Little Tipps: Essen gehen mit Kleinkindern – so funktioniert’s!

18. June 2019 | in Alltag
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Ich koche viel und gerne mit Karline zu Hause, aber wir gehen natürlich auch oft Essen. In der Babyzeit fand ich das relativ unstressig, da wir es immer mit einem Schläfchen vereint haben, aber mit einem Kleinkind, das schon mit zwei Jahren den Mittagsschlaf gestrichen hat, kann es durchaus anstrengend werden.

Meine Tochter ist nämlich kein Kind, das einfach brav da sitzt und mit dem Besteck spielt – sondern sie braucht immer eine gewisse Art von Entertainment. Find ich auch vollkommen okay!
Restaurantbesuche, und zwar auch die in den nicht so kinderfreundlichen Locations, gehören für uns Eltern aber zu einem schönen Leben dazu und ich möchte sie trotz erhöhter Chance auf einen Wutanfall ( ähm, hier gibt es leider keine Pommes…) daran teilhaben lassen.

Ich muss sagen, dass ich Restaurantbesuche in den USA generell leichter fand mit Kind, weil Kinder dort IMMER willkommen sind. Es gibt fast überall etwas zum Malen oder Kleinigkeiten zum Spielen und Jeder interagiert mit den kleinen Gästen. Sie werden begrüßt und hofiert, alle winken und lachen und es ist irgendwie… netter. Ganz ohne Augenrollen bekommt man jeden Extrawunsch für die Kleinen von den Augen abgelesen.

Hier in Deutschland habe ich oft das Gefühl, dass Kinder als störend empfunden werden und nicht als das Klientel von morgen. Also muss man gewappnet sein: Gelungene Ausflüge ins Restaurant oder Café mit Kind sind also auch eine Frage der Vorbereitung.
Ich packe immer gesunde Snacks und auch mal eine Süßigkeit ein, falls wir wirklich nichts auf der Karte finden können, das Karline schmeckt. Und eine Menge “on the go” Spielzeug. Einfache Dinge, die nicht viel Platz wegnehmen und mit denen sie sich eine Weile beschäftigen kann.
Meine Geheimwaffe ist eine kleine Box, die ich immer wieder mit neuen Bastelsachen fülle, wie zum Beispiel:

Pompons
Glitzerkleber
Kinderschere
– in Boxgröße zugeschnittenes Papier
Augen-Aufkleber
– Wachs- und Buntstifte
– Washitape
– Sticker

In den Staaten gibt es außerdem viele tolle Spielsachen, wiederverwendbare Sticker- und Malbücher und so weiter. Und als ich neulich auf der Suche nach so etwas in Deutschland war, habe ich gesehen, dass man die Sachen zu einem ähnlichen Preis auch hier bekommen kann. Hier meine Favoriten:

Diese Wassermalbücher kann man auch schon den Kleinsten geben, solange man Trinkwasser benutzt. Die Seiten trocknen nach einer Weile wieder und der Spaß geht von vorne los. Kleiner Tipp: Je fester man den Stift zudreht, desto weniger Wasser tritt aus und umgekehrt.

Diese Sticker sind wiederverwendbar und enthalten keinen Klebstoff, lassen sich also auch prima auf glatten Tischen und Oberflächen verwenden und man kann sie Rückstandsfrei entfernen.

Dieses kleine, hübsche Puzzle nimmt kaum Platz weg und überbrückt die Langeweile, bis das Essen da ist.

Ein Holzperlenstrauss ist nur etwas für die Größeren, beschäftigt dafür aber richtig lange.

Auch wenn Karline noch nicht so richtig gut im Ausmalen ist, Kratzbücher wie diese findet sie super.

Und, was soll ich sagen, sie liebt Peppa Pig. Das ist die einzige Serie, die sie ab und an auf Englisch gucken darf, da wir sie bilingual erziehen – und dieses Stickerbuch wird deshalb natürlich heiß geliebt. Es ist leider nicht wiederverwendbar, aber total süß gemacht. Gibt es bestimmt auch von allen anderen Kinderserien.

Für Bastelprofis ist dieses große Bastelset die richtige Wahl.

Und auch diese magnetischen Bausteine sind ein wundervolles Spielzeug to go. Sogar richtig große Kids können hier noch viele verschiedene Dinge bauen – und das ohne nervige Kleinteile!

Und wenn alles nichts mehr hilft, die Planeten in einer Konstellation stehen, die die Kinder verrückt werden lassen (Ihr kennt das. Woran soll es sonst liegen…), das Essen nicht schmeckt, der Becher auf einmal blau und nicht gelb sein soll oder der Papa das falsche Ende der Bohne abgebissen hat… dann hol ich auch mal das Handy raus und lasse sie Fotos angucken. 🙂

Foto: Humphrey Muleba

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