Familienkasse – mit Karolina und Viktor und ihren 2-jährigen Zwillingen

20. December 2021 | in Kooperation

Es geht weiter mit unserer beliebten Famlienkasse-Serie! Heute mit Karolina und Viktor, die mit den zweijährigen Zwillingen Anna und Mascha in Frankfurt leben. Karolina war nach der Geburt der beiden ein Jahr in Elternzeit, seit diesem Schuljahr arbeitet sie wieder als Förderschullehrerin für Kinder mit geistiger Behinderung in der Inklusion. “Ich bin sehr froh, wieder in meinem Beruf arbeiten zu können,” erzählt Karolina. “Mir hat die Arbeit während der Elternzeit so gefehlt hat – finanziell wäre es aber auch gar nicht länger möglich gewesen.” Viktor und sie sind seit fünf Jahren zusammen und seit drei Jahren verheiratet. Er ist Gastronom und Barista in einem Frankfurter Café.

Karolina sagt: “Ich verdiene mehr als er, schmeiße das Geld aber leider auch gerne zum Fenster raus!”
“Und Wohnen in Frankfurt ist sehr teuer. Wir haben wahnsinniges Glück mit unserer Wohnung, weil das Haus einer Stiftung gehört, die noch zu moderaten Preisen vermietet. Anders könnten wir uns die Wohnung in dieser zentralen Lage und der Größe gar nicht leisten, obwohl wir beide in Vollzeit arbeiten und ein gutes, regelmäßiges, monatliches Einkommen haben,” sagt Viktor.
Bei Karolina sitzt der Geldbeutel, wie gesagt, recht locker: “Ich achte nicht so sehr darauf, wie viel ich ausgebe. Dabei habe ich noch Einiges abzubezahlen: einen Studienkredit, einen zweiten Kredit und ein Auto. Damit schießen die Fixkosten ganz schön in die Höhe. Fast schon etwas trotzig, will ich mir vom Rest dann etwas gönnen.” Viktor ergänzt: “Wir geben auch viel Geld für Essen, Essen-gehen und Bestellen aus. Das liegt daran, dass wir keine leidenschaftlichen Köche sind und eigentlich immer zu wenig Zeit ist. Die Mädels essen warm in der Kita, sodass wir uns zumindest darum keine Sorgen machen müssen.”
“Ich gebe zudem viel Geld für Kleidung aus,” erzählt Karolina. “Anna und Mascha wachsen schnell und da muss immer wieder was neu angeschafft werden. Ich kaufe aber einiges auch Second Hand oder bekomme Sachen von Freundinnen, deren Kinder aus ihren Sachen rausgewachsen sind. Das ist eine große Entlastung.”

Kontoauszug:

Monatliche Einnahmen/Einkommen: Gehälter zusammen etwa 5800€

Ausgaben:
Miete: Miete 1365€ (warm) + Strom 106€ + Gas 76€
Kita: Die Mädels besuchen die Kita. Das kostet uns monatlich für beide Kinder 528€, dazu kommt die Musikschule, sie kostet für beide 25€
Versicherungen: Karolina ist als Lehrerin privat krankenversichert und hat eine Lebensversicherung (zusammen knapp 400€ im Monat), die Mädels sind
familienversichert über Viktor.
Verkehrsmittel: In Hessen gibt es für Landesbeamte das Hessenticket. Damit fährt Karolina kostenlos im ganzen Bundesland. Das nutze ich auch immer, um zur Schule zu
kommen. “Außerdem haben wir uns einen Kombi gekauft, nachdem wir erfahren haben, dass wir Zwillinge bekommen. Den zahlen wir noch ab mit monatlich 200€ ab. Dazu
Benzin für ca. 50€ monatlich.”
Kleidung/Körperpflege: Karolina: “Meine Kategorie… Da gebe ich viel aus. Überschlagen etwa 200-300€ für Kleidung und 75€ für Körperpflege. Ich kaufe gerne teure Kosmetik,
dafür aber seltener.”
Essen/Lebensmittel: Wir bestellen oft bei unserem Lieblings-Inder, etwa wöchentlich für 30€, also 120€ im Monat. Dazu ca. 600-700€ für das Essen zu Hause. Da ist noch Luft nach oben – wir kochen nicht so gerne und oft gibts dann einfach Nudel oder Brot mit irgendwas.
Sparen/Anlegen: Wir sparen leider gar nicht…
Sonstiges: Karolina zahlt noch einen Studienkredit ab (266€ im Monat) und einen weiteren Kredit (250€ im Monat), Telekom 55€, Handys zusammen 90€, Fitnessstudio + Turnverein zusammen 65€ monatlich.

