Meine Beauty-Routine: Isabelle Flandorfer

03. April 2019 | in Food & Beauty
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Isabelle schreibt das schöne Blog Mother’s Finest, lebt in Wien und hat drei Kinder. Zwei Jungs aus erster Ehe, die beide schon größer sind als sie (und sie ist 1,77 groß!) und eine 5-jährige Tochter. Isabelle ist für mich immer wieder eine Inspiration, sie hat eine unglaubliche Präsenz, sieht immer wahnsinnig gut aus, ist schlau, warmherzig und hat einen irre guten Geschmack. Heute erzählt sie uns ein bisschen, was sie so im Bad treibt!

Liebe Isabelle, erzähl uns ein bisschen was von dir!

Ich bin Isabelle, 45 Jahre und Mama von drei Kindern. Ich habe Kommunikationswissenschaften studiert, in einem Verlag für ein Einrichtungsmagazin und im Mode-Onlinebusiness gearbeitet. Als ich mit meiner Tochter schwanger war, habe ich 2013 meinen Blog Mother’s Finest gegründet, auf dem ich alles teile, was mir so an Themen rundum Mama und Kind unterkommt. Mit meinem Blog möchte ich Frauen inspirieren. Ich gebe Tipps zu Mode, Beauty, Reisen, Feste feiern oder Einrichtung.
Ich habe mich immer schon für diese Themen interessiert. Mein Motto lautet: lebe, liebe, lache! Den Moment zu genießen finde ich sehr wichtig! Die kleinen Dinge im Leben soll man schätzen! Ich reise gerne mit der ganzen Familie und entdecke neue Plätze. Am liebsten bin ich in den Bergen oder am Meer, da kann man so gut die Seele baumeln lassen und neue Energie tanken!

Ich finde, du siehst immer wie aus dem Ei gepellt aus, ist dir Pflege denn wichtig?

Oh, danke! Ja, Pflege finde ich sehr wichtig. Man fühlt sich einfach besser, wenn man trockene Hände eincremt oder sich erst abschminkt, wenn man ins Bett geht. Ich habe mich schon immer für Kosmetikprodukte interessiert und gerne etwas Neues ausprobiert.
Schönheit kommt aber von innen, da hilft die beste Creme nichts. Schönheit ist das, was man ausstrahlt, was man zu sagen hat, wie man empfindet, wie man sich seinen Mitmenschen gegenüber verhält. Der neueste Lippenstift oder die teuerste Creme werden dich nicht zu einem schöneren Menschen machen, sondern nur deine Hülle verzieren.

Wie sieht deine Beauty Routine morgens und abends aus?

In der Früh reinige ich mein Gesicht mit dem La Roche Posay Toleriane Reiniger, den hat mir mal ein Hautarzt empfohlen und seitdem mag ich es sehr. Ich verwende ein Serum, zur Zeit das HyaluB Serum von La Roche Posay und eine Tagespflege, Hydraphase Intense Creme, auch von La Posay. Wenn ich nicht gerade vergesse, verwende ich auch noch einen Sonnenschutz von Skinceuticals mit  SPF 50, vor allem an der Kinnpartie, wo ich zu Pigmentflecken neige.

Am Abend schminke ich mich immer, und zwar wirklich immer ab, auch wenn es mal später wird, und ich am liebsten nur mehr ins Bett fallen würde. Ich verwende außerdem den Advanced Pigment Corrector von SkinCeuticals, um Pigmentflecken zu korrigieren, und eine reichhaltigere Nachtpflege, am liebsten Hydranorme von La Roche Posay.

In Punkto Make-up muss es bei mir schnell gehen. Ich konturiere oder highlighte nicht aufwendig. Meine wichtigsten Produkte sind der Augenbrauenstift Eye Brow Styler in der Farbe Stylized von MAC und meine Mascara Catchy Eyes von GOSH. Zwei Lieblingsprodukte, die ich täglich verwende. Sind die Augen geschminkt, sieht man schon viel frischer und ausgeschlafener aus.

