Endlich! Radfahren mit Kind

21. April 2014 | in Interior
Rad

Für mich ist Radfahren ein essentieller Teil des Lebens, das Fahrrad ist mein ständiger Begleiter und mein liebstes Fortbewegungsmittel. Entsprechend schlimm war es für mich, dass ich letzten Sommer quasi komplett aussetzen musste. Xaver war erst ein paar Monate alt und jeden Tag aufs Neue war laufen und Kinderwagen schieben angesagt.

Diesen Sommer hat das Warten ein Ende. Xaver sitzt mit auf dem Rad, und wir fahren jetzt gemeinsam durch Berlin. Vor ein paar Monaten noch sagte eine Freundin (ohne Kind): du kaufst dir dann aber so einen schicken Sitz für vorne, oder? Am Ende habe ich mich aber doch für den Klassiker entschieden: für einen Britax Römer Jockey Comfort. Er ist einfach die Nummer eins in Sachen Fahrradsitz, fast schon ein Mama-Kennzeichen, und er kommt immer mit guten Testergebnissen davon. Kurz hatte ich auch mit einem Anhänger-Wagen geliebäugelt, oder gar einem Lastenfahrrad. Aber ein Sitz ist für meine Bedürfnisse jetzt am Praktischsten – mit irgendwann mal zwei Kindern wird’s dann eine dieser Optionen. Nicht in Frage kommen aber für mich die Sitze vorne. Sie sehen wirklich toll aus, aber ich würde mich nicht sicher fühlen. Außerdem wirkt Xaver in einem solchen jetzt schon viel zu groß.

Der Sitz ist super, er war zwar nicht gerade leicht ans Rad anzubringen, was aber am Rad lag. Ich musste sogar meinen schönen Ledersattel opfern und gegen einen unschönen Gel-Sattel eintauschen. Dafür bin ich mit dem Sitz jetzt sehr happy. Ich finde, er ist leicht an- und aufzumachen, und Xaver sitzt wirklich stabil drin. Außerdem kann man die Lehne nach hinten stellen, was auch nicht unpraktisch ist. In Sachen Helm haben wir uns dann natürlich für den schicken Little Nutty von Nutcase entschieden. Und übrigens werde ich, auf dringendes Anraten meiner Mutter hin (und sie lässt nicht locker…), mir jetzt auch einen Helm zulegen. Vorbild und so…

Was noch wichtig ist, ist ein Doppelständer, damit man das Rad stabil abstellen kann. Außerdem habe ich mir Federn ans Vorderrad bauen lassen, die verhindern, dass das Rad blöd zur Seite fällt. Ein Korb vorne war außerdem ein Muss, irgendwo muss die Handtasche ja noch Platz haben! Jetzt brauche ich nur noch einen Regenüberzug, der dann ja auch als Schutz dient. Ob ihr’s glaubt oder nicht, es hat bereits jemand eine Kippe in meinem neuen Sitz ausgedrückt und ein Brandloch hinterlassen. Unfassbar, oder? Und das, obwohl das Rad im Hof stand….

Xaver findet Radfahren übrigens auch super, und sonst verhasste Kopfsteinpflaster bekommen mit ihm eine ganz neue Qualität – denn er singt da immer so lustig vor sich hin. So starteten wir also vergnügt ins lange Osterwochenende, denn das Wetter war endich mal wieder Fahrrad-tauglich!

Mein Outfit: Jeans von Topshop, Schuhe von Nike, Lederjacke von Asos, Pullover von Maje, Gürtel von Carven, Tuch vom tollen Hamburger Label Ambacht (er heißt “Das Glück hat Flügel”! Ich musste ihn haben…), Sitz von Römer.

Xaver trägt Jeans von H&MAnanas-Pullover von Mini Rodini, College-Jacke aus dem Second Hand, Schuhe von Easy Peasy, Second Hand-Mütze und Helm von Nutcase.

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