Mama Monday – Männlichkeit, ein Oster-DIY und das Problem mit alten Kinderfilmen

08. April 2019 | in Mama Monday

Damit der Frühlingsanfang noch schöner wird: Wir haben etwas Lesestoff für euch! Mit ein paar Tipps, Gedanken und einem österlichen Bastelprojekt.

An einer Schule in Bad Segeberg wurden Einlasskontrollen veranstaltet: Wer nicht gegen Masern geimpft war, konnte sie nicht betreten. Grund war ein Schüler mit einer Maserninfektion. Mehr dazu lest ihr in der SZ.

Ein Verhütungsmittel für Männer? Gibt es! Beziehungsweise wird gerade getestet. Es besteht aus einem Gel, das Testosteron und Progestogenen besteht und somit die Produktion von Spermien unterbindet. Mehr als ein halbes Jahrhundert nachdem die erste Anti-Baby-Pille für Frauen zugelassen wurde, könnte es bald ein Verhütungsmittel geben. Oder doch nicht? Lest mehr dazu in der WIRED.

Was bedeutet es heutzutage ein Mann zu sein? Die männliche Identitätsfindung sei nie freier gewesen, behauptet ein Vater in der Zeit. 

Für alle die Sky Zuhause haben: Auf TNT läuft seit jetzt die Doku-Fiction-Serie “Andere Eltern” (in der auch Rebecca von Elfenkind mitspielt!). Grobe Storyline: Kölner Helikopter-Eltern gründen eine Kita. Wir haben die Serie noch nicht geschaut, mussten aber beim Trailer schon ein paar Mal laut lachen.

Wie man supercoole Osterhasen bastelt, erfahrt bei Andrea von WLKMDYs. Den Vordruck gibt es dort auch kostenlos!

Ich kenne das auch nur zu gut: Wie gern schaue ich alte Kinderfilme mit meinem Sohn, die ich damals schon toll fand. Leider ist auch mir bei so manchen Filmen schon der ein oder andere Rassismus und Sexismus aufgefallen, oder extreme Jungen-Mädchen-Zuschreibungen, dass es weh tat. Dem Autor im SZ Magazin geht es genauso: Voller Nostalgie schaute er mit seinen Kindern Familie Feuerstein oder auch Lucky Luke. Dabei musste er überrascht feststellen, dass er sich diese Zeiten nicht mehr zurück wünschte.

Hinter einer Paywall, aber sehr lesenswert: Das ausführliche Interview mit einer Entwicklungspsychologin. Was braucht ein Baby und Kleinkind wirklich? Wie erzieht man, damit sich das Kind seelisch und kognitiv gut entwickeln kann? Gefunden bei Spiegel Online.

Gerade Männer lassen sich ja manchmal gern etwas Zeit mit der Familienplanung. Dass aber auch sie eine innere Uhr haben und es eben nicht egal ist, in welchem Alter man Vater wird, lest ihr in der New York Times. Laut einer Studie begünstigt ein höheres Alter des Vaters (also ab 45 aufwärts) Frühgeburten, ein geringes Geburtsgewicht oder andere Komplikationen. Auch das Risiko für Autismus würde sechs mal höher sein. Das Fazit der Studie: “more than 12 percent of births to fathers aged 45 years or older with adverse outcomes might have been prevented were the fathers younger.”

Wir wünschen euch eine schöne Woche!

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