Kids online: Was tun bei Cybermobbing?

09. December 2016 | in Kooperation

Mein Kind und das Internet – ein Thema, bei dem sich mir jetzt schon die Nackenhaare aufstellen. Noch ist mein Sohn klein, Apps spielt er ab und zu, aber klar, surfen tut er noch nicht. Wie schnell sich das ändern kann, habe ich letztens bemerkt, als ich plötzlich eine E-Mail meiner Nichte, die doch gefühlt gestern noch ein Kleinkind war, bekam. Sie ist nun wenig, aber eben doch im Internet unterwegs. Irgendwann kommt bestimmt noch ein Facebook-Profil hinzu und zack, ist auch sie eingesaugt in die Welt des WorldWideWeb. Sicherlich kann man auch den extremen Weg gehen – und Kindern einfach den Umgang mit sozialen Medien verbieten. Aber ob das so wirklich umsetzbar und sinnvoll ist, ist fraglich, gerade wenn man selbst so viel im Netz unterwegs ist – wie ich es zugegebenermaßen bin, es ist ja auch mein Job.

Analoge Streiche sind auch schlimm, aber kontrollierbarer…

Was wir noch von gemeinen Schulhofstreichen kennen – böses Gerede in der Clique oder Zettelchen, die während der Unterrichtsstunde rumgingen – findet für viele Kinder heutzutage online statt. Da werden peinliche Fotos verbreitet oder per WhatsApp gemeine Nachrichten verschickt. Oft sind die Grenzen zwischen “mal ein bisschen ärgern” und richtigem Mobbing fließend. Fakt ist aber, dass  Kinder ganz besonders darunter leiden und sich nur schwer wehren können. Wir wissen ja noch gut aus unserer eigenen Kindheit: Kinder können schrecklich grausam sein. Oft wissen sie aber auch einfach nicht, was es heißt, wenn ein peinliches Bild erstmal im Netz kursiert. Die Unendlichkeiten des Cyberspace sind ja sogar uns Erwachsenen manchmal nicht mal wirklich bewusst, wie soll sie ein Kind begreifen? Der Umgang mit digitalen Medien ist also ein Thema, das man unbedingt früh und bestimmt ansprechen sollte. Aufklärung über die Gefahren ist so wichtig!

An Screenshots denken

Was aber kann man tun, wenn es schon passiert ist? Und immer wieder passiert? Die erste Regel: Screenshots machen! Denn man braucht Beweise, um gegen einen Täter vorzugehen. Wenn das Mobbing im schulischen Bereich stattfindet, sollte man außerdem die Lehrer informieren. Wenn auch das nicht hilft, ist es vielleicht an der Zeit, Anzeige zu erstatten. Und hier kann die Telekom Computerhilfe Plus unterstützen: Da sitzen nämlich Experten, die genau wissen, was man tun muss, um beispielsweise das schreckliche Bild wieder aus dem Netz zu bekommen, oder aktiv Ruf-schädigende Inhalte zu löschen. Sie können dafür sorgen, dass Beleidigungen wieder verschwinden. Manchmal braucht man eben doch professionelle Hilfe, online und offline. Für mich ist Cybermobbing aber fast noch gruseliger, als wenn man im echten Leben angegriffen wird. Denn böse Zungen werden durch den vermeintlichen Schutz des Digitalen oft böser als im analogen Leben, das habe ich selbst schon am eigenen Leib erfahren müssen. Auch wir kennen Trolle, böse Kommentare – tippend werden Gemeinheiten oft gleich noch eine Spur gemeiner, und genau da liegt die Gefahr.

Aber auch bevor es zu einem Vorfall kommt, hilft die Telekom. Profis geben allerhand Tipps, wie man mit privaten Daten in sozialen Netzwerk umgehen sollte. Per Anruf erhalten unsichere Eltern und Kinder Anleitungen zum sicheren Umgang mit Messengern, SnapChat, Facebook und Co. Das Telekom Computerhilfe Plus Angebot könnt ihr für 4,95 Euro im Monat, unabhängig bei welchem Internetanbieter ihr seid, buchen.

Ich halte mich für relativ Netz-affin und denke, dass ich gut einschätzen kann, wo man aufpassen muss und wo nicht. Dennoch würde auch ich diesen Service in Anspruch nehmen. Denn ich kenne das Gefühl, wenn man online angegriffen ist, wie schutzlos und verletzlich man sich fühlen kann! Und für Eltern, die eher offline sind und deren Kinder aber sehr aktiv in den sozialen Medien sind, ist er fast ein Muss. Denn immer noch gilt die Regel: das Netz vergisst nichts.

 

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Telekom.

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