Die drei besten Sport Apps für Zuhause

20. July 2016 | in Lifestyle | Medien

Ich habe Sport Zuhause ehrlich gesagt nie wirklich ernst genommen: Macht man da überhaupt wirklich etwas? Ist das nicht nur Pseudo-Sport? Jetzt wo mein Alltag eng getaktet ist und ich Besuche beim Fitnessstudio Wochen im Voraus planen muss, habe ich meine Meinung geändert. Ich schaffe es höchstens einmal die Woche zum Yoga, im Schnitt wahrscheinlich sogar weniger.

Ich habe Sport Zuhause ehrlich gesagt nie wirklich ernst genommen: Macht man da überhaupt wirklich etwas? Ist das nicht nur Pseudo-Sport? Jetzt wo mein Alltag eng getaktet ist und ich Besuche beim Fitnessstudio Wochen im Voraus planen muss, habe ich meine Meinung geändert. Ich schaffe es höchstens einmal die Woche zum Yoga, im Schnitt wahrscheinlich sogar weniger.Dabei tut es mir so gut! Mein Rücken dankt es mir und generell fühle ich mich fitter und vor allem: ausgeglichener. Selbst wenn es nur 15 Minuten sind, merke ich den Unterschied. Junio darf dann ein, zwei Folgen Shaun das Schaf gucken und Mama hat mal kurz Zeit für sich. Hier sind drei meiner Lieblings-Apps für ein Work-Out zu Hause:

Mein Favorit: Yoga Studio, 3,99 Euro

yogayoga

Yoga Studio finde ich klasse. Im Gegensatz zu den meisten anderen Yoga-Apps, muss man sich nicht Beschreibungen durchlesen, sondern kann sofort nach dem Download loslegen. Die App ist sehr verständlich und übersichtlich aufgebaut und auch für Anfänger gut geeignet. Man kann dort zwischen Ready-Made Classes und personalisierten Kursen, die man sich aus den einzelnen Yoga-Posen selbst zusammenstellen kann, auswählen. Ich bin Fan der fertigen Kurse, aber auch dort wählt man nochmal zwischen verschiedenen Vorlieben und Bedürfnissen. Für mich ist die Kombination aus Flexibilität, Entspannung und Kraft am besten. Zudem gibt es Kurse, die speziell Rückenschmerzen lindern sollen. Eine sympathische, angenehme Frauenstimme führt einen durch den Kurs, alle Übungen werden langsam und ruhig erklärt und vorgeführt. Auch die Hintergrundmusik kann man seinen Vorlieben nach aussuchen. Auch wenn ich Zuhause bin, bekomme ich mit dieser App wirklich das Yoga-Feeling und bin danach viel entspannter (Muskelkater inklusive!).

Mehr Infos hier.

Nachteil: Bis jetzt leider nur auf Englisch, es ist allerdings sehr gut verständlich!

(Wer übrigens mal Post- oder Pränatales Yoga Zuhause ausprobieren möchte, ohne gleich eine App runterzuladen, der kann sich gern dazu unsere Yoga-Serie anschauen.)

 

Nike Training Club (kostenlos)

nikenike

Nur die Harten kommen in den Garten! Und ich bin das definitiv nicht. Die Nike Training App ist cool (sie sieht vor allem super schick aus und funktioniert toll), allerdings ist hier schon ein wenig mehr Army-Drill angesagt. Alle Übungen werden per Video vorgeführt und genau beschrieben. Auch die eigene Hintergrundmusik kann durch den Zugang auf iTunes hinzugefügt werden.  In der App kann man sich personalisierte Trainingspläne erstellen lassen und wird Teil einer Community, mit denen man seine Ergebnisse teilen kann. Die App ist auch auf Frauen abgestimmt, anders als bei Fitstar (siehe unten), erklären einem also nicht nur Muskelbepackte Typen, was man so machen soll, sondern auch mal Frauen, was ich angenehm fand.

Weitere Infos hier.

Nachteil: Gibt es eigentlich keine! Die App ist super konzipiert. Man muss nur der Typ dafür sein!

Fitstar (kostenlos, bei Up-Grade 7,99 Euro im Monat)

fitstarfitstar

Fitstar ist quasi ein Personal Trainer im iPhone. Man erstellt sein eigenes Profil, macht dann einen Fitness-Test und bekommt ein Paket mit jeweils verschiedenen Trainingseinheiten vorgeschlagen. Die meisten kosten extra, dass heisst man muss auf Fitstar Premium für 7,99 Euro im Monat up-graden. Das App will sich auch mit der Health-Funktion des iPhones verbinden, damit Gesundheitsdaten analysiert werden können. Auch hier werden die Übungen per Video vorgeführt und genau beschrieben. Elektronische Musik begleitet die Übungen, man kommt also richtig in Gang!

Nachteil: Bei jeder Übung wird einem angezeigt, wie viel Kalorien man verbraucht. Davon bin ich kein Fan, denn Kalorienzählen finde ich nicht nur ineffizient, sondern nimmt auch den ganzen Spaß!

 

Titelbild: Simone Leuschner

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