Die Mach-den-Kühlschrank-leer-Suppe!

11. November 2020 | in Food & Beauty | Lifestyle | Rezept

Kalte Jahreszeit bedeutet für mich Suppenzeit. Auch in Südkalifornien werden die Tage kürzer und die Nächte kühler. Bald beginnt die “Regenzeit” und ich freue mich darauf, Suppen zurück auf den Speiseplan zu bringen. Ich finde Suppen sind nicht nur wärmend und irgendwie gemütlich, sondern auch super easy in der Vorbereitung und gesund, aber trotzdem lecker für die ganze Familie.

Mein Standardrezept heißt “Mach-den-Kühlschrank-leer-Suppe”. Und zwar geht das so: in der Regel gehe ich einmal in der Woche groß einkaufen. Doch so wirklich leer ist der Kühlschrank kurz vor der nächsten Einkaufsrunde nicht. Die gängigen Sachen sind aufgebraucht, aber ein paar Möhren, Blumenkohl, eine halbe Zwiebel, eine handvoll Grünzeug oder vielleicht eine Süßkartoffel finden sich doch immer. Und dann fehlen nur noch Brühe, eventuell Kokosmilch, Gewürze und Knoblauch, wer ihn mag.

Das Tolle an diesem Rezept ist, dass es nachhaltig und gut für den Geldbeutel ist. Außerdem ist es idiotensicher. Man kann alles Pi mal Daumen abmessen und es schmeckt immer gut. Wer sehr wählerische kleine Esser am Tisch sitzen hat, kann zudem so einiges an gutem Gemüse “verstecken.” Win win!

Zubereitung:

Hier ein paar meiner Lieblingsvariationen:

  • Kartoffeln, Brokkoli, Zucchini, eine halbe Zwiebel, Knoblauchzehen, Reste von Spinat oder Grünkohl, Brühe, Salz, Pfeffer.
  • Karotten, Süßkartoffeln, Ingwer, Brühe, Kokosmilch, Salz, Pfeffer, Kurkuma.
  • Blumenkohl, Paprika, Kartoffeln, Brühe, Knoblauch, Salz, Pfeffer.

Zuerst schneide ich alles in große Stücke. Das muss überhaupt nicht schön aussehen, denn am Ende wird sowieso alles püriert. Dann schmore ich alles in einem großen Topf mit Butter oder Öl, ganz nach Belieben. Als nächstes kommt Brühe hinzu, bis das Gemüse bedeckt ist. Auch hier ist es absolute Geschmacksache, welche Art von Brühe man verwendet. Profis haben immer selbst gemachte Gemüse- oder Fleischbrühe im Tiefkühler. Wenn alles weich genug ist, püriere ich das Gemüse mit dem Pürierstab und schmecke mit Gewürzen ab. Ein kleiner Schuß Apfelessig gibt dem Ganzen nochmal einen guten Kick. Fertig!

Variationen:

Wenn man Reste von Reis, Quinoa, Nudeln oder Linsen hat, kann man diese auch super untermischen. Würstchen oder Fleischbällchen lassen sich natürlich auch toll in der Suppe servieren. Wie Ihr seht, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich esse am liebsten einen knackigen Salat zu der Suppe. Lasst es Euch schmecken!

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