in dem ich Karline als Baby in den Schlaf gewiegt habe mit dem Tischchen auf dem Schoß. Das ist zwar keine schlechte Situation, aber auch keine ideale.

Alle Drehs sind abgesagt, also habe ich eigentlichen keinen “richtigen” Job im Moment. Meine Buchtour wurde auch (wahrscheinlich ersatzlos) gestrichen – und so versuche ich von zu Hause aus auf meinen Social Media Kanälen etwas die Werbetrommel für mein Buch zu rühren und beantworte per Mail oder am Telefon Interviewanfragen. Und wer ein bisschen in der Materie drin ist weiß: das ist ein zeitintensiver Job! Wenn ich eine Story mit einem Rezept oder einer Bastelidee kreiere, möchte ich ja, dass das schön und professionell aussieht und das braucht Zeit. Um genau zu sein manchmal Stunden. Und um jede Minute muss ich kämpfen, weil das meiste, außer den Videos, auch mit einem herumhüpfenden Kind funktionieren könnte – und mein Mann gerade der Hauptverdiener ist. Da kann es dann schon mal krachen. Im Gegenzug lasse ich das Kind dann auch mal singend durch seine Videokonferenz laufen… sollen ja alle etwas Spaß haben!

So. Genug gejammert und zum eigentlichen Thema: WAS MACHT MAN DEN GANZEN TAG MIT DEN KINDERN?! Haha, denken sich jetzt die Mamas und Papas, die ihre Kinder nicht fremdbetreuen lassen und bereits einen umfangreichen Jahresplan haben. Aber es gibt und darf eben auch Eltern geben, deren Ding es nicht unbedingt ist, von morgens bis abends den Klebestift zu schwingen. Natürlich ist es auch keine tolle Option, die Kinder den ganzen Tag vor der Glotze zu parken. Und da kommt meine persönliche Lieblingsbeschäftigung ins Spiel: kochen und backen!

Und das folgende Gericht ist eines, das auch der untalentierteste Koch hinbekommt. Nämlich:

Gefrorene Schokobananen

Für 8 Portionen:

Man braucht: 4 große, reife Bananen, 200 Gramm Kuvertüre (Vollmilch, Zartbitter, Nuss oder weiß), Schokostreusel, Kokosraspel, Zuckerperlen, Granola (Was eben so da ist), 8 Holzeisstiele

So geht es:
1. Die Bananen schälen, quer halbieren und auf die Holzeisstäbchen stecken. Die Bananen am Stiel auf eine mit Backpapier belegte Platte legen und im Tiefkühlfach ca. 1 Stunde gefrieren lassen.
2. Die Kuvertüre grob hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen (einfacher geht es mit Kuvertüre im Beutel. Einfach der Anweisung auf der Rückseite folgen).
3. Die Bananen aus dem Gefrierfach nehmen, einen Löffel in die Kuvertüre stecken und mit schnellen Bewegungen “Streifen” auf die Banane malen (oder einfach die Kuvertüre in ein hohes, schmales Gefäß füllen und die Banane hineintauchen). Sofort (!!) mit dem gewünschten Topping bestreuen. Die Bananen wieder auf die Platte legen und tiefkühlen. Vor dem Servieren ein paar Minuten antauen lassen.

Das Rezept stammt natürlich auch aus meinem Buch!

Was wir sonst noch so machen:

Ich bastel ja tatsächlich gerne und kann euch den Instagramaccount vom “Kinderkunsthaus” in München empfehlen. Getanzt wird hier auch gerne und da lege ich euch “Lichterkinder” von World Vision ans Herz

Wer noch Online Shopping Budget hat (ich sollte langsam Mal auf die Bremse drücken) kann sich überlegen, ob er in eine große Packung “Magnatiles” investieren möchte. Diese Magnetbausteine sind zwar sehr teuer, aber definitiv ihr Geld wert.

Das kann ich jetzt nicht über alle Produkte von Djeco sagen, da ich die schon sehr pricey finde, aber diese Sticker hier sind toll und es sind viele Blätter zum bunt bekleben drin.

Auch diese Sticker mögen wir hier sehr.

Außerdem ist ja Gott sei Dank bald Ostern und wir basteln zum Thema und schmücken unsere Osterzweige. Die besten Anregungen und auch tolle Sets zum Bestellen gibt es natürlich bei Andrea, aka WLKMNDYS. Eier ausblasen, färben, basteln. Da sind wir erst Mal beschäftigt…

Bisher kommen wir tatsächlich ganz gut durch die Tage zuhause… Ich hoffe, es geht euch ähnlich!

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