Mama Monday – mit Fehlgeburten auf Instagram, Digitalisierung an Schulen und Comfort Food

05. October 2020 | in Mama Monday

Verrückte Zeiten. Wer dieser Tage die Nachrichten liest, könnte meinen, er sei Teil einer großen, satirischen Reality-Show. Währenddessen herrscht hierzulande draußen schönstes spätsommerliches Oktober-Wetter – und manch einer schafft es da vielleicht sogar, die Weltlage für einen kurzen Moment auszublenden. Wir für unseren Teil versuchen, weiterzumachen wie bisher. Zumindest, was den Mama Monday betrifft! Hier kommen die spannendsten Links der letzten Woche:

Model und Instagram-Star Chrissy Teigen hat letzte Woche auf Instagram einen bewegenden Post veröffentlicht, in dem sie über den Tod ihres ungeborenen Kindes spricht. Vielen ging das zu weit, aber es gab vor allem positives Echo. Zum Beispiel hier. Die Washington Post schrieb gar: “Chrissy Teigen and John Legend are heroes, not oversharers“, und auch in Deutschland wurde der Post eher positiv gesehen. Bei Spiegel Online schrieb etwa Ulrike Knöfel: “Totgeburten oder tote Neugeborene waren und sind beinahe das größere Tabu, in und außerhalb der Kunst. Warum eigentlich? Kann man Eltern den Schmerz durch Schweigen nehmen?”.

Vor einigen Wochen wurde beschlossen, dass gesetzlich versicherten Eltern von Kindern unter 12 Jahren aufgrund der Corona-Pandemie fünf Tage Kinderkrankgeld mehr im Jahr zustehen. Alle wichtigen Infos dazu findet ihr bei Smart Mama.

In einem Interview mit der Süddeutschen spricht der Missbrauchsbeauftragte Johannes-Wilhelm Rörig über schärfere Strafen für Sexualstraftäter und wie man Opfer schützen kann.

Können Schulen ihren Schülern verbieten, den Schulweg mit dem Rad zu bewältigen? Mehr dazu bei Spiegel Online.

Keine große Überraschung und genau deshalb ein Skandal. Wie sehr Deutschland bei digitaler Schulausstattung international zurückliegt, könnt ihr hier nachlesen.

Wie Digitalisierung an deutschen Schulen klappen könnte? Vorschläge von Verena Pausder und Peter Becker-Pennrich gab es in der Welt.

Fack ju Corona! Ein ABC zur Schule in Corona-Zeiten haben wir in der Süddeutschen gefunden.

Eigentlich unglaublich: Männer, die ihre Frauen schlagen und misshandeln dürfen nach einer Trennung ein Umgangsrecht für ihre Kinder einfordern, egal, ob die Ex-Partnerinnen oder sogar die nicht selten traumatisierten Kinder dies wollen oder nicht. Spannender Beitrag dazu bei Frau TV.

Eine Studie des DIW Berlin belegt nun, was bereits vermutet wurde: Junge Familien gehören zu den größten Leidtragenden der Corona-Pandemie. Leider auch wenig überraschend: Besonders hart getroffen sind Mütter.

Teresa Bückners fabelhafte “Freie Radikale” Kolumne ist zurück! In ihrem Plädoyer für ein großes Umdenken, geht es auch viel um Care-Arbeit. “Die Pandemie hat nicht nur Angst und Anpassung hinterlassen. (…) Wäre jetzt nicht die ideale Zeit, um zu entscheiden, welche Dinge aus der Zeit vor der Pandemie wir zurückhaben wollen und welche nicht?”

Auch im t3n Magazin hat die Journalistin ein Plädoyer für eine nachhaltige Organisation unserer Gesellschaft veröffentlicht. Zitat: “Ohne dass Menschen sich umeinander ­kümmern, funktioniert der Alltag nicht.”

Aufgrund der Corona-Regeln dürfen in vielen Krankenhäusern Partnerinnen und Partner gar nicht oder nur sehr kurz bei der Geburt dabei sein. Für die Mütter kann das traumatisch sein. Bewegender Artikel bei Spiegel Online.

Pures Comfort-Food ist diese wärmende Suppe aus Kokos, Kartoffel und Grünkohl. Klingt so gut und so wärmend!

Und noch eine sehr schöne Home Story von einer unglaublich stilvollen Frau: Jules Villebrandt hat für AD die Haustüre geöffnet!

Wir wünschen euch eine entspannte Woche!

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