Mama Monday – über “abgehängte” Männer, Alabama und Mütterrechte

20. May 2019 | in Mama Monday
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Auf gehts in eine neue Woche! Wir haben für euch wieder die spannendsten Links der letzten Woche gesammelt. Und da am kommenden Woche schon Europawahl ist, hier eine kleine Erinnerung: Falls ihr euch noch unsicher seid, was ihr wählen solltet, hilft vielleicht der Wahl-O-Mat.

Sandra Runge von Smart Mama fragt sich, warum Mütter, die gegen Arbeitsrechtsverletzungen klagen, eigentlich auf den Anwaltskosten (meist über 1000 Euro) sitzen bleiben müssen, selbst wenn sie gewinnen? Gerade zu einer Zeit, in der das Geld ja oft knapp ist, während des Mutterschutzes oder wenn man Elterngeld bezieht, können die Kosten einen schnell überfordern, Rechtsstreitigkeiten sind dann sowieso das Letzte, was man gebrauchen kann. Und dann bleibt man, selbst wenn man im Recht ist, auch noch auf den Kosten sitzen? Geht gar nicht, findet Sandra.

Ich backe ja nicht so gern und das liegt nicht nur an meinem Gasofen, bei dem der Boden schnell verbrennt, während der Teig noch roh ist. Deshalb liebe ich Crumble, er ist einfach und schnell gemacht und geht bei meinem Sohn immer als “Kuchen-backen” durch. In der Zeit gabs vor Kurzem dieses sommerliche Crumble-Rezept, mit Erdbeeren und Rhabarber. Yummy!

Wenn es um Vereinbarkeit und gerechte Aufteilung von Haus- und Care-Arbeit geht, sollten auch die Firmen in die Verantwortung genommen werden. Laut der Studie einer Unternehmensberatung, sind nicht – Überraschung – Heirat oder Schwangerschaft dafür verantwortlich, dass Frauen beruflichen Ehrgeiz verlieren, sondern die Doppelbelastung und die auf männliche Karrieren ausgelegte Firmenstruktur. Vor allem Führungskräfte sollten mit gutem Beispiel voran und zeigen, dass sie sich zu Hause um Kinder und Haushalt kümmern. Mehr dazu in der Süddeutschen Zeitung.

Der Autor Hajo Schumacher schreibt in seinem neuen Buch “Männerspagat” über überholte Männlichkeitskonzepte. Das spannende Streitgespräch zwischen Edition F Autorin Lisa Seelig und ihm lest ihr hier. Es geht um (radikalen) Feminismus, “alte weiße Männer”, Vorurteile auf beiden Seiten, “Abgehängte” und wie wir wieder eigentlich wieder ins Gespräch kommen können.

Für Expat-Ehefrauen ist die Karriere manchmal mit 27 vorbei – trotz guter Ausbildung finden mitgereiste Frauen im Ausland oft keine Anstellung, bzw. bekommen keine Arbeitsgenehmigung. Irgendwie schade, oder? Bei Spiegel Online.

Ganz schön gruselig, was da im US-Bundesstaat Alabama passiert ist: Schwangerschaftsabbrüche nach dem der Herzschlag des Fötus nachweisbar ist, wurden generell unter Strafe gestellt. Das gilt auch für Schwangerschaft nach Inzest oder Vergewaltigungen. Über die Hintergründe der Entwicklung lest ihr in der Zeit.

Tanya Neufeld, manche kennen sie wahrscheinlich eher als Lucie Marshall, hat eine neues, ihr mittlerweile viertes, Buch herausgebracht: „Mütter aus Deutschland” porträtiert 30 Mütter aus Deutschland, mit unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Lebensstilen. Herausgekommen ist ein vielfältiger Überblick und der Versuch die Frage zu beantworten, warum Deutsche im Schnitt nur 1,6 Kinder bekommen. Mehr über das Buch, das Tanya zusammen mit Care.com herausgebracht hat, erfahrt ihr hier. Und: Der Erlös der ersten 1000 verkauften Exemplare geht komplett an Care.forward, ein Projekt das geflüchtete Frauen bei der Berufsausbildung unterstützt.

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