Mama Monday – aktuelle Elterngeldtipps, Home Schooling und Faktencheck

23. March 2020 | in Mama Monday

Ihr ahnt es bestimmt, auch dieser Mama Monday ist von einem Thema geprägt: Familien in Zeiten von Corona. Es fühlt sich gerade fast ein wenig an, als würde man die Luft anhalten und darauf warten auszuatmen und alles wäre wie früher. Aber es sieht ganz so aus, als müssten wir alle noch eine Weile ausharren. In dieser turbulenten Zeit haben wir aber wie immer unseren Mama Monday für euch!

Ach Home Schooling. Hört sich so einfach an, ist in Wahrheit ein täglicher Kampf. Also zumindest bei uns Zuhause. Zeit-Kolumnist Tillmann Prüfer schreibt über das Überleben im Home Schooling – Office (im Abo).

Nochmal geht es hier um den Unterricht Zuhause. Die Süddeutsche hat sechs Tipps für uns, wie wir als Eltern nicht die Nerven verlieren. Darunter: Strukturen schaffen, in dem man zusammen einen Tagesplan erstellt, an den sich alle halten müssen (auch die Großen).

Sandra, die Smart Mama, hat ein paar wichtige Tipps für Eltern, die bald Elterngeld beantragen wollen bzw. Schwangere, die jetzt durch Einkommenwegfall oder Kurzarbeit weniger verdienen (und deren Elterngeld sich also minimiert). Wie sieht es rechtlich aus? Es gibt auch Tipps für Eltern, die sich gerade in Elternzeit befinden und deren Planung jetzt ordentlich durcheinander gewürfelt wird.

Hat euer Kind einen Lieblingselternteil? Oft wechselt das ja phasenweise. Einfach ist es trotzdem nicht, wenn das eigene Kind einem sagt, dass es Papa gerade mehr lieb hat. Dabei: Allein der Fakt, dass er oder sie sich traut es zu sagen, bedeutet ja, dass das Kind Vertrauen hat, das es trotzdem geliebt wird. Mehr lest ihr bei A Cup Of Jo. (Auf Englisch)

Wie redet ihr mit eurem Kind über schwierige Themen wie den Tod oder die Pandemie? Bloggerin Emily erzählt wie sie mit ihrer Drei-Jährigen darüber spricht. (Auf Englisch)

Hier erzählen vier Spitzenpolitikerinnen aus ihren Alltag mit Kindern. Dabei arbeiten sie teilweise 80 Stunden die Woche. Wie sich das gestaltet, lest ihr in der Zeit. (Im Abo)

Wie man selbst als Eltern mit Sorgen und eigenen Ängst umgeht, schreibt Geborgen Wachsen.

Die Schule kompensiert in Deutschland soziale Ungleichheiten – mit dem Wegfall dieser (Fürsorge-)Instanz, leiden Kinder mehr an herkunftsbedingten Unterschieden. Im Interview mit der Zeit erklärt Bildungsforscherin Hanna Dumont auch, warum Eltern sich nicht als Lehrer aufspielen sollten. (Im Zeit Abo)

Funktioniert Home Office bei euch auch so wunderbar? Warum von Zuhause Arbeiten für Eltern mit kleinen Kindern ganz und gar kein Privileg ist, lest ihr in der Berliner Zeitung.

Es flattern ja gerade viele Meldungen über das Virus auf allen möglichen Kanälen herein. Leider sind darunter auch viele Fake News. Die tolle Plattform Correctiv hat jetzt eine Sammelstelle dafür eingerichtet, und versucht Meldungen einem Faktencheck zu unterziehen. So kann man direkt mithelfen, Falschmeldungen zu entlarven.

Eine Gradwanderung aus Risikominimierung und den Interessen von Eltern: Die Krankenhäuser können gerade noch unterschiedlich entscheiden, ob eine Gebärende eine Begleitperson (den Vater!) mitnehmen darf. “Papa verpasst die Geburt” lest ihr in der Süddeutschen.

Wie machen das eigentlich getrennte Eltern in Zeiten von Quarantäne? Wir beschäfitgen uns morgen genauer mit dem Thema, aber hier gibt es schon mal einen interessanten Artikel der Taz: “Patchworkfamilien in der Corona Krise”. Sollen Kinder weiter wechseln? Nur so viel ist klar: Genauer Vorgaben gibt es (glücklicherweise) vom Bundesgesundheitsministerium (noch) nicht.

Ansonsten: Haltet durch, genießt die Sonnenstrahlen auf dem Balkon oder Fenstersims – und bleibt gesund!

Kommentare