Alles drauf: die Gear 360 (2017) von Samsung

25. July 2017 | in Kooperation

Die Technik, die Technik! Die Technik macht so Einiges möglich. Unter anderem: 360-Grad-Aufnahmen! Auf denen wirklich alles drauf ist. Oben, unten, man sieht sich selbst als kleiner Punkt am Horizont. Ich gebe zu, ich dachte: braucht man das? Ich bin nämlich ohnehin schon überfordert mit all den technischen Geräten heutzutage. Und von all den Fotos und Videos sowieso. Seit Jahren versuche ich Licht ins Dunkel der Millionen von Dateien zu bringen. Das ist ein anderes Thema, aber: brauchen wir jetzt auch noch 360 Grad? Noch ein neues Gadget? Aber ich muss zugeben: Die Aufnahmen sehen ziemlich lustig und großartig aus. Und sie haben einen riesigen Effekt. Warum also nicht?

Die neue Gear 360 (2017) von Samsung ist eigentlich erst mal nur ein kleines, leichtes, handliches, fischäugiges Gerät, das in jede Handtasche passt. Zusammen mit einem Smartphone (wir haben das Samsung Galaxy S8 benutzt) und eventuell auch noch der Virtual Reality Brille Gear VR wird dieses kleine Gerät aber erst richtig interessant.

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Mit diesem kleinen Teil kann man nämlich ebendiese 360-Grad-Aufnahmen in 4K schießen. Und sogar Video-Livestreaming ist möglich! Zwei 8,4-Megapixel-Fischaugen-Kameras und lichtstarke Optiken mit F2.2 Offenblende sorgen für gestochen scharfe Video- und Fotoaufnahmen. Das ergibt beinahe lebensechte 360-Grad-Erlebnisse. Was ich vor allem faszinierend finde: Man hat dadurch tatsächlich das Gefühl, wirklich live dabei gewesen zu sein.

Wir haben die Gear 360 (2017) auf einem Kindergeburtstag ausprobiert und dann noch mal in den Bergen. Und immer wenn ich mir jetzt die Videos ansehe ist es so, als wäre ich gleich wieder genau dort, wo der Film entstanden ist! Und das, obwohl wir wirklich nur amateurhaft ein bisschen rumgespielt haben. Die Videos erzielen also mit minimalem Aufwand eine ganz schön große Wirkung.

Besonders schön wirken die 360 Grad Aufnahmen, wenn das Ambiente entsprechend ist: eine volle Party, ein Alpenpanorama. Endlose Dünen, oder einfach ein wahnsinnig schönes Haus. Aber die Cam funktioniert natürlich auch auf der Skateboard-Rampe, auf der Skipiste, oder beim Paragliding. Und es muss natürlich nicht immer die Knaller-Location sein. Hier das Ergebnis der Kindergeburtstagsparty:

Und, klar. Man kann auch lustige Fotos schießen. Herrlich, wie wir als kleiner Fleck auf dieser großen Welt mitten in der grünen Natur stehen und doof dreinschauen, oder?

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Die Bilder und Videos aus den Bergen haben wir direkt an die Großeltern, die dabei waren, weitergeleitet. Großeltern haben ja ab und an Angst, sie könnten nicht alles von ihren Enkeln mitbekommen. Ich kenne Omas und Opas, die sich aufs Babyphone der Enkel dazu schalten lassen, um die Kleinen beim Schlafen sehen zu können! Die Gear 360 ermöglicht next level: So kann die Oma im Urlaub kurz mit an den Strand hüpfen. Und die Mama, die auf Geschäftsreise ist, kann trotzdem beim Abschlusskonzert dabei sein. Und wie gesagt: es ist wirklich, als wäre man dabei gewesen. Überhaupt habe ich das Gefühl: 360 Grad, das ist jetzt überall. Ob wir bald gar keine normalen, zweidimensionalen Bilder mehr machen werden?

Wie funktioniert der Spaß? Ehrlicherweise haben wir es noch nicht so ganz drauf, die Kamera gut zu halten, deshalb ist der Daumen meines Freundes immer mit drauf. Die Gear 360 (2017) funktioniert bisher besser mit Android-Smartphones und Windows-PCs. Sie ist kompatibel mit dem iPhone 7, 7+, 6S, 6S+, SE und mit iOS 10.0 oder neuer, aber alle Funktionen kann man nur auf Windows oder Android nutzen. Trotzdem: im Prinzip ist es recht einfach und man bekommt schnell sehr coole Bilder. Es geht so: Die Kamera wird mit dem Smartphone verbunden. Dann dreht man drauf los. Man kann lustige Effekte machen, die Kamera zum Beispiel auf den Tisch stellen und alle tanzen drumherum und schauen abwechselnd rein. Oder man hält sie einfach hoch und hat alles drauf.

Die Videos kann man mit einem Schnittprogramm bearbeiten. Es gibt diverse Effekte und Filter. Und dann geht’s ans Teilen – und das eben erstmals auch in Echtzeit. Natürlich kann man die 360-Grad-Aufnahmen auch in Standardformate umwandeln. Und das Teilen ist wirklich sehr einfach und faszinierend schnell. Das Hochladen auf YouTube ging zum Beispiel mit diesem Video von unserer Berg-Tour richtig fix und obwohl es ein absoluter Schnappschuss ist, habe ich – wie gesagt – jedes Mal wieder das Gefühl, in den Bergen zu schwelgen, wenn ich es sehe:

 

Für das volle 360-Grad-Erlebnis holt man sich die Virtual Reality Brille Gear VR dazu: Da klemmt man das Telefon vorne drauf und los geht’s. Gut, man sieht dann zwar so abgespaced bescheuert aus, wie ich auf dem Bild oben, aber dafür gibt’s 3D-Heimkino, das wirklich täuschend echt aussieht. Man hat das Gefühl, man könnte alles, was man da sieht, buchstäblich anfassen – es ist verrückt. Das ist dann noch mal next level 3D.

Fazit also: Die Gear 360 (2017) ist eine Spielerei. Aber eine die ziemlich viel Spaß macht, und die große Gefühle erzeugen kann!

 

Dieser Beitrag entstand in finanzieller Kooperation mit Samsung.

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