Bye bye Gitterbett, bye bye Schlafsack! Eine neue Schlaf-Ära ist angebrochen

23. April 2015 | in Familie | Interior | Lifestyle

Letzte Woche ist bei uns ohne Übertreibung eine neue Schlaf-Ära angebrochen. Wir haben das Gitter von Xavers Bett entfernt! Zu oft hatte er versucht raus- und reinzuklettern und irgendwie fanden wir auch, es sei an der Zeit. Das war es auch! Er krabbelt jetzt abends freudig alleine in sein Bett, das Rausklettern ist ihm noch nicht so geläufig, immerhin ist er aber auch noch nie rausgefallen. Wir können abends viel gemütlicher Geschichten vorlesen und: wir müssen ihn nicht mehr aus dem Bett heben!

Tatsächlich haben wir jetzt auch den Junior-Aufsatz für sein Kalon Echo Crib bestellt. Bis der da ist funktioniert die Version, die ihr oben seht, aber auch prima.

Schlafsack-Dramen

Zuvor gab es übrigens wochen- ach was! monatelang Drama um den Schlafsack. Ich weiß nicht, wie es eure Kinder so halten (Junio stellt sich nicht so an), aber Xaver weigerte sich vehement, abends in einen Schlafsack gesperrt zu werden. Er wand sich und brüllte und wenn er ihn irgendwann an hatte, versuchte er verzweifelt, ihn sich vom Leib zu reißen, pulte am Reißverschluss rum, schrie: NEIN! ENG! AUSSIEHN!

Was sollten wir also machen? An Schlaf war nach dem allabendlichen Schlafsack-Kampf erst mal nicht mehr zu denken, also kauften wir eine Decke. Und ein Kissen. Jedoch: Xaver ist ein unruhiger Schläfer, er bewegt sich viel, die Decke war immer nach kürzester Zeit irgendwo im Bett, aber nicht auf ihm. Es war Winter! Wir kauften einen Ganzkörper-Schlafanzug mit Fuß aus Wolle und Seide, packten Xaver abends dick ein, inklusive Halstuch, drehten die Heizung auf und versuchten, die Luft trotzdem einigermaßen feucht zu halten. Zeitweise schlief er dann wieder bei uns im Bett, was mir lieb war, denn ich dachte, so könnte ich ihn nachts wärmen, aber: Pustekuchen. Das Kind lag morgens immer irgendwo im Bett und immer ohne Decke und eiskalt.

Nun. Xaver ist den ganzen Winter nicht ein Mal krank gewesen, insofern haben ihm die kalten Nächte wohl nicht wirklich geschadet. Wer weiß, vielleicht haben sie ihn sogar abgehärtet? Ich als Mama kann es aber nicht ertragen, dass mein Kind nachts nicht kuschelig eingemummelt ist.

Eine gute Übergangslösung!

Jetzt sind die Nächte immer noch kalt und wir haben eine tolle Übergangslösung gefunden. Den Antwerp-Faltschalfsack von Koeka. Ein Hammerteil! Koeka sagt, ab 2,5 geeignet (wohl wegen der Gefaht, dass das Kind unter der Decke bleibt, aber Xaver ist GROß!). Auch soll der Schlafsack eher für unterwegs sein, bei uns performt er aber im täglichen Gebrauch super. Xaver schlüpft rein, man zieht den Reißverschluss zu und er ist warm und zugedeckt, die ganze Nacht. Am Wochenende fahren wir auf den Bauernhof und da wird sich das gute Stück zum ersten Mal auch auf Reisen bewähren, da bin ich sicher. Man kann ihn nämlich sogar zusammenfalten!

Koeka

 

Eine wunderbare Alternative ist übrigens das Bettdecken-Nest, das eine schlaue Mama erfunden hat, als sie genau mein Problem hatte. In dieser erneuten Übergangsphase von Schlafsack zur Decke. Ich bin also nicht alleine!

Habt ihr auch diese Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr sie gelöst?

Übrigens: jetzt, wo mein kleiner Junge schon so groß ist (schnief!), bin ich irgendwie auch versucht, sein Zimmer schon wieder umzugestalten. Ein neues Bett, vielleicht eine neue Wandfarbe… Die Wickelkommode kommt ja auch bald weg… Mal sehen, wann ich die Zeit und die Muse dafür finde!

Das Nestchen ist übrigens von Ketiketa, und der Balthazar von Lucky Boy Sunday, beides bei d.nik in Berlin gefunden. Der Pilz und der Hase sind von Egmont Toys, das Kinderklavier von Vilac, beide Bilder sind von Juniqe und die Steiff-Tiere sind allesamt Geschenke von Freunden und Familie, nur der Maulwurf, der ist ein Erbstück aus meiner Kindheit…

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