Mama Monday – die MMR-Impfung, das Home-Office und ein Väter-Podcast

11. March 2019 | in Mama Monday

Hier kommen unsere Lieblingslinks der letzten Tage mit allerhand Stoff zum Nachdenken und Weitererzählen. Viel Spaß beim Lesen!

“Es ist wie verliebt sein, nur dass man sich von Anfang an sicher ist.” Dieses schöne Zitat stammt aus dem neuen Väter-Podcast von Spiegel Online.  Einer der Väter beschreibt so den Moment der Geburt. Hört unbedingt mal rein, denn der Perspektivwechsel macht es auch für Mütter sehr interessant.

Ab wann ist es eigentlich Zeit fürs zweite Kind? Wenn das erste aus dem Gröbsten raus ist? Oder macht man lieber alles “in einem Abwasch” aka man wickelt ein paar Jahre durch? Und wie ist das eigentlich unter den Geschwistern – verstehen die sich denn besser, wenn sie in einem ähnlichen Alter sind? Im Familienblog der FAZ für das Für und Wieder abgewogen. Isabel hat sich das übrigens auch schon mal gefragt.

Noch mal für alle: Eine groß angelegte Studie aus Dänemark widerlegt (mal wieder), dass es zwischen der Masern-Mumps-Röteln-Impfung und Autismus einen Zusammenhang gibt.

Von einer konservativen Wende innerhalb der Gesellschaft und warum diese gerade für Frauen so gefährlich ist, schreibt die Philosophin Lisz Hirn in der Zeit. Dabei geht es vor allem auch um das deutsche Mutterbild: “Während eine französische Maman ihre Rolle als Frau pflegen darf, wird ihr deutsch-österreichisches Pendant auf ihre Rolle als Mutter reduziert, die die Aufgabe des unabhängigen, selbstbestimmten Lebens der Mutter zum Wohl des Kindes einfordert”.

Und noch mal das Thema Impfen! Was passieren kann, wenn ein Kind nicht gegen Tetanus geimpft ist, musste ein Sechsjähriger in den USA (Oregon) durchmachen: Zwei Monate Krankenhaus und extreme Schmerzen. Mehr zu dem Fall lest ihr in der New York Times.

Wie geht eine feministische Schwangerschaft? Mother Mag erklärt es uns.

Wer hätte es gedacht? Die Annahme, dass flexible Arbeitszeiten automatisch das Ungleichgewicht bei der Care-Arbeit ausmerzen würde, war wohl doch etwas unausgegoren. Heraus kam nun, dass im Home-Office eher noch mehr gearbeitet  wird als im Büro und vor allem Väter sich eher (noch) weniger um die Kinder kümmern. Gefunden bei Spiegel Online. Die Studie (auch lesenswert) findet ihr hier.

Die CDU-Politikerin Jenna Behrends hat ein Buch geschrieben: “Rabenvater Staat”. Bei Edition F erklärt sie ausführlich, was sich ändern muss, damit es in Deutschland gerechter zu geht.

 

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