Little Tipps: Gefrorene Erbsen

13. October 2017 | in Alltag | Ernährung | Familie | Food & Beauty

Klingt komisch, ist aber so: ich habe immer gefrorene Erbsen im Haus. Ohnehin achte ich pingelig darauf, dass das Gefrierfach nie leer ist, denn in der (Zeit-) Not gehen Klassiker wie Spinat, Fischstäbchen (natürlich bio…), Buttergemüse, Kartoffelpuffer oder die gute alte TK-Pizza (natürlich auch bio, höhöhö) immer. Ja, und das kommt durchaus vor bei uns!

Aber die Erbsen sind mein Lieblings-Trick. Warum?

Die Kinder haben standardmäßig schon Hunger, bevor das Essen fertig ist. Der Große fragt nach Brot, Keksen, Quetschies, die Kleine mault rum und meint das Gleiche. Ich (oder der Mann) will aber kochen! Und ich will, dass sie das dann auch essen! Was mache ich also? Ich stelle ihnen eine Schüssel mit gefrorenen Erbsen hin und: habe Ruhe. Und eine gute Portion grünes Gemüsen in den Kinderbäuchen, was ja auch nie schadet. Aber eben auch keine satten Bäuche, die mein liebevoll frisch gekochtes Abendessen dann anschließend verschmähen.

Kinder mögen Gefrorenes – meine zumindest!

Irgendwas ist mit gefrorenen Dingen, das Kinder anzieht. Meine beiden lieben Eiswürfel, gefrorene Beeren, gefrorenes Obst… Vielleicht weil es sie an Eis erinnert? Oder ihnen die Konsistenz gefällt? Vielleicht mögen sie auch das Erlebnis, wenn etwas Kaltes in den Mund kommt und dann langsam warm wird. So oder so: es funktioniert.

Erbsen funktionieren noch aus zwei anderen Gründen gut: Sie machen keinen oder zumindest kaum Dreck (im Gegensatz etwa zu gefrorenen Blaubeeren…) und sie sind klein und gut “zu picken”. Besonders die Kleine macht eine richtige Wissenschaft daraus: sie baut nacheinander zwei Häufchen mit angelutschten Erbsen und widmet sich, nachdem sie den zweiten Haufen gebaut hat, dem ersten, der ist dann nämlich schon aufgetaut. Auch der Große mag das mit den kleinen Erbsen. Es ist eben ein “Snack”.

Ich habe diesen Trick von Jahren mal bei Courtney Adamo gelesen und seitdem gibt es bei uns mindestens ein Mal pro Woche Erbsensnack. Probiert’s doch mal aus, vielleicht mögen es eure Kinder ja auch.

Es ist nebenbei eine gute Möglichkeit, Gemüse-Verweigerer zum Gemüse-Essen zu bringen. Und wenn das mit dem Snacken nicht so gut ankommt, kann man die Erbsen immer noch gut in die Nudelsoße schummeln!

Habt ihr vielleicht noch andere Food-Tricks, die ihr teilen wollt? Immer her damit!

Kommentare