Little Tipps: Läuse-Alarm – schnell und wirksam bekämpfen mit LICENER®

19. September 2019 | in Kooperation

Kleines Spiel: Bei wem juckt es automatisch am Kopf, wenn von LÄUSEN die Rede ist?? Bei mir zum Beispiel. Brrrrr. Läuse. SO eklig. In der Kita-Zeit sind wir immer davongekommen, wenn ein verdächtiges Schild an der Eingangstür hing. Ein Glück, denn die Lockenpracht meines Sohnes ist wirklich ein perfekter Nährboden für die kleinen Blutsauger.

Noch vor der Einschulung, beim ersten Elternabend, lag in der Informationsmappe ein 5-seitiges Informationsblatt zu Läusen. Wie sie sich verbreiten, was sie machen, wie man sie loswird.
Wir waren vorgewarnt. Und siehe da: Der Sohn sagte dann tatsächlich schon nach einer Woche in der Schule: „Es juckt! Kannst du mal nachsehen?”
Puh. Es war eine ganz schöne Nummer, kann ich euch sagen. Ich will deswegen heute mal ein paar Dinge zu Kopfläusen klarstellen (ich habe mich wirklich gut informiert) und auch erklären.
Nebenbei stelle ich euch Licener vor, ein Shampoo, das sehr wirksam gegen die kleinen Biester ist.

Los geht’s also mit ein paar Fakten:

Genau hinsehen lohnt sich

Um Läuse zu erkennen, muss man ganz genau nachsehen, denn Läuse sind extrem lichtempfindlich und machen sich blitzschnell aus dem Staub. Was man aber sieht: Nissen. Kleine Eier, bräunlich-graue Punkte, die direkt an der Haarwurzel kleben. Wer einen Läuseverdacht hat, holt sich am besten einen Nissenkamm, und macht Folgendes: Haare waschen und Spülung rein. Diese nicht auswaschen. Durchkämmen und dann Strähne für Strähne vom Ansatz bis in die Spitzen durch den Nissenkamm ziehen. Häufig sind die Plagegeister am Haaransatz im Schläfenbereich, hinter den Ohren und im Nacken zu finden. Nach jeder Strähne den Kamm auf einem Stück Küchenrolle abwischen. Sieht man kleine Punkte? Das sind die Nissen. Um die winzigen Larven und Nissen vor dem hellen Hintergrund zu erkennen, kann eine Leselupe sehr nützlich sein. Und yes, manchmal zieht man auch schon eine Laus mit raus. Danach die Läuse bzw. Nissen durch Abspülen mit heißem Wasser oder Abreiben vom Kamm entfernen. Und dann den befallenen Kopf behandeln! Siehe unten.

Sind die Kinder ungepflegt? Ist das peinlich?

Läuse kommen überall vor, wo Menschen leben. Das hat nichts mit Hygiene oder Sauberkeit zu tun, es gibt sogar Stimmen, die sagen, dass sich Läuse auf sauberen Köpfen besonders wohl fühlen. Man muss sich für einen Befall nicht schämen, es ist ganz normal und passiert in fast allen Familien mal. In Schulen und Kindergärten gibt es immer wieder Läuseplagen, wichtig ist dann: sorgfältig behandeln! Nur dann bekommt man die kleinen Tierchen wirklich weg. Jede Laus legt nämlich ca. 10 Eier am Tag, sie vermehren sich also rasant. Zum Überleben saugen sie alle paar Stunden Blut aus der Kopfhaut. Die Einstichstellen können sich entzünden, deshalb juckt das auch meistens so. Allerdings lösen Läuse nicht bei jedem Menschen einen Juckreiz aus. Es lohnt sich also, ganz genau hinzusehen, um einen Läusebefall zu entdecken und den Kopf gründlich zu untersuchen.

Wie kommt die Laus auf den Kopf?

Läuse können nicht springen, aber blitzschnell rennen. Und wenn beim Spielen oder Kuscheln die Köpfe zusammengesteckt werden, ist die Gefahr für einen „Läuse-Übergriff“ besonders hoch. Deshalb macht es Sinn, wenn einer aus der Familie Kopfläuse hat, auch alle anderen Familienmitglieder auf einen Befall zu untersuchen und im Falle des Falles gleichzeitig zu behandeln. Man sagt übrigens, dass Mädchen sich eher anstecken, weil sie häufiger „die Köpfe zusammenstecken”. Da glaube ich nicht so ganz dran, bei uns waren die Jungs auch betroffen.

Wie muss ich behandeln?

Wie gesagt: eine SORGFÄLTIGE Behandlung aller betroffenen Familienmitglieder am selben Tag ist das A und O. Im Alltagsstress sollte das natürlich so unkompliziert und schnell wie möglich gehen. Und hier kommt Licener ins Spiel.

Wie wirkt das?

Der Wirkstoff in Licener ist der natürliche, physikalisch wirkende Extrakt aus dem entölten Samen des Neembaums. Der legt sich wie ein Film über Läuse und Nissen. Im Zusammenspiel mit milden waschaktiven Substanzen gelingt es Licener, in die Atemöffnungen der Läuse einzudringen. Läuse ersticken so innerhalb weniger Minuten. Das Besondere: Licener tötet gleichzeitig auch die Eier ab. Das können die allermeisten anderen Shampoos nicht, sie töten nur die Läuse. Wenn man also sorgfältig arbeitet, dann muss man Licener wirklich nur einmal anwenden.