Ein weiterer Favorit ist die Face & Body Foundation in der Farbe N3 von MAC, weil sie so schön leicht ist, natürlich aussieht und man nicht so zugekleistert wirkt. Die trage ich mit einem Make up Pinsel auf, dann wirkt es noch natürlicher. Dann noch einen Bronzer von MAC in der Farbe Golden an den Konturen des Gesichts und ein Rouge in der Farbe Blushbaby auch von MAC, für mehr Frische auf den Wangen. Fertig!

Sonst noch irgendwas, worauf du schwörst?

Ich glaube das ist mittlerweile schon ziemlich verbreitet: Ich verwende am Abend immer wieder einen Roller mit Gua Sha aus Jade, um mein Gesicht zu massieren. Die Massage mit Gua Sha Schabern kommt aus der chinesischen Medizin. Ich trage dafür am Abend ein Öl von Merme auf, massiere es mit den Fingern ein und danach fahre ich mit dem flachen Stein, die Gesichtskonturen ab. Dazu findet man im Netz viele Anleitungen. Das regt die Durchblutung an, soll die Haut praller und straffer machen und gegen Falten wirken. Ich mag das Öl von Merme und das Gefühl der gut durchbluteten Haut.

Machst du auch mal eine Maske, oder so?

Ja, wenn ich mal Zeit habe und mich im Bad zurückziehen kann, dann mache ich gerne eine Gesichtsmaske, entweder reinigend oder mit einer Extraportion Feuchtigkeit. Zur Zeit habe ich da noch zwei, die ich wechselweise verwende, die Calendula Aloe Soothing Hydration Mask von Kiehls und die Hyaluron + Bloom Pink Clay Mask von Lovely Day.
Ansonsten benutze ich noch oft unter der Tages- und der Nachtpflege ein Serum, ich bilde mir ein, das tut der Haut ab 40 schon gut. Zur Zeit benutze ich, weil sich meine Haut oft trocken anfühlt, von Bobbi Brown Skin Moisture Solution für viel Feuchtigkeit und eben das Serum HyaluB5 von La Roche Posay mit Hyaluron.
Haarkuren mache ich dagegen selten – mir dauert das Warten bis alles einwirkt einfach zu lange… Schnell einen Conditioner in die Längen, das klappt. Und ab und zu verwende ich im Sommer eine Maske, wenn das Haar sehr angegriffen ist, und mehr Feuchtigkeit braucht, ansonsten gönne ich mir nur beim Nachfärben beim Friseur eine Intensivpflege.

Gehst du auch manchmal zu Special Trestments, Facials, Waxing oder so?

Beim Waxing war ich noch nie, zur Pediküre gehe ich immer wieder, oder ich schrubbel zwischendurch schnell selbst an den Füßen rum. Vor kurzem habe ich fürs Gesicht Hydrafacial ausprobiert, das finde ich toll! Saugt die Poren rein und macht die Haut richtig sauber und sie ist danach ganz glatt!
Wenn ich mal in einem schönen Hotel bin, das Behandlungen anbietet, lasse ich mich gerne massieren, gehe zur Pediküre oder lasse eine Geschichtsbehandlung machen.
Mit Botox hat sich mal eine Hautärztin an mir probiert und ich war sehr unglücklich danach, bin dauernd vor dem Spiegel gestanden und habe meine sich verändernden Gesichtszüge beobachtet. Meine Augen haben für mich anders ausgesehen, ich fand‘s ganz komisch! Da habe ich lieber Lachfalten, als eine veränderte Mimik, die mir fremd ist.

Hast du einen Signature Duft?

Während der Schwangerschaften und auch noch eine Zeit lang danach konnte ich kaum Düfte riechen und habe kein Parfüm verwendet. War mir alles zu intensiv und herkömmliche Parfüms haben für mich schnell billig gerochen. Jetzt liebe ich die Düfte von Jo Malone und probiere immer wieder mal einen anderen aus.

Machst du Sport?