Finanzfragen:

Wer kümmert sich bei euch hauptsächlich um das Thema Finanzen?

Viktor: “Ganz ehrlich – so richtig niemand. Wir kümmern uns um das Nötigste, dass alles, was anfällt bezahlt werden kann. Aber Sparen? Anlegen? Sinnvoll verwalten? Das steht schon länger auf der to do-Liste…” Karolina: “Viktor investiert noch in Krypto-Währungen, das sieht er als Anlage, aber ich sehe das eher kritisch.”

Getrennte oder gemeinsame Konten?

Karolina: “Wir haben ein gemeinsames Konto und jeder noch ein eigenes. Auf das gemeinsame Konto zahlen wir jeden Monat Geld für Miete, Einkäufe, Kita-Kosten, Benzin usw, ein, wobei ich etwas mehr zahle als mein Mann. Das eigene Konto ist mir wichtig. Nach einer ewig langen Ausbildung, freue ich mich grade total über ein echtes, ganzes, volles Einkommen und dass ich mir etwas gönnen kann, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen.”

Gibt es so etwas wie eine Haushaltskasse für tägliche Ausgaben?

Karolina: “Theoretisch das gemeinsame Konto. Aber meistens zahle ich selbst mit meiner Karte, weil ich die präsenter habe (Pin, Kontostand)….”

Was macht ihr, wenn ihr euch etwas gönnen wollt? Und wofür gebt ihr ungern Geld aus?

Karolina: “Ich gönne es mir! Ich habe so lange nur gejobbt und zurückgesteckt, dass es mir im Moment noch total schwer fällt, etwas nicht zu kaufen, wenn ich es möchte. Ich gebe dann gerne Geld aus für Kosmetik, Kleidung und Bücher bzw. Materialien für die Schule. Seitdem die Mädels da sind, gebe ich auch wahnsinnig gerne Geld für die beiden aus, insofern haben sich meine Prioritäten auch etwas verschoben.”
Viktor: “Ich gebe ungern Geld aus für Dinge, die keine Freude machen, aber trotzdem wichtig sind: Miete, Strom/Gas, Benzin, Elektrogeräte. Klar, ohne geht es nicht, aber diese Sachen aktivieren einfach nicht das Belohnungssystem…”

Und so sieht eine typische Woche bei uns aus:

Montag, 4.10.
Goethe Café 5,70€ (Kaffee+Essen)
Drogerie Müller 46,62€ (Ordner und Stifte für die Schule, Mascara, Handcreme,
Waschmittel…)
Rewe 16,30€
Abendessen zum Hochzeitstag: 130€ CarteBlanche

Karolina: “Das Goethe Café ist gegenüber meiner Schule. Weil ich morgens immer etwas zu spät dran bin, schaffe ich es nie, mir Essen für die Schule vorzubereiten. Also gebe ich monatlich ein kleines Vermögen in dem Café aus. Als Lehrerin kaufe ich einen großen Teil des Materials für meine Schüler*innen selbst. Ich habe auch zwei Mal im Jahr ein Budget für Material, aber alles was ich kurzfristig brauche, zahle ich selbst.”

Dienstag 5.10.
Inder 28,30€
Rewe 23,43€ (Essen für zwei Tage Kochen)
Goethes 11,30€ (Kaffee, Wasser, Essen)

Viktor: “Wir bestellen leider total oft bei unserem Lieblings-Inder. An Tagen, an denen alle total platt sind und keine Nerven mehr für Kochen da sind, gönnen wir uns das.”

Mittwoch, 6.10.
Inder 39,40€

Beide: “Again. War wohl eine harte Woche…”

Donnerstag, 7.10.
DM 34,80€ (Kontaktlinsen + Reiniger, noch ein Mascara)
Alnatura 9,75 (Brötchen, Schokobrötchen, Pizzateig)
Goethe 2,90€ Kaffee

Karolina: “Ich geb viel Geld für Essen und Kram aus. Vor allem in Drogerien.”

Freitag 8.10.

Rewe 2,62€ (Wasser + Gebäck)

Samstag 9.10.

Wochenmarkt 10€
Kaffee+Waffeln 8€
Café 14€

Viktor: “Familienausflug zum Wochenmarkt bei fantastischem Wetter! Machen wir selten, weil ich am Wochenende oft arbeiten muss, aber dieses mal haben wir es geschafft.”

Sonntag, 10.9.
Wir waren fast nur Zuhause und haben abends mal gekocht. Also tatsächlich 0 € ausgegeben.

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