Wie funktioniert die Anwendung?

Die Anwendung geht so: Das Produkt wird auf das trockene Haar aufgetragen. Dabei unbedingt den ganzen Kopf mit dem Mittel behandeln – und zwar vom Haaransatz bis in die Spitzen. Besonderes Augenmerk sollte wieder auf die Stellen hinter den Ohren gelegt werden, die gerne mal vergessen werden. Anschließend alles gut einmassieren. Bei langen Haaren kann da durchaus mal eine ganze Flasche á 100 ml draufgehen… Doch sorgfältiges Auftragen und Einmassieren lohnt sich, sonst entwischt eben doch eine Laus und alles geht von vorne los.

Im nächsten Schritt wirkt das Shampoo ein. Dafür reichen 10 Minuten aus. Achtet darauf, dass das Shampoo nicht in die Augen kommt. Auch wenn der Wirkstoff natürlich ist, kann er zu Reizungen führen. Tipp: Setzt nach dem Auftragen des Shampoos eine Schwimmbrille auf oder schützt die Augen mit einem Handtuch. Dabei das Handtuch aber nicht um die Haare wickeln.

Eine Pflegespülung ist nach der Anwendung von Licener nicht unbedingt notwendig. Das Shampoo pflegt die Haare sogar, sodass sie nach dem Einwirken ganz einfach durchgekämmt werden können. Anschließend kommt der Nissenkamm wieder ins Spiel. Strähne für Strähne durchkämmen und die toten Läuse und Nissen entfernen.

Keine Wiederholung nötig?

Es wird oft empfohlen, an Tag 8, 9 oder 10 nach der Behandlung eine zweite Runde zu machen, um später geschlüpfte Larven abzutöten. Mit Licener muss man das nicht, wenn man die erste Anwendung gründlich und sorgfältig durchgeführt hat. Empfehlenswert ist aber die regelmäßige Nachkontrolle. Denn auch wenn die eigenen Kids wieder läusefrei sind, können sie sich direkt am nächsten Tag wieder bei den Spielkameraden anstecken. Also ruhig zwischendurch nochmal kontrollieren. Das nervt total, ich weiß, aber es ist einfach wichtig, damit man die Läuse auch wirklich los wird. Wir haben ein Ritual daraus gemacht: Baden, dann durften die Kinder etwas im Fernsehen anschauen und wir Eltern haben gekämmt und gekämmt… Immer wieder auf einem Stück Küchenrolle den Kamm abgewischt und wenn irgendwann wirklich keine Nissen mehr da sind. Dann hat man es geschafft!!

Muss man die Bettwäsche heiß waschen und Kuscheltiere einfrieren?

Naja. Es ist so: Kopfläuse ernähren sich von menschlichem Blut. Sie brauchen etwa alle drei Stunden eine Mahlzeit. Abseits des Kopfes ist eine Laus schnell geschwächt und stirbt. Man ist sich deshalb mittlerweile einig, dass eine Reinigung der Umgebung nicht notwendig ist. Wir haben trotzdem alles neu bezogen, die Vorstellung, auf toten Läusen zu schlafen, ist ja auch nicht sonderlich attraktiv. Auch Schlafanzüge und so weiter haben wir gewechselt und gewaschen. Kuscheltiere habe ich weggepackt, nach einigen Tagen ist sicher alles tot. Auch beim Einfrieren gilt: schadet sicher nicht. Man macht einfach alles, um die Tiere loszuwerden. Aber eigentlich ist es nicht notwendig; SORGFÄLTIG behandeln ist dagegen wirklich wichtig.

Und was ist mit Mützen, Helmen, Bürsten?

Klar, wenn Mützen oder Caps innerhalb von kurzer Zeit von einem Kopf zum nächsten wandern, dann können Läuse übertragen werden. Das gleiche gilt für Bürsten oder Kämme. Aber das ist eben wirklich nur in kürzester Zeit möglich und daher eher unwahrscheinlich. Mützen waschen ist gut, sie für einige Zeit weglegen reicht aber auch.

Kann man irgendwie vorbeugen?

Ich habe das Anti-Läusespray zu Hause. Der Name AntiJump* ist dabei allerdings ein wenig missverständlich, Läuse können wirklich nicht springen ;)). Es schützt die Kinder vor einer Ansteckung und kann auch nach der Behandlung mit Licener und vor allem während des akuten Läuse-Alarms einige Tage lang angewendet werden. Tipp: Enge Zöpfe bei Mädchen machen es den Läusen auch schwerer, einen neuen „Gastgeber“ zu finden. Früher hat man den Kindern die Haare geschoren, das ist natürlich sehr hart – und mit den heutigen Mitteln nicht mehr notwendig… Machen dennoch manche Eltern als letzte Rettung!

Hat es euch schon mal erwischt? Habt ihr noch mehr Tipps? Wir sind gespannt!!

* Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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