Einfache, aber schöne Osternester aus Hefeteig

02. April 2021 | in Food & Beauty | Rezept

Morgen ist schon Karfreitag! Und wenn ich eines verstehen kann, dann dass man dieses Jahr keinerlei Lust auf Feierei oder viel Aufwand hat. Für wen einen Osterstrauß machen, wenn keiner vorbeikommen darf?!
Den Kindern macht genau das aber oft viel Freude und diese einfachen Osternester sind vielleicht auch für euch eine gute Sache, denn sie sind simpel, lecker, man kann sie gut vorbereiten – und das Färben ist eine tolle Beschäftigung für die langen Feiertage mit wenig Programm, denn es hat ja immer noch alles zu….

Ihr braucht für 6 Nester

250 g Mehl
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
40 g Butter
15 g frische Hefe
1/8 l Milch, lauwarm
1/2 TL Zitronenschale
1 Prise Salz
6 gekochte Eier
1 Eigelb zum bestreichen

Und so geht es:

In einer kleinen Schüssel zerbröckelte Hefe mit 1 TL Zucker und 2-3 EL warmer Milch zu einem Hefebrei verrühren. 15 Minuten stehen lassen. Währenddessen 6 Eier hart kochen und abkühlen lassen. Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. In diese den Hefebrei geben. Salz, Vanillezucker, Zitronenschale und Zucker ringsum auf das Mehl geben. Milch erwärmen und Butter dazu geben bis sie gerade geschmolzen ist. Milch zum Mehl und mit dem Knethaken zu einem homogenen Teig verarbeiten. Zum Schluss mit den Händen und extra Mehl nachkneten, bis dieser nicht mehr klebrig ist.
Den Teig dann in einer bemehlten Schüssel abgedeckt eine Stunde gehen lassen.
Den Backofen auf 220 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Teig auf eine bemehlte Fläche geben, kurz durchkneten und sechs gleiche Stücke abschneiden (je ca. 70 g). Dieses kleine Stück teilen und zwei Schnüre formen. Spiralförmig umeinanderwinden, einen Kreis formen und die Enden nach unten verschließen. Auf ein Blech mit Backpapier legen und gleich ein gekochtes, ungefärbtes Ei als “Platzhalter” in jede Nestmitte stecken. 20 Minuten gehen lassen. Jedes Nest mit dem verquirlten Eidotter bestreichen und 15 Minuten im heißen Ofen goldbraun backen. Auskühlen lassen und ein gefärbtes Ei statt dem gebackenem in die Mitte stecken.

Die vielen gekochten und gebackenen Eier können übrigens wunderbar weiterverwertet werden- zum Beispiel für Grüne Sauce oder einen Eiersalat.
Und wie gesagt: das allerbeste ist, dass man die Nester sehr gut vorbereiten kann. Sobald sie gebacken und abgekühlt sind, friert man sie (ohne Ei) liegend ein. Am Ostermorgen nimmt man sie heraus, legt sie auf ein Blech mit Backpapier und schiebt sie in den Ofen. Diesen auf 150 Grad Ober-Unterhitze stellen. Sobald der Ofen die Temperatur erreicht hat, gibt man ihnen noch fünf Minuten- dann sind sie warm und frisch, wie gerade gebacken. So spart man sich den Stress eines Hefeteigs am Ostertag.

Wir haben pastellige Eier mit den klassischen Iris Osterfarben von Heitmann gefärbt. Allerdings wurden die Kinder sehr kreativ dieses Jahr und haben die Eier in mehrere Essigfarben getaucht und somit wunderbare zarte Schattierungen gefärbt. Ein paar Minuten in Rot und dann in Orange ergaben eine hübsche Grapefruit-Farbe, Blau, Grün und Gelb machten ein herrliches Meerestürkisblau. Die Kinder können hier tolle Eigenkreationen zusätzlich zu den klassischen Färbungen kreieren, und dabei auch noch ein wenig Farbenlehre lernen!

Frohe Ostern!!

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