10 Dinge, die Neu-Mamas wissen sollten

30. June 2016 | in Familie | Parenting | Schwanger

Das erste Kind ist der Wahnsinn, im wahrsten Sinne des Wortes. Aufregung, Glück, Verunsicherung, Angst und Euphorie wechseln sich ab. Von überall hagelt es gut gemeinte Ratschläge, gerne auch ungefragt. Aber irgendwie saßen Isabel und ich dann doch nach der Geburt da und dachten uns, dass wir eigentlich vorher (fast) nichts wussten. Vielleicht kann man manche Erfahrungen auch nur selbst machen – aber es gibt doch die ein oder andere Sache, die uns vorher mal jemand hätte sagen können. Und deshalb haben wir uns im Archiv umgesehen und viele Dinge gefunden, die wir allen Neu-Mamas raten können:

1. Zur Geburt: Wie bereitet man sich auf eine Geburt vor? KANN man sich überhaupt vorbereiten? Fakt ist, es kann irre gut und schön laufen, es kann aber auch ein kleiner Horrortrip werden. Lesestoff?

Sieben Dinge rund um die Geburt, die ich zum Glück vorher wusste.

Eine Möglichkeit für eine Geburt, wenn alles gut läuft: Ambulant entbinden.

Oder hier: Marie’s Kaiserschnitt-Erfahrung.

2. Über das Wochenbett: Ruht euch aus! Schlaft so viel ihr könnt! Liegt viel, euer Beckenboden wird es euch danken! Das Wochenbett dauert mehrere Wochen und das aus gutem Grund. Rausgehen könnt ihr noch früh genug. Wir hatten beide beim ersten Mal ganz verschiedene Erfahrungen mit den “Baby-Flitterwochen”, und das aus gutem Grund… Schwitzen, Heulen, Kuscheln – das Wochenbett kann toll sein, es kann auch eine extreme Erfahrung sein. Schlau ist, wer gut vorbereitet ist. Also organisiert euch Hilfe, wenn der Mann nicht kann, und vor allem: eine Hebamme! Und noch ein wichtiger Rat: Überlegt euch das mit dem Besuch gut!

3. Was auch auf euch zukommt: Stillen. Das kann total easy und super laufen, manchmal aber auch nicht. Ist Stillen wirklich das Beste? darf man sich durchaus in manchen Fällen fragen. Wer ab und zu mal raus will, oder früh wieder zurück in die Arbeit muss, kann Abpumpen. Tipps gibt’s hier: Pumpen für ein bisschen Freiheit. gut zu wissen auch: Abstillen is not a Crime 😉

4. Zum Thema Schlafen: Viele Babies schlafen schlecht und auch viele Kleinkinder tun es noch. Es kann aber auch total gut laufen! Sich auf das Schlimmste gefasst machen, ist trotzdem vermutlich eine gute Idee. Denn bei den meisten wird es erst nach Jahren besser. Ach ja, WO soll das Baby schlafen? Im Beistellbett, im eigenen Bett, im Elternbett?

Unsere Meinung: Schlaft doch, wie ihr wollt.

Und: drei eventuell hilfreiche Tipps für den Schlaf mit einem Baby

5.  Beikost – ein weiterer großer Meilenstein ist, wenn das Baby an “richtiges” Essen herangeführt wird. Eltern sind oft unsicher – zu Unrecht! Marie und ich sind beide einen Mix aus Brei, Fingerfood, Muttermilch und Pre-Milch gefahren und können deshalb sicher sagen: alles ist möglich und am Ende essen eigentlich alle Kinder ganz normal. Lesestoff: Über B(r)eikost, Mansche mansche Fingerfood, und ein Profi zum Thema Beikost-Mythen.

6. “Phasen“: Es kann schwierig sein mit einem kleinen Baby in den ersten Wochen, viele schreien stundenlang die Bude zusammen oder schlafen quasi nie, andere sind wirklich total entspannt und alles ist wunderbar, aber auch hier gilt: Vielleicht lieber mit dem Schlimmsten rