Mama Monday – mit Bestellzetteln, Verzicht und Single Mums auf Tinder

16. December 2019 | in Mama Monday

Ihr Lieben! Dies ist der letzte Mama Monday in 2019. JA! Wir können es selbst kaum glauben. Das Jahr ist fast vorbei und wir sind ab Freitag offline, der Adventskalender läuft aber NATÜRLICH noch bis 24. Dezember weiter. Und am 6. Januar 2020 geht es hier mit einem neuen Mama Monday weiter.

Es war ein tolles Jahr, danke an alle, die regelmäßig vorbeiklicken! Genießt die letzte “richtige” Woche so gut es geht, nehmt euch Auszeiten und verbringt so viel Zeit auf dem Sofa wie möglich – das ist das beste Mittel gegen Weihnachtsstress. Die passenden Links gibt es hier:

Man möchte den Kindern eine Freude machen, aber natürlich wünscht sich niemand, dass Weihnachten im totalen Konsumrausch endet. Wie entkommt man dem? “Wünschen Ihre Kinder noch oder bestellen sie schon?” heißt ein Beitrag aus der FAZ.

Von 10.000 in Deutschland geborenen Kindern haben etwa 214 das fetale Alkoholsyndrom, weil die Mutter in der Schwangerschaft getrunken hat. Auf Süddeutsche.de erzählt eine Pflegemutter, wie ihr Kind mit dieser Diagnose lebt – und warum sie so selten erkannt wird. (Plus Artikel)

“Es wird leichter mit der Zeit, besser wird es nicht.” Wenn das eigene Kind völlig unerwartet kurz nach der Geburt stirbt. Einen wahnsinnig rührenden und ehrlichen Bericht über die Trauer einer Mutter haben wir im Tagesspiegel gelesen. Achtung, es werden Tränen fließen….

Diesen Artikel auf Zeit Online über das Erwachsenwerden und die Generation Z habe ich gerne gelesen, auch weil er ein so positives Licht auf sehr sehr engagierte Eltern wirft, die man durchaus als Helikopter-Eltern bezeichnen könnte. (Plus Artikel)

Weil sie einfach so gut ist: In der letzten Kolumne macht Teresa Bücker sich mal wieder gute Gedanken, dieses Mal zum Thema Verzicht: Ist es radikal, auf nichts verzichten zu wollen? Spoiler: “Für die allermeisten Menschen auf dieser Welt ist es ganz normal, dass sie von den Dingen, die sie hilfreich, hübsch und angenehm finden, eher träumen als sie jemals zu bekommen. So ist der Ausspruch »Ich will nicht verzichten« vor allem trotzig und verweigert die Erkenntnis, dass nur der verzichten kann, der ohnehin viel hat. Das Privileg, genug Geld zu haben, kommt nun mit dem Nachteil, sich als Erstes verändern zu müssen.”

Single Mums auf Tinder – ein toller Artikel aus der NYT

Die berühmte Schere in unserer Gesellschaft führt auch dazu, dass auf der einen Seite Kinder extrem viel gefördert werden, auf der anderen Seite ebenfalls viele Kinder Entwicklungsverzögerungen haben, weil sich keiner um sie kümmert. Dieses Porträt über eine Pädagogin, die in solchen Fällen hilft, hat mich sehr berührt.

Stress? Äh, ja, ist ja Weihnachten. Caroline Rosales rät: Schaltet doch einfach mal das Smartphone aus. Erster Schritt: Instagram auf stumm stellen, Whatsapp auch. Und aus allen Gruppenchats austreten!!

Und ein weiterer, kurzer, knapper, bissiger Kommentar zu den ewig gestressten Eltern: “Eltern haben guten Grund zu jammern, aber sie haben auch Grund, froh und munter zu sein”, so sieht das zumindest Meredith Haaf in der Süddeutschen.

Wie fühlt es sich an, wenn das Kind bald auszieht? Was hätte man anders gemacht, was lief super. Ein wunderschöner Artikel einer Mutter bei Zeit Online. (Plus Artikel)

In vielen Kitas läuft nicht alles rund: Schimmelbefall, übergriffige Erzieher, ständige Personalwechsel: Welche Kontrollmechanismen gibt es dann überhaupt? Reichen sie aus? Mehr darüber konnte man auf Spiegel Online nachlesen.

Brauchen wir eine Elterngeld-Reform? Fakt ist: Die Zahl der Väter, die in Elternzeit gehen, stagniert. Die Gründe: Gutverdiener wollen nicht auf Einkommen verzichten – Geringverdiener können nicht. Und vor allem um Letztere sollte der Staat sich kümmern. Guter Kommentar, gefunden in der Süddeutschen.

Your Mom Is Destined to Annoy You” – Yep, in diesem Artikel aus der NYT geht es um Weihnachten!!

Lust auf ein weihnachtliches Gericht, das nicht ganz so schwer im Magen liegt? Diese Apfel-Maroni-Ravioli mit Salbeibutter klingen fantastisch!

Und zuletzt noch zwei inspirierende Familienwohnungen (okay, eine ist etwas over the top, aber ich sehe mir sowas ja gerne an ;D). Eine aus Paris, und die zweite aus New York.

Wir wünschen euch eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und erholsame Feiertage!!

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