Mama Monday – Willkommen 2020!

06. January 2020 | in Mama Monday

Wir sind wieder daaa! Und natürlich starten wir das neue Jahrzehnt mit einem druckfrischen Mama Monday, der aufgrund der Winterpause recht ausführlich geworden ist. So habt ihr in den nächsten Tagen auf jeden Fall genug Lesestoff! Auch hier auf Little Years geht es ab heute wieder los. Wir versorgen euch täglich mit Artikeln, Postings, spannenden Geschichten, interessanten Eltern, Gedanken und schönen Dingen. So toll, dass ihr mit dabei seid!! Die Welt da draußen ist gerade beunruhigend genug. Wir hoffen, wir können hier weiterhin ein inspirierender und hilfreicher “Wohlfühlort” sein!

Los geht es mit einem schönen Post von Susanne, der so viel Wahres enthält. Ein Auszug: “Lange Zeit herrschte der Gedanke vor, Kinder würden als unbeschriebene Blätter zu uns kommen. „Wenn ich nur fest genug insistiere, dann wird das Kind schon sportlich sein/nicht so zurückgezogen/gut in Mathe werden/…“  Aber letztlich ist es unsere Aufgabe, sie nicht zu schieben oder zu biegen, sondern zu erkennen, wer sie sind.”

Die Autorin dieses Artikels auf Zeit Online hat in Neuseeland gelebt und ist absolut begeistert vom Schulsystem dort. Warum, hat sie ausführlich erklärt – es sind so tolle Ideen dabei!

In welcher Krise sich derweil das deutsche Schulsystem steckt, lässt sich in diesem SZ-Artikel herauslesen…

Die schöne Lisa Banholzer von “Blogger Bazaar” ist hochschwanger und hat mit der Vogue über Bauchlooks und unnötige Vergleiche gesprochen.

“Wonderwoman zwischen Burn-out und Altersarmut” heißt dieser Spiegel-Artikel und wir stellen fest: Die Themen Mental Load und gerechte Aufteilung der Erziehungs- und Hausarbeit werden uns sicher noch das ganze Jahrzehnt über beschäftigen…

Was Kinder in den ersten 1000 Tagen essen, wirkt sich angeblich lebenslang auf ihre Gesundheit aus – zumindest stand das so in der Süddeutschen vom letzten Wochenende und es klingt einleuchtend… (Plus-Artikel)

Immer mehr Eltern lassen den IQ ihrer Kinder testen – aber warum eigentlich? (Plus-Artikel)

Thema: Leihmutterschaft – “Geliehene Mütter, gekaufte Kinder, echte Liebe”, Theresa Bäuerlein hat sich für Krautreporter mit einem Paar getroffen, das ein Kind bei einer Leihmutter “bestellt”. Und mit einer Frau, die ein Baby für fremde Eltern bekommt – kostenlos.

Italien hat die niedrigste Geburtenrate Europas. Viele Paare entscheiden sich ganz bewusst gegen Kinder, die Gründe sind vor allem wirtschaftlicher Natur – mehr dazu in diesem Spiegel Artikel.

Eine ähnliche Situation ist in Spanien zu beobachten, diesen Beitrag vom Deutschlandfunk fanden wir sehr interessant.

“Schwere Geburt” – viele Frauen berichten von traumatischen Erlebnissen unter der Geburt und die Zeit fragt: “Ist das ein strukturelles Problem?” Wir sagen: natürlich ist es das!!

Wenn es um unerfüllten Kinderwunsch geht, ist mindestens genauso oft der Mann “das Problem”, wie die Frau. Dennoch sind es meist erst mal die Frauen, die zunächst gründlich untersucht werden – dabei ist es für Männer meist sogar viel einfacher, herauszufinden, ob “alles okay” ist: eine Spermaprobe abgeben – fertig. In den USA gibt es jetzt sogar Start-Ups, die diese Untersuchung quasi online anbieten. Die Lagerung der besten Spermien wird natürlich auch angeboten. Das Ziel: “eine neue soziale Norm für Männer, ihr Sperma in jungen Jahren einzufrieren, wenn sie ihr gesündestes genetisches Material haben”. Mehr dazu hier in der New York Times (auf Englisch).

Ähnliches Thema: “What to Say to Someone Struggling With Infertility“, ebenfalls gefunden in der NYT (auf Englisch).

Mit Kind auf der Straße landen – eine grauenvolle Vorstellung. Und das passiert immer mehr Frauen. Dieser Bericht aus der Berliner Morgenpost hat uns sehr bewegt.

Gleichberechtigung kommt nicht nur den Frauen zugute! Ein sehr sehr wichtiger und richtiger Gedanke, den Aktivist Jens van Tricht hier im Deutschlandfunk schön ausarbeitet: “In einer feministischen, gleichberechtigten Welt hätten dann Männer zwar Macht einbüßt, vor allem aber auch viel gewonnen. Vor allem Qualitäten, die als weiblich betrachtet würden, in Wahrheit aber „einfach menschlich“ seien. „Wir müssen uns Männern erlauben, mehr Mensch zu sein“”

Und zuletzt noch viele wunderschöne Familienwohnungen:

Diese bunte, eklektische Wohnung in Paris zum Beispiel, so viele schöne Details…

Oder dieses real life Apartment in Maplewood, New Jersey. Herrlich bodenständig und doch so schön anzusehen.

Und der komplette Gegensatz: ein übertrieben durchgestyltes Familienparadies in Tribeca, New York – hier wohnen extrem wohlhabende Menschen, die aber zumindest ganz schön viel Humor und Mut zur Farbe haben. 🙂

Und zuletzt noch eine Pariser Wohnung, in der gleich mehrere Teenager, bzw. erwachsene Kids wohnen. Very “grown up” – und viel Samt…

Wir wünschen euch eine absolut fantastische Woche und ein noch besseres 2020!!

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