Mama Monday – über Abtreibung, einem Buch über alternative Familienkonzepte und der Debatte um den Downsyndrom-Frühtest

24. September 2018 | in Mama Monday

Unsere Netznews der letzten Woche – wie immer fein selektiert. Wir wünschen Euch einen guten Start in die frische Herbst-Woche!

Surprise, surprise! Oder eben nicht: Laut einer neuen Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung wollen Paare gern gleich viel arbeiten. Und, das finden wir eigentlich am Spannendesten, denn wir sind schon seit einer Weile Verfechter der 35 Stunden-Woche, “Vollzeitbeschäftigte Frauen würden ihre durchschnittliche Arbeitszeit demnach gerne von 41,8 Stunden auf 35 Stunden reduzieren, Männer von 43,8 Stunden auf 38,7 Stunden.” Dabei sind die Wünsche und Vorstellungen von Frauen nur unerheblich anders als von Männern. Mehr lest ihr in der FAZ.

Warum die binäre Ansicht, dass es nur zwei Geschlechter gäbe und sich ein “Mädchen oder einen Jungen wünschen” eine gesellschaftliche Fantasie ist, erzählt die Autorin und Transfrau Ita Segev im Lenny Letter:  “That is the slippery slope of determining a baby’s gender without giving them a way out: under that paradigm, those of us who found a way out will just keep being treated as a threat.”

Es ist nicht mehr lang bis Halloween. Wer dieses Mal Lust auf Basteln hat, kann sich von diesen witzigen Karton-Kostümen inspirieren lassen.

Dieser Text ging letzte Woche in meinem Newsfeed ganz schön ab – es geht darum, dass Männer ja eigentlich für die (abgebrochenen) ungewollten Schwangerschaften verantwortlich sind. Polemisch geschrieben, und sicherlich auch etwas provozierend, fand ich die Gedankengänge von Designmom trotzdem ziemlich spannend und anregend (Designmom ist übrigens, wie so viele Mama-Blogger in den USA, Mormonin.)

Carbonara! Jetzt wo es wieder kälter wird, kann man auch gern wieder etwas gehaltvoller essen. Ein gutes Rezept für echte Carbonara findet ihr bei Babyccino Kids.

Soll es den Downsyndrom-Früherkennungstest als Kassenleistung für alle geben? In der Süddeutschen lest ihr über das Recht auf Wissen versus Nichtwissen, und dass der Umgang mit Behinderungen hochindividuell ist, und dies auch sein darf.

Und last but not least! “Where is Daddy?” ist ein Projekt unserer Freundin Mirna Funk, die in dem längst überfälligen Kinderbuch, 12 verschiedene Familienkonzepte vorstellen will. Genervt von omnipräsenten Vater-Mutter-Kind-Erzählungen in der Kita und Schule, will sie mit “Where is Daddy?” Projektionsflächen schaffen, abseits der heteronormativen Familienkonstellation. Mit einer Kernmessage: ALL FAMILIES ARE EQUALLY PERFECT. Finden wir klasse. Ihr könnt euch bei Kickstarter informieren und unterstützten.

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