Mama Monday – mit Altersarmut, Body Positivity und ErziehERN

27. May 2019 | in Mama Monday

Hello, Monday! Die letzte (kurze!) Mai-Woche steht in den Startlöchern und bei uns könnte die Laune trotz Aprilwetter nicht besser sein. Wie jeden Montag starten wir auch heute mit den spannendsten Links der letzten Woche. Viel Spaß!

Dieser Bericht der BMFSFJ hat letzte Woche hohe Wellen geschlagen. Darin stand auch diese magische Zahl: Nur 10% der deutschen Frauen zwischen 30 und 50 verdient mehr als 2000 Euro netto. Kann man sich in der Großstadt-Akademiker-Bubble kaum vorstellen, ist aber so. Bei den Männern sind es 42 %. 13% der Frauen haben übrigens gar kein Einkommen.

Und alle denken das Gleiche: Altersarmut lässt grüßen. Zu sagen: “Selbst schuld” ist aber viel zu einfach gedacht. Teresa Bücker hat auf Edition F unheimlich differenziert und klug  aufgeschrieben, warum es die Gesellschaft ist, die Frauen arm macht.

In der NYT steht übrigens auch ein wichtiger Fakt: Stay at home und Working Mums haben keinen Battle – oft sind es sogar die selben Frauen!

Einer der vielen Punkte, die falsch laufen in unserer Arbeitswelt ist die Diskriminierung von Müttern. Mareice Kaiser hat darüber wiederum einen schönen Artikel auf Ze.tt veröffentlicht.

Was in Alamama vor sich geht, kann ich immer noch nicht fassen und meine Wut ist so groß, dass ich sie hier lieber nicht runterschreibe. Zu viel böses Blut. Im SZ Magazin habe ich dagegen einen sehr ruhigen, differenzierten, und dennoch ganz eindeutigen Artikel gefunden, den ich unheimlich lesenswert finde.

Die Brigitte widmete dem Thema “Body Positivity” eine ganze Themenwoche (“Curvy Week”). Und das ist so wichtig und richtig! Denn die Körper, die wir im Netz, in Magazinen, im Fernsehen sehen, verändern unsere Wahrnehmung. Sprich: wenn überall nur weiße, schlanke Körper sind, speichern wir das als Schönheitsideal ab, obwohl dem kaum ein Mensch entspricht. Den Text über die großartige Melodie Michelberger dazu habe ich sehr gerne gelesen.

Faule Mama sein! (und egoistische übrigens auch), wie das geht, lest ihr hier. Habe mich darin sehr wiedergefunden!

Diese Wohnung ist zum Dahinschmelzen. Gefunden im Milk Magazin.

Männliche Erzieher braucht das Land! Sage ich auch immer, sagt auch die Zeit. In Berlin Kreuzberg sieht es dahingehend schon ganz gut aus, meine Kinder profitieren jeden Tag von vielen Männern in der Kita und auch in der zukünftigen Klasse meines Sohnes werden zwei ErziehER am Start sein, was mich so freut. Zitat aus dem Artikel: “Durch vielfältige Teams erleben die Kinder das Zusammenleben von Geschlechtern und Kulturen. Für sie bieten sich mehr Identifikationsmöglichkeiten und neue Entwicklungschancen”.

Wir wünschen euch eine entspannte Woche!

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