Her mit dem echten Familienleben! Und: Gewinnt einen 100 Euro Gutschein für BabyOne

13. February 2019 | in Kooperation

Man kann hier ja manchmal den Eindruck bekommen, wir und die Familien in unseren Porträts würden alles easypeasy schmeißen. Und Gelassenheit kann man uns vielleicht wirklich vorwerfen, denn gelassen(er) als noch am Anfang unserer Elternschaft sind wir sicherlich. Was aber oft nicht so sichtbar ist, woraus wir aber so gar kein Geheimnis machen ist: Eigentlich geht’s bei uns meist drunter und drüber. Wir haben uns von der Perfektion schon lange verabschiedet. Das sieht man nur eben meist nicht, weil wir dann mal schnell die ein oder andere Ecke aufräumen, bevor die Kamera draufgehalten wird.

Denn wenn die Zimmer immer ordentlich wären, die Abendessen immer ausgewogen und super gesund, die Wäsche gewaschen und die Gäste des perfekten Playdates mit selbstgebackenen Keksen versorgt wären, ja dann wären wir auch ziemlich schnell am Ende. So läufts nämlich bei keinem von uns, weder bei Isabel noch bei mir. Deshalb haben wir uns gefreut, als wir von der BabyOne-Aktion #dontworrybefamily erfahren haben! Familien zum Drunter-und-drüber-Leben zu ermutigen finden wir super. Bei aller scheinbaren Perfektion kann ein Reality-Check auch mal richtig gut tun!

Die Wahrheit ist nämlich eher das: Ein Kinderzimmer ist unordentlich und das ist ok so. Ich habe schon lange aufgegeben, meinen Sohn täglich ans Aufräumen zu erinnern und sehe es einfach nicht ein, es selbst zu machen. Auch wenn ich’s natürlich lieber aufgeräumt hätte. Erst wenn sogar die wenigen Trampelpfade nicht mehr vorhanden sind, dann räumen wir auf, und das gemeinsam. Ordnung ist das halbe Leben? Nee, würde ich mal sagen. Unordnung ist unser ganzes Leben. Ich kann mich noch gut ans Chaos-Kinderzimmer in unserer alten Wohnung erinnern. Mein Sohn war gerade Zwei geworden und plötzlich verschwunden! Ich suchte und suchte, und wurde langsam unruhig. Na, findet ihr ihn?

Isabel sagt immer: Kinder sind so toll. Sie sind lustig und süß, sie riechen (meistens) wunderbar, sie sind ehrlich und leben immer im Moment. Aber eins sind sie echt nicht: ordentlich. Ihre Kinder haben ein relativ kleines Zimmer, dafür viele Ecken in der ganzen Wohnung. Die Folge: Chaos überall. Legosteine im Bad, Schleichtiere in der Küche. Aber mittlerweile erfreut sie sich fast täglich an diesem Familienchaos. Oft ist es richtig lustig, WAS die Kinder WO stehen lassen. Wenn das neon Glupschi neben der schicken Aesop-Seife steht. Man im Unterwäsche-Fach Wasserpistolen findet. Oder neben dem Elternbett 10 verschiedene Flummis. So isses halt nun mal. Nervig wird es nur, wenn Dinge verloren gehen, die wichtig sind. So hat Quinn just den Schlüssel der antiken Kommode verräumt. Nur wohin? Sie wusste es nicht mehr. Und ohne Schlüssel konnte man nicht mehr an den Schrank ran! Irgendwann tauchte er im Küchenschrank auf, den räumt sie nämlich mit Vorliebe aus und ein und aus und ein.

Aber es ist nicht nur nicht aufgeräumt bei uns, auch andere Teile des Lebens sind nicht immer vorzeigbar. Bei Isabel und mir gibt’s auch öfter mal Pommes und Co. Ja, sogar die ein oder andere Tiefkühlpizza. Und Industrie-Eis! Wir nehmen es da nicht so genau. Nicht immer natürlich, aber es gibt ganz schön viele “Ausnahmen”. Und wie die Kids das abfeiern! Das ist es doch wert. Genauso bei der Kleidung: Vielleicht habt ihr gedacht, unsere Kids sind immer in Wolle-Seide-Bodies und andere ökologisch wertvolle Dinge verpackt und tragen sonst nur hippe Marken? Nee! Auch bei uns ist das große schwedische Unternehmen vertreten. Und supersauber sind die Sachen auch nicht immer. Fotos von den Kindern machen, die “instagrammable” sind? Selten möglich. Zum Glück!

Und passend zum aktuellen Hashtag #fauleeltern: Unsere Kinder bekommen Screentime. Ja, und das nicht nur am Wochenende. So. Es ist raus. Auch unsere Kinder werden nicht den ganzen Tag mit pädagisch wertvollen Tätigkeiten wie Basteln, Lesen oder mit Holzspielzeug bespaßt. Sie dürfen ans Smartphone, sie können sich selbst Netflix anmachen und sie mögen alles, was buntes Plastik ist, am liebsten.

Wenn man sich so bei Instagram umschaut, sieht man viel zu viele perfekt ausgeleuchtete Kinderzimmer und -Outfits, die jeweils an ein Werbeshooting erinnern. Man sieht entspannte Mütter, die nicht nur immer schön sind, sondern auch noch jeden Wutanfall gelassen begleiten, immer nur frisch und bio kochen, und bei denen alles durchgestylt wirkt. Das ist okay so, Instagram ist eine Darstellungsplattform, wenn man so will ist jeder einzelne Post WERBUNG. Werbung für einen selbst, für einen bestimmten Lifestyle, für ein Lebensgefühl, oft natürlich auch für konkrete Firmen. Aber mehr ist es eben auch nicht. Es hat nichts, oder relativ wenig mit dem echten Familienleben zu tun. Denn das ist oft laut, unordentlich, unperfekt, inkonsequent und nicht vorzeigbar. Und das ist auch gut so!

Mit den Slogans „Druck aus, Alltag rein”, und „Don‘t worry, be family“ möchte BabyOne Eltern dazu inspirieren, sich nicht von Erwartungshaltungen, Ratgebern und Co. verrückt machen zu lassen. Weil wir diesen Ansatz so wichtig finden, haben wir uns mit BabyOne zusammengetan und dabei rausgefunden: BabyOne ist ein echtes Familien-Unternehmen mit mehr als 30-jähriger Geschichte. Also wenn die nicht wissen, dass im Familienalltag meistens so einiges schiefläuft, wer dann!

Und nun zum Gewinnspiel! Wir verlosen heute einen 100-Euro Gutschein für BabyOne! Um zu gewinnen, hinterlasst bitte einen Kommentar und verratet uns euren liebsten, völlig unperfekten Familienmoment. Mitmachen könnt ihr bis zum 14.02.2019 23:59 Uhr. Der oder die Gewinnerin wird dann hier und über Facebook bekannt gegeben. 

UPDATE: GEWONNEN HAT KEHKA! SCHICK UNS EINE EMAIL!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit BabyOne.

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