Ja, aber ich lasse gerne mal was dazwischen kommen! Am liebsten würde ich jeden Tag Ski fahren gehen, das ist mein Lieblingssport, aber das geht nun mal in Wien leider nicht.
Seit 2017 trainiere ich aber mehr oder weniger regelmäßig 2x die Woche mit einem Personal Trainer. Diese fixen Termine helfen mir, meinen Schweinehund zu überwinden und auch wirklich den Weg ins Fitnesscenter zu finden. Es tut schon gut, sich zu spüren, auch mal einen Muskelkater zu haben und vor allem beweglich zu bleiben!

Du hast zwei Jungs und eine Tochter, was möchtest du deiner Tochter in Sachen Beauty weitergeben – und was vielleicht auch bewusst nicht?

Sie soll leben, lieben und lachen und gar keine Zeit haben, sich zu viele Gedanken um Kilos und Falten zu machen. Ich hoffe, sie kann selbstbewusst und sicher in die Welt hinausgehen, wissen, dass sie so wie sie ist perfekt ist und sich nicht an falschen, oft glattgebügelten Idealen orientieren müssen.
Ich will ihr mitgeben, dass das Unperfekte seinen Charme hat, dass Narben, Falten und Dellen zum Leben dazu gehören, Geschichten erzählen und dich unverwechselbar machen.
Rock your imperfections! Ich habe selbst eine große Narbe am Oberarm, die ich nicht verstecke. Auch sie soll nie das Gefühl haben, sich verstecken zu müssen und soll sich immer so zeigen können, wie sie ist!

Gibt es irgendwas, was du in Sachen Pflege von den Frauen in deiner Familie gelernt hast?

Meine Mutter war in jungen Jahren Model, hat in Paris und New York gelebt, ein Modemagazin herausgebracht, eine Modelagentur in Wien betrieben und als Fotografin gearbeitet. Ich selbst hatte nie den Wunsch zu modeln, habe in ihrer Agentur aber manchmal gearbeitet (nicht als Model) und so ein bißchen was vom Schönheitsbusiness gesehen.
Meinen Sinn für Ästhetik, für Stil und für Geschmack habe ich so schulen können. Aber auch gesehen, dass es auf so viel mehr ankommt, als äußerlich gewissen Idealen zu entsprechen. Witz, Intellekt, Interesse und vor allem Humor machen Persönlichkeit aus!

Meine Großmutter hat mir vorgelebt, dass Persönlichkeit wichtig ist, dass Falten Geschichten erzählen und man immer so jung ist, wie man sich fühlt. Sie würde mit 88 am liebsten noch immer „der Welt ein Bein ausreißen“ können.

Was würdest du einer Neu-Mama raten, um sich wohl zu fühlen?

Ganz wichtig ist es, sich und seinem Körper nochmal neun Monate Ruhe und Rückbildung und Erholung zu gönnen. Der Körper verändert sich durch eine Schwangerschaft, und es ist nicht notwendig, kaum ist das Baby auf der Welt, sofort wieder nach dem perfektem Beachbody zu streben. Klar der Bauch ist weich, der Busen tropft, die Hormone spielen verrückt. Aber jede frischgebackene Mama ist schön! Mein Tipp: Erlaube dir, nicht alles schaffen zu müssen. Nimm Hilfe an! Führe dir vor Augen, was du gerade geschafft hast und was du Wunderbares vor dir in den Händen hältst. Und genieße es! Für die Äußerlichkeiten, vielleicht eine neue gemütliche Hose kaufen plus coolem Statementsweater und ein Paar fesche Sneaker für die Runden mit dem Kinderwagen.

Findest du, dass das Kinderkriegen dich optisch verändert hat?

Auf jeden Fall! Dreimal hat sich mein Bauch auf erstaunliche Größe ausgedehnt, dreimal hat mein Körper wirklich alles gegeben. Und das sieht man natürlich auch. Außerdem sind auch 17 Jahre seit meiner ersten Schwangerschaft ins Land gezogen – das bedeutet, viel Lachen, viel Weinen, viel erlebt und gelebt zu haben. Diese Spuren sieht man, und das ist gut so! Das Kinderkriegen geht auf vielerlei Art und Weise nicht spurlos an dir vorbei!

Danke, Isabelle

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