Der neue Ant von Bugaboo – so viel mehr als ein Reisebuggy

14. August 2019 | in Kooperation

Meine Tochter ist drei Jahre alt. Drei Jahre und fast drei Monate. Sie hat spät angefangen zu laufen, wollte dann aber ziemlich schnell nur noch laufen – beziehungsweise rennen. Sprich: Sie sitzt eigentlich überhaupt nicht mehr gerne im Kinderwagen. Wir nehmen ihn höchst selten mit. Auch auf dem Arm ist sie nur, wenn sie wirklich nicht mehr laufen kann.

Aber während unseres Italien-Trips gab es ein paar Situationen, da war ich verdammt froh, dass wir den neuen Bugaboo Ant dabei hatten. Nicht nur, weil der wirklich ein sehr durchdachter und ziemlich großartiger Kinderwagen ist. Sondern auch, weil die Dreijährige ihn geradezu eingefordert hat!

Ich frage mich, warum das eigentlich so viele Menschen triggert , wenn ein Kind, das schon etwas größer ist, noch im Wagen sitzt? Haben sie Angst, das Kind könnte das Laufen verlernen? Unselbstständig werden? Verwöhnt sein? Von den Eltern künstlich klein und als Baby gehalten werden? Das gleiche gilt natürlich für größere Kinder, die noch getragen werden. Verstehe ich nicht. Es ist doch immer eine Momentaufnahme. Und es gibt auch mit über zwei Jahren noch oft gute Gründe, die Kinder im Kinderwagen zu haben.

Situation eins: ein Städtetrip. In unserem Fall Verona. Wir sind gelaufen, gelaufen, gelaufen. Haben außerhalb der Stadtmauern geparkt, sind am Fluss entlang geschlendert, zu Märkten, zu den Sehenswürdigkeiten, durch die volle Fußgängerzone. Zwischendurch ein Eis und ein Aufenthalt auf dem Spielplatz und irgendwann – ging es eben nicht mehr. Das Kind quengelte, war müde, die Beine taten weh. Ich bin recht klein und kann sie schlicht nicht mehr tragen und auch mein Mann hat eher keinen so starken Rücken. Die Lösung: Ab in den Wagen! Dort kann man entspannen, ausruhen. Das Dach runter ziehen und sich ein bisschen abschirmen. Vielleicht sogar ein kleines Nickerchen machen. Wunderbar!

Für uns Eltern war das übrigens auch nicht unpraktisch: In den Gepäckkorb und in die große Untergestellablage des Ant passt Einiges rein. Der Inhalt darf sogar bis zu acht Kilo wiegen. Jacken, Souvenirs, Trinkflaschen: alles unten reingeworfen und durch die Stadt spaziert. An den Korb kommt man übrigens auch ran, wenn der Buggy zusammengefaltet ist – das ist echt mal praktisch.

Auch “obenrum” ist der Ant ziemlich stark – so stark wie eine Ameise eben. Er ist für Kinder bis 22 Kilo geeignet, dabei wiegt er nur 7,2 kg. Und ist der angenehm zu fahren! Fühlt sich gar nicht nach Buggy an. Kein Wunder: Dank der versteckten Federung an allen Rädern ist er sehr komfortabel, er federt sogar italienisches Kopfsteinpflaster ab. Und er lässt sich mit nur einer Hand manövrieren.

Vorher mussten wir den Ant natürlich noch nach Italien transportieren. Wir sind ja mit dem Bus gefahren, die Faltmaße von 55 x 38 x 23 cm haben perfekt hinter den Fahrersitz gepasst! Natürlich darf der Ant auch bei den meisten Fluggesellschaften ins Handgepäck. Ich würde immer sicherheitshalber noch mal nachprüfen, aber in der Regel sollte das mit den Handgepäckmaßen konform gehen. Auch ansonsten sind die Maße “klein aber fein” und der Wagen ist irre flexibel: Der Sitz lässt sich in zwei Positionen befestigen, den Eltern zugewandt oder mit dem Blick nach vorne. Nach vorn gerichtet hat er zwei Sitzpositionen, zu den Eltern gewandt gibt es sogar drei Sitzpositionen – sitzend, ruhend und auch ganz liegend. Die Rückenlehne ist höhenverstellbar und wächst mit. Meine Tochter ist sehr groß für ihr Alter und passt noch ganz gut rein. Der Schiebegriff ist übrigens von 95 bis 104 cm in der Höhe verstellbar und ideal für alle Körpergrößen – sowohl der sechsjährige Bruder, als auch der Mann mit 1.85 schieben den Wagen gerne. Der Mann stößt vorne nicht mit den Beinen an und muss sich nicht bücken. Ich behaupte mal, man könnte sogar noch größer sein!

So, nächste Situation: Wir wollen einen Spaziergang machen, in Südtirol wird sowas auch gerne mal zur kleinen Wanderung. Das Kind ist müde vom Tag am See, möchte eigentlich schlafen. Wir müssen aber auch noch einkaufen, alle sollen und wollen mit: Also wieder ab in den Ant! Man sieht: es gibt eben einfach Situationen, da will auch eine Dreijährige, die sehr gerne läuft, noch gefahren werden.

 

Weitere Highlights, die mir am Bugaboo Ant positiv aufgefallen sind:

  • Einmal gefaltet steht der Buggy von allein. Und er lässt sich dann auch wie ein Trolley-Koffer ziehen, stelle ich mir am Flughafen sehr praktisch vor.
  • Er hat ein völlig neues Design, das ist für viele Eltern ja auch nicht unwichtig. Ich finde ihn richtig schick!
  • Das Sonnendach kann mit einem Reißverschluss einfach erweitert werden und spendet so viel Schatten.
  • Der Wagen verfügt über integrierte Befestigungspunkte für das Komfort-Mitfahrbrett von Bugaboo – und genug Platz dafür ist auch!

Fazit also: Gerade im Urlaub ist ein Kinderwagen auch mit drei Jahren noch oft sehr praktisch. Und: gut gemacht, Bugaboo! Vielleicht der durchdachteste Reise-Kinderwagen, den es da draußen gibt. Und ganz ehrlich: Für die Stadt kann man sich auch einfach “nur” den Ant kaufen, oder? Er geht auch schon für die ganz Kleinen und ist sowas von flexibel. Ich behaupte mal, damit fährt man tatsächlich ziemlich gut!

 

Der Bugaboo Ant ist jetzt im Handel erhältlich und kostet ab 499 Euro.
Dieser Post entstand in freundlicher Kooperation mit Bugaboo, der Text entspricht aber unserer eigenen, persönlichen Meinung!

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