Mama Monday – der Film Tully, übers Bloggen und Glaubwürdigkeit und die neuen Mom-Serien

04. June 2018 | in Gesellschaft | Mama Monday

So schnell war das Wochenende rum! Hier sind unsere Lieblingslinks der letzten Woche. Enjoy!

Bei Edition F ging es letzte Woche um den neuen Film mit Charlize Theron “Tully”. Die Macher von Juno haben sich wieder an ein sensibles Thema gewagt: Es geht um die Überforderung einer dreifachen Mutter (Theron), unaufmerksame Väter und das Erwachsen-Werden. Man spürt “(…) wie tiefgreifend die Fragen und Prozesse sind, wenn sich das Leben vermeintlich festigt. Haus, ein sicherer Job und Familie gelten als stabile Orte, doch die neue Abhängigkeit und Hilfsbedürftigkeit können mehr verunsichern als die Freiheit, die man lose gebunden an Ort, Interessen und Menschen genossen hat. Man wird nicht weniger verwundbar, nur weil man älter wird.” Den tollen Artikel lesen und dann ab ins Kino!

Die Bloggerin Sarah von SarahPlusDrei spricht aus, worüber Isabel und ich uns regelmäßig Gedanken machen: Nämlich wie es mit dem Bloggen, und dabei mit Authentizität und Glaubwürdigkeit so läuft. Auch, wenn man sich online natürlich geben will, zeigt man letztendlich nur eine Seite von sich – und die, weil selektiert, ist auch immer inszeniert. Sarah schreibt über Kritik, die sie für Kooperation bekommt und bringt so schön auf den Punkt, warum man als Blogger “nicht immer nur alles umsonst bekommt”, sondern auch richtig dafür arbeiten muss (um seinen Lebensunterhalt zu verdienen!).

Wer sehr spontan ist und auch mal dringend eine Pause vom Alltag (und den Kindern) braucht, für den ist dieses wunderschöne Yoga Retreat in Südrankreich etwas! Es gibt noch zwei Plätze, die frei sind. Fast alle Teilnehmerinnen sind Mamas! Es wird bestimmt ganz wundervoll. Hier sind die Last Minute Termine: 08.-11.06.und 12.-15.06 und hier bekommt ihr mehr Infos!

Warum Kinder authentische Eltern verdienen, darüber hat Katharina schon einmal geschrieben. Auch mal Weinen gehört dazu, komischer haben wir aber oft (und gerade beim ersten Kind) die Vorstellung, dass man vor seinem Kind nicht weinen sollte. Mother.ly schreibt, warum das aber total ok ist.

Ihr schaut gerne unterhaltsame Serien übers Mama-Werden und Sein? Es gibt eine ganze Menge Guter da draußen! In der New York Times geht es um das Phänomen “Mom-Coms” und wie nah doch manche an der rohen Realität sind und dabei richtig süchtig machen: “Maybe that’s why I keep watching. I’m hoping some show will figure it out for me. I’m pretty sure it involves an au pair.”

Happy Monday!

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