Breastmilk – the Movie!

16. May 2014 | in Gesellschaft | Parenting

Jaja, Leute wirklich! Ein ganzer FILM über Muttermilch! Yeah! Haha, nein im Ernst. Die Produzenten von The Business of Being Born haben sich erneut einem hochgradig intimen Thema angenommen: Stillen.

Genauer gesagt: Stillen, Nicht-Stillen, Abpumpen, Milchstau, Milchproduktion – eben ALLEM, was das Stillen so mit sich bringt.

Man kann sich jetzt fragen, warum etwas so Stinknormales einen ganzen Film braucht, aber die Wahrheit ist eben, dass Stillen erstens gesellschaftlich durchaus zu Kontroversen führt (wie lange man stillt, und ob es in der Öffentlichkeit gemacht werden soll, sind zum Beispiel Themen, die immer wieder hitzig diskutiert werden…), und dass es eben leider nicht so einfach ist, wie man denken sollte. Stillen will gelernt sein, nicht bei allen Frauen klappt es problemlos, manche wollen einfach nicht, und was soll man machen, wenn man wieder arbeiten muss, aber weiter stillen will? Genug Stoff also für einen ganzen Film und deshalb durchaus gerechtfertig!

Ich bin ja Still-Fan, wenn meine persönlichen Erfahrungen auch von Zwiespältigkeit geprägt waren (hallo, gesellschaftlicher Druck! – zu meinem (Ab)Stillbericht geht es hier), ist Muttermilch in meinen Augen dennoch ein absolutes Wunder-Produkt und Stillen ist außerdem gesund (für Mutter und Kind), praktisch (wenn es reibungslos läuft) und auch irgendwie schön (kuscheln und so…). Trotzdem respektiere ich es, wenn Frauen nicht stillen möchten. Was ich aber nicht akzeptieren möchte, ist wenn Frauen, weil sie zu wenig wissen, oder zu wenig Hilfe bekommen, nicht stillen. Das sollte nicht sein! Dass viele Frauen aus weniger gebildeten und einkommensschwachen Gesellschaftsschichten auf (teure!!) Pulvermilch zurückgreifen, weil sie zu wenig unterstützt werden, ist einfach nicht in Ordnung. Deshalb: schaut euch den Trailer an und hofft, dass er auch bei uns in die Kinos kommt, bzw. auf DVD zu kaufen sein wird… Ich mag allein schon das Poster. Süßes Baby und ein SCHÖNER Busen, der stillt. Denn dass Stillen automatisch die Brust runiert, das stimmt eben auch nicht einfach so… Außerdem scheint mir der Film richtig lustig zu sein. Und Humor ist doch das Allerwichtigste beim Kinderhaben!

Ach ja, worum es geht? Fünf völlig verschiedene Familien (darunter auch gleichgeschlechtliche!) werden auf ihrer Reise ins Still-Abenteuerland begleitet. Es geht um Herausforderungen, Erfolge, Misserfolge und (zeitweise) Urteile, die sie ertragen müssen. Et voilà, the Trailer! (Das Preview-Bild ist gruselig, oder? Eine Stillgruppe, oh Lord!! Haha!)

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