Rassismus in Deutschland – drei Mütter berichten

04. June 2020 | in Gesellschaft

Wir haben viel über das Thema Rassismus gesprochen hier im Team, nicht erst seit letzter Woche. Über unsere Erfahrungen, Entwicklungen, wann uns unsere eigenen Gedanken peinlich waren – und dass wir genau da ansetzen, wo es unangenehm wird, um etwas in uns zu verändern. Über Wordings, falsche und richtige Fragen. Doch hier soll es nicht um unsere sekundären Erfahrungen mit dem Thema Rassismus gehen, wir wollen Menschen sprechen lassen, die Rassismus kennen und erfahren müssen. Denn natürlich ist das kein US-amerikanisches Thema.

Auch in Deutschland sind rassistische Strukturen keine Ausnahme. Rassismus geschieht jeden Tag. Das geht schon in der Kita los. Wir müssen alle über unser eigenes Verhalten und unsere Überzeugungen nachdenken und diese reflektieren. Rassismus ist auch in uns. Es sind nicht “die Anderen”.

Felicitas hat das Thema hier schon mal aufgegriffen: Wo ist es eigentlich in der Hinsicht “besser” – in den USA oder in Deutschland? Schließlich wird einem hierzulande schon oft präsentiert, “wie exklusiv Deutschsein ist”, wenn man nicht ganz der Norm entspricht. Auch Marie hat das Thema Alltagsrassismus hier schon mal besprochen.

Doch, wie gesagt, heute erzählen uns drei Frauen von ihren Erfahrungen. Los geht es mit Deborah, die ihr hier schon mal genauer kennenlernen durftet. (English Version below)

Rassismus in Deutschland ist anders. Als schwarze Frau, die das Privileg hatte, in fast 40 Länder der Welt zu reisen, ist die Frage, “Wie wird Rassismus hier sein”, immer Teil meiner Navigation, sie reist ständig mit. An manchen Orten wird man einfach nur angestarrt (manchmal voller Angst, manchmal staunend), an der Chinesischen Mauer standen asiatische Touristen mal Schlange, um ein Foto mit mir zu schießen.

Ich bin als nigerianische Amerikanerin im segregierten Mittleren Westen der USA aufgewachsen. Als Kind wurde ich mit dem N-Wort beschimpft und mir wurde gesagt, ich sei “dunkel und hässlich”. Ich sah, wie meine Eltern Häuser besichtigten, und wie ihnen dann gesagt wurde, die Wohnung sei nicht verfügbar. Dort, wo ich aufgewachsen bin, war “Rassismus wie aus dem Lehrbuch” angesagt. Ächtung, Beschimpfungen, und unzählige Möglichkeiten, die meiner Familie wegen unserer Hautfarbe verwehrt wurden.

Vor etwa 10 Jahren zog ich nach New York City, und dort war Rassismus anders. Es war der überraschte Gesichtsausdruck eines Personalchefs, als er mich beim Vorstellungsgespräch sah. Die offenen und unangemessenen Fragen über meine ethnische Herkunft angesichts des ungewöhnlichen Nachnamens. Ich war diese eine, einzige, schwarze Mitarbeiterin in der Abteilung oder im Unternehmen, und wurde oft beiläufig gefragt, ob ich die Assistentin sei, wenn ich für mein eigenes Unternehmen potenzielle Kunden traf. Der Rassismus in dieser Stadt, die ich immer noch mein Zuhause nenne, war verschleierter als dort, wo ich aufgewachsen bin. Er stellte meine Referenzen und meinen Platz in der Gesellschaft zumindest nur verdeckt in Frage.

Ich zog zunächst aus den USA nach Zürich, Schweiz, wo ich kurz (etwa 8 Monate lang) lebte und mein erstes Kind zur Welt brachte. Der Rassismus dort schien irgendwie ignorant zu sein. Ich erinnere mich noch, wie ich am See spazieren ging, im neunten Monat schwanger, und eine Gruppe weißer Kinder im Schulalter mit schwarz angemalten Gesichtern auf einer behelfsmäßigen Bühne sah. Ihre weißen Eltern und Lehrer jubelten. Das war im Jahr 2016. Offensichtlich war und ist das dort “eine normale, traditionelle Sache” . Aber wie könnte so etwas normal oder richtig sein, wenn ein schwarzes Kind mal Teil der Gruppe ist?

Ich lebe jetzt seit fast vier Jahren in Deutschland. Rassismus hier ist anders als im Mittleren Westen, in NYC, oder in Zürich. Rassismus fühlt sich hier wie Auslöschung an. Es sind die unzähligen Male, die ich auf dem Bürgersteig schnell kalkulieren musste, ob ich auf die Straße springen oder die Schulter, die auf mich zukommt, akzeptieren soll. Niemand sieht mich, was komisch ist… Ich bin eine 1,80 Meter große, dunkelhäutige Frau. Als Gründerin sind es die zahllosen Gelegenheiten und Ereignisse für “weibliche Gründerinnen”, aber wenig bis gar keine Gelegenheiten, die Schnittmenge von Geschlechtern auch unter dem Aspekt der Rasse zu begutachten. Als Mutter schicke ich mein Kind unter der Woche in ihre ganz und gar weiße Kitagruppe, an den Wochenende mache ich das durch Playdates mit schwarzen Freundinnen “wieder gut”. Es ist schwer zu sagen. Sie ist gerade erst 4 Jahre alt geworden. Aber ich will ein bisschen davon erzählen, was ich beobachte. Ich denke, die Zeit wird mir zeigen, wie sie die Dinge sieht und wie ich sie unterstützen kann.

Meine Tochter hat schönes, gesundes, lockiges dunkles Haar. Haare, die im Laufe eines langen Sommers immer wieder sonnengeküsste, braune und blondbraune Strähnen entwickeln. Und, das ist wichtig zu wissen: Sie hasst ihre Haare. Jede Woche sitzen wir zusammen, und ich entwirre vorsichtig die alten Zöpfe, öffne sie und flechte ihr Haar neu, wobei ich am Ende jeder langen Strähne bunte Perlen hinzufüge. Sie sagt, sie möchte “Prinzessinnenhaar”, und ich frage sie, was das bedeutet. Sie sagt, sie hasst ihr lockiges Haar, und ich frage sie, was sie stattdessen möchte. Sie sagt manchmal “langes glattes Haar” oder “Haare nicht wie ____” und nennt dann einige ihrer besten kleinen Freundinnen, die so sind wie sie: kleine, braune Menschen.

Ist das ihre Antwort auf Rassismus? Oder ist sie einfach nur ein Kind? Ich weiß es wirklich nicht, und vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Was ich tue: Wir lesen die Bücher “Princess Hair” und I Love my Hair, wir verbringen viel schöne Zeit mit anderen Familien, die so sind wie wir, wir sehen uns Filme mit mutigen Prinzessinnen an (Moana), ihre Puppen haben alle Farben. Ich sage ihr jeden Tag, wie schön sie ist, einfach so, wie sie ist.

Racism in Germany is different. As a black woman, and someone who’s had the privilege to travel to nearly 40 countries around the world, the question, “what will racism be like here” is always part of my navigation of places, an undercurrent. In some places, it’s simply staring (sometimes with fear and other times with wonder); I still remember the line of Asian tourists on the Great Wall of China, queuing up to snap a photo with me.

As a Nigerian American growing up in the segregated American Midwest, I got called the N word as a child, told I was ‘dark and ugly’. I saw my parents visit open houses, and be told the apartment was not available. Racism where I grew up was “textbook Racism”; the slurs and name calling, the opportunities denied to my family because of the color of our skin.

I moved about 10 years ago to New York City, and racism was also different there. It was the surprised look on a hiring manager’s face when they saw me arrive for the interview, the open and inappropriate questions about my ethnicity given the unusual last name. It was being the one black employee in my department or company, it was later being casually asked if I was the assistant when meeting prospective clients for my own company. Racism where I still call home, was more veiled than where I grew up, and seemed to covertly question my credentials and my place.

I moved from the US first to Zurich, Switzerland, where I lived briefly (8 months or so) and gave birth to my first child. Racism there seemed somehow ignorant. I still remember walking by the lake, 9 months pregnant, and seeing a group of school aged white children in black face on a makeshift stage, with their white parents and teachers cheering. This was in 2016. Apparently, this was and is still “a normal, traditional thing” there. But how could that be normal or right, if a brown or black child was part of the group?

I’ve lived now in Germany for nearly 4 years. Racism here is not the same as the Midwest, or in NYC, or even in Zurich. Racism here feels a lot like erasure. It’s the countless times I’ve had to quickly calculate on the sidewalk whether to jump into the street or accept the shoulder coming my way. It’s not being seen, which is funny… as a tall, 180cm, dark skinned woman. As a founder, it’s seeing countless opportunities and events for ‘female founders’, yet little to no opportunities for examining the intersection of gender with the lens of race. As a mother, it’s sending my child to her all white kita group, and “making up for it” on the weekends with her brown and black playdates. So it’s hard to say. She’s only just turned 4 years old. But here’s a little of what I see, and I guess time will tell and show me how she sees things, and how I can support her.

My daughter has beautiful, healthy, curly dark hair. Hair that develops beautiful scatters of sun-kissed brown and blondish brown ends over the course of each long summer. And, it’s important to note; she hates her hair. Each week we sit together, and I carefully detangle, undo the old braids and re-braid her hair, adding colorful beads to the end of each long strand. She says she wants “princess hair”, and I ask her what that means. She says she hates her curly hair, and I ask her what she wants instead. She says, sometimes, “long straight hair”, or, “hair not like ____” and then names a few of her best little friends who are like her, small brown people.

Is this her response to racism? Or simply being a kid? I truly don’t know, and perhaps the truth is somewhere in-between. But here’s what I do: We read the books Princess Hair, and I Love my Hair , we spend that good quality time with other brown and black families, we watch films with brave brown princesses (Moana), her dolls fill the spectrum of melanated colors. I tell her, everyday, how beautiful she is, just how she is.

Außerdem kommt heute Nesrin zu Wort, die ihr vielleicht von Instagram kennt:

Ich bin Schülerin der 6. Klasse. Geboren und aufgewachsen bin ich in einem Berliner Kiez, in dem es damals keine ausländischen Familien gab. Ich hatte ausnahmslose weiße Schulkameraden. Meine Hautfarbe, mein Name und meine Wurzeln haben nie eine Rolle gespielt, wenn es darum ging für die Bundesjugendspiele Teams zu bilden oder wir in Gruppen etwas für den Unterricht erarbeiten sollten. Ich gehörte dazu. Doch dann geschah 9/11 und veränderte mein Leben für immer.

Plötzlich war ich die Terroristin. Mein Vater solle “zurück nach Afghanistan und mich für Kamele an alte Männer verkaufen”. Auf einmal war ich immer die Letzte, die in Teams „gewählt“ wurde. In der Sportumkleidekabine hielten meine Kameradinnen Abstand von mir, wer weiß wann die Bombe hochginge, die ich angeblich unter meiner Sportkleidung versteckte. 
Ich komme nicht aus Afghanistan, ich habe noch nie Kamele gesehen und Bomben trage ich auch nicht mit mir rum. Das hätte ich gerne gesagt, aber ich habe mich nicht getraut. Meine Gefühle und Gedanken habe ich abends in meinem Kinderzimmer versucht, zu Papier zu bringen.

Ich weiß nicht, ob diese Erfahrungen dazu beigetragen haben, dass der Sinn nach Gerechtigkeit in mir stark ausgeprägt ist. Meine Jugendjahre habe ich vielen ehrenamtlichen Arbeiten, die sich allesamt gegen Rassismus orientierten, gewidmet. Dieser Aktivismus hat mir beigebracht, wie ich mit den Folgen vom Rassismus in meinem Leben umgehen kann.



Dann wurde ich Mama


Wir, mein Mann und ich, standen nach einem Spaziergang auf dem Weihnachtsmarkt an der Bushaltestelle und warteten darauf, dass der Bus endlich kam. Zu diesem Zeitpunkt war ich im siebten Monat schwanger und körperlich aufgrund von starken Begleiterscheinungen der Schwangerschaft erschöpft. 
Unser traditioneller Besuch auf dem Weihnachtsmarkt sollte dieses Jahr aber grausam enden. Aus dem Nichts boxt mir ein Weißer Mann in meinen Bauch, beleidigt mich als Kopftuchschlampe und verschwindet wieder. Es ist viel zu schnell passiert. Weder mein Mann noch ich konnten reagieren. Ich muss gestehen, dass ich die Schmerzen in meinem Bauch kaum gespürt habe, viel zu groß meine Sorgen, dass meinem ungeborenen Kind etwas passiert sein könnte. Wir gehen am nächsten Tag zu meinem Frauenarzt, der uns bestätigt, dass alles in Ordnung ist. Mehr als diesen Fall der Stelle für antimuslimischen Rassismus zu melden, konnten wir nicht tun.

Mein Kind ist mittlerweile 3 Jahre jung, als ich ihn nach meiner Arbeit aus dem Kindergarten abholen wollte. Es ist ein Freitag und wir haben die Tradition, dass wir jeden Freitag neue Blumen kaufen, um mit frischen Blumen in der Vase ins Wochenende zu starten. Ich hatte meinem Sohn versprochen, dass er diesen Freitag den Strauß selbst zusammenstellen lassen kann. Außerdem habe ich ihm das Geld gegeben und er reichte dieses der Floristin an der Kasse. Ein neuer Erstes-Mal-Moment, den ich gerne schöner in Erinnerung behalten hätte. Auf dem Weg nach Hause werde ich von einem Mann in meinen Rücken geschlagen. Mein Kind, das ich an meiner Hand hielt, hebe ich hoch und renne, mit einer großen und schweren Portion Angst im Gepäck, los. Ich höre ihn noch „Ja, genau. Verpiss Dich Du Scheiß Flüchtling“ rufen.
 Ein weiterer Eintrag – wichtig für die Statistik.
Die Blumen, die mittlerweile getrocknet meinen Schreibtisch dekorieren, erinnern mich daran, dass ich niemals mit meinem Aktivismus aufhören darf – ganz egal, wie müde ich bin.

Ich könnte jetzt noch von den Momenten auf Spielplätzen oder Wartezimmersituationen beim Kinderarzt berichten. Momente, in denen Kindern verboten wurde, mit meinem Sohn zu spielen, weil dieser angeblich nicht die deutsche Sprache sprechen würde. Apropos Sprachkenntnisse: Ich war im Zug auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse, als ich mich nett mit einem weißen Mann unterhielt. Wir sprachen über Literatur, Religion und Umweltschutz. Es war schön bis zu dem Moment, als er mich für meine deutschen Sprachkenntnisse lobte.

Um diesen Text so kurz wie möglich zu fassen, werde ich nicht von meinen Gedanken und Emotionen berichten, die ich habe, wenn mir Jobs und Wohnungen abgesagt werden. “Tut uns sehr leid. Wir sind ein weltoffenes Unternehmen, können aber aufgrund von internen Regelungen Menschen mit Ihrem Glauben nicht einstellen. Für Ihren beruflichen Werdegang wünschen wir Ihnen alles Gute.” oder auch “

Wir vermieten nicht an Ausländer.
”

Ich bin deutsche Staatsbürgerin. Ich bin hier geboren, habe die Schule hier besucht und hier studiert. Ich arbeite in Deutschland und mein Sohn spricht (leider!) kaum Arabisch, weil ich größtenteils Deutsch mit ihm spreche. Mein Mann und ich zahlen in die Steuerkasse ein, gehen wählen und engagieren uns ehrenamtlich dafür, dass die Politik hierzulande mehr auf unsere Umwelt achtet. Seit über zehn Jahren bemühe ich mich auf gesellschaftlicher und politischer Ebene, den interreligiösen und interkulturellen Dialog mitzugestalten. Aber selbst, wenn ich all dies nicht täte, so hätte absolut niemand das Recht, mich und meine Würde auf diese schmerzhafte Art und Weise zu verletzen! Niemand verdient es, so behandelt zu werden.

Außerdem erzählt uns heute noch Elodie von ihren Erfahrungen (English Version below):

Mein Name ist Elodie. Geboren wurde ich in Benin, in Westafrika. Meine Ausbildung habe ich in Paris gemacht und Toronto ist mein Zuhause. Ich wohne seit drei Jahren mit meiner Familie in Berlin. Mein Mann ist weiß und wir haben eine vierjährige Tochter.

Klischeehaft gesagt, bin ich (wie es wohl manche Leute nennen würden) eine erfolgreiche schwarze Frau. Ich habe einen guten Job bei einer internationalen Firma und fühle mich akzeptiert von meinen Kollegen, der Familie meines Mannes und allen Leute, die mich kennen.

Aber sobald ich diese Blase verlasse, werden die Dinge kompliziert. Ich wurde schon in Berliner Geschäften verfolgt und durchsucht, als ich einkaufen war. Sobald ich in einen Laden gehe, achte ich darauf, dass meine Hände immer sichtbar sind und passe auf, dass meine Tochter nichts in den Buggy wirft.

Glücklicherweise passieren diese Demütigungen nicht jeden Tag, aber ab und zu werde ich auf schmerzhafte Art daran erinnert – und das belastet mich mental sehr. Ich glaube, dass ich das so sehr verinnerlicht habe, dass ich es bis zu einem gewissen Punkt verdrängen kann. Wenn ich nicht meine Tochter hätte, die mich jeden Tag inspiriert, würde ich mich komplett hoffnungslos fühlen. Aber so muss ich die Kühnheit besitzen, zu hoffen, dass die Dinge sich ändern werden. Das ist aber noch sehr viel Arbeit – für jeden von uns.

My name is Elodie. I am Black Canadian. I was born in Benin, in West Africa, educated in Paris and made Toronto my home. For the past three years, I have been living in Berlin with my family. My husband is Caucasian and we are raising together our 4 years old daughter.
By a lot of standard, I am what some people might say a successful Black professional. I have a well-established job at an International company and I feel accepted by my colleagues and my husband family and people who knows me. However, once outside of that bubble, things are not always easy. I have been followed in stores in Berlin, searched through while doing some groceries shopping.
When I go in a store, I always make sure my hands are all the time visible and I make sure that my daughter has not thrown anything under the stroller.
Thankfully, those indignities do not happen every day but occasionally you got a sting reminder and it can take a toll on the mental. I think I have internalized it to the point of numbing it to some degree. Perhaps if I did not have my daughter who inspires me daily, I would feel completely hopeless, but I don’t and I need to have the boldness to hope that things will change but we all have some work to do. All of us.

Danke Deborah, Nesrin und Elodie, dass ihr eure Erfahrungen und Gefühle mit uns teilt!

 

 

Foto von Deborah: Katja Hentschel

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