Mama Monday – wirklich freie Kinder, Elterngeld und Tipps für die Aufräum-Diskussion

02. December 2019 | in Mama Monday

Wir sind nun in die Weihnachtszeit gestartet, haben schon die ersten zwei Türchen geöffnet und wollen bei all der weihnachtlichen Glückseligkeit auch die ernsteren Themen nicht außer Acht lassen. Auch letzte Woche wurde wieder viel im Netz diskutiert und besprochen. Hier kommt unsere Linkauswahl für Familienthemen!

Für alle, die vorhaben in Elternzeit zu gehen: Der Spiegel hat noch mal ein paar interessante (und aktualisierte) Tipps und potenzielle Fehlerquellen zum Elterngeld aufgelistet.

Weihnachtszeit heißt oft Familienzeit. Also auch Großeltern, Tanten und Onkel- Zeit. Die New York Times hat ein paar Tipps für uns, wie man übergriffiger Verwandtschaft Grenzen setzt und seine Kinder besser vorbereitet.

Sich das Kind als völlig freien Menschen jenseits jeglichen Geschlechts vorzustellen – gar nicht so einfach, weil wir ja selbst alle irgendwie sozialisiert sind. Aber selbst wenn man das zuhause erstmal hinbekommt, wartet da draußen ja die Welt: ” Es dürfte auch für sie schmerzhaft sein, wenn das Kind das erste Mal aus der Kita nach Hause kommt, voller Unverständnis im Blick, und erzählt, dass ein anderes ihm gesagt habe, es dürfe dies und jenes nicht machen, »weil es ein Junge/ein Mädchen« sei. Vor den Eltern steht ein geknicktes Kind, das bislang frei war. Dessen Welt größer war.” Die tolle Kolumne von Teresa Bücker lest ihr im SZ Magazin.

Jeden zweiten Tag gibt es bei uns eine Diskussion ums Kinderzimmer-Aufräumen, die meistens damit endet, dass ich mit Sanktionen drohe (was man ja eben gerade nicht tun sollte). Wenn das Kinderzimmer nicht aufgeräumt wird, dann… Irgendwie blöd. Nur fällt mir manchmal einfach nichts anderes mehr ein. Auch die Strategie, es einfach sein zu lassen und zu warten, bis das Kinderzimmer so im Chaos verfällt, dass das eigene Kind es auch nicht mehr schön findet, funktioniert bei uns nicht. Susanne von Geborgen Wachsen regt an, mal die Perspektive zu wechseln: Hat das Kind nicht (in seinen Augen) alles sorgsam im Spiel zusammengestellt? Wenn aber doch mal wirklich aufgeräumt werden muss, hat Susanne ein paar wunderbare Tipps für uns, wie man Streit oder Drohungen vermeiden kann.

Vielleicht kennen manche von euch das Label OEUF NYC. Im Milk Magazine könnt ihr sehen wie es bei den kreativen Gründern mit dem guten Geschmack Zuhaue aussieht.

Abtreibung ist immer noch ein Tabuthema. Damit sollte endlich Schluss sein – einen guten Artikel gab es dazu bei Zeit Online (Plus-Artikel).

Werden Kinder nett geboren? Oder sind es die Eltern, die sie sozialisieren, das Umfeld, die Gene? Interessanter Beitrag aus der Süddeutschen (Plus-Artikel).

Noch ein Plus-Artikel, aber ebenfalls ein sehr guter: Barbara Vorsamer schreibt in der SZ über “Sharenting”, also über Eltern, die das Aufwachsen ihrer Kinder im Netz dokumentieren. Das sei auch deren gutes Recht, schreibt Vorsamer, solange sie ein paar Regeln beachten. Kinder gehören on- und offline zum Leben dazu.

Forbes hat die Zahlen: Durch die weibliche Emanzipation gibt es weltweit in den Industriestaaten weniger Babys. Zeit, dass die Arbeitswelt endlich familienfreundlicher wird! Interessanterweise wird Deutschland im Artikel als Positiv-Beispiel angeführt: Die Familienpolitik Ursula van der Leyens hat hier nämlich die Geburtenrate in die Höhe getrieben (Elterngeld!).

Wir wünschen euch eine schöne Woche!

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