Mama Monday – mit Mental Load, Aufmerksamkeitsmonstern und Lunchboxen

27. August 2018 | in Mama Monday

Mooontag! Und gefühlt er erste im Herbst. Oder geht es nur mir so? Wie dem auch sei: hier kommen unsere liebsten Links der letzten Woche. Viel Spaß!!

Vergangenen Samstag haben wir beim Female Future Force Day das House of Family moderiert. Viele tolle Frauen (und zwei mindestens ebenso tolle Männer!) waren auf unserer Bühne zu Gast, wir haben im Panel über “Modern Parenthood” gesprochen, und spannende Talks gehört. Jeder einzelne hat mich richtig bewegt, bei Jochen König musste ich schmunzeln, bei Rike Drust lachen und auch fast weinen vor Rührung, bei Nora Imlau war ich tief bewegt und bei Patricia Cammarata dachte ich immer nur: Ja! JA! GENAU! Worüber hat sie gesprochen? Über “Mental Load” über diesen ganzen Kram, den wir Frauen ständig, täglich machen und wie man ihn besser aufteilen kann. Ich habe hier schon mal über das Thema geschrieben. Patricia geht einen Schritt weiter, sie erklärt auf ‘Das Nuf’ Schritt für Schritt, wie sie mit ihrem Partner mehr Gleichberechtigung geschafft hat – und seitdem viel seltener erschöpft ist. Danke, Patricia!

Apropos: Kindern tut es auch gut, kleine Aufgaben im Haushalt zu übernehmen. Das liest man immer wieder, zuletzt in der New York Times. Auf Englisch heißen diese Aufgaben “Chores” und Courtney Adamo hat auch schon mal darüber geschrieben, und auch aufgezählt, welche “Chores” sie vergibt. Beim Lesen des NYT Artikels fiel mir auf, dass ich seit der Lektüre von Courtneys Artikel (ein Jahr ist das her) versuche, zu etablieren, dass Xaver sich um das Ausräumen der Spülmaschine kümmert. Er kann das gut, aber ich vergesse immer wieder, es ihm zu überlassen. Und er weigert sich natürlich mindestens genauso oft. Ich muss da wirklich konsequenter sein… Dafür deckt er mittlerweile jeden Tag wunderbar penibel den Tisch <3 Ganz wichtig finde ich übrigens, darauf zu achten, den Kindern gleich viele Aufgaben zuzuteilen, vor allem völlig unabhängig vom Geschlecht. Lesenswert dazu dieser Artikel, unbewusst (?) machen Mädchen nämlich oft mehr. Das darf nicht sein.

Ich bin nicht unbedingt ein großer Ronja von Rönne Fan, aber manchmal gefallen mir ihre Texte richtig gut. Dieser hier zum Beispiel. Zitat: “Es gibt die völlig irre Idee, sich mit Menschen abzugeben, mit denen man unter Umständen nicht mal im selben Bundesland gesehen werden möchte. Sie nennt sich: Familie.”

Manche Dinge sind eigentlich so einfach. Zum Beispiel: es gibt nicht DAS eine Kind und deshalb kann es auch nicht DEN einen Weg geben, wie man diesen Kindern begegnet. Außer immer mit Liebe und Achtung! Besonders klar wird das übrigens, wenn man mehr als ein Kind bekommt. So verschieden, wie die meisten Geschwister sind, kommt man nicht umher, sich für jedes Kind eine eigene Strategie zuzulegen. Schön geschrieben, mal wieder, von Susanne auf Geboren Wachsen.

In Berlin ging letzte Woche die Schule los und man liest überall von Bildungskrise und Lehrermangel. Ich werde es nie verstehen. Kinder werden geboren und dann hat das ganze System SECHS Jahre Zeit, sich darauf einzustellen, dass diese Kinder in die Schule kommen werden. Hätte man da nicht früher reagieren können? Ein Überblick der Situation in der Zeit.

Auch interessant: Smartphone-frei an Schulen, macht das Sinn? Einen informativen Beitrag dazu gab’s in der FAZ.

Ich gehöre zu den glücklichen Müttern, die ihren Kindern nicht täglich eine Brotbox packen müssen (außer am Ausflugtag, ein Mal pro Woche), das übernimmt bei uns die Kita. Bei den meisten sieht das aber anders aus, viele müssen (vor allem ab der Schulzeit) sogar Mittagessen einpacken. Diesen Beitrag finde ich dazu soooo inspirierend: Sechs einfache, gesunde und sehr hübsche Lunchbox-Inhalte.

Wir wünschen euch eine fabelhafte Woche!

 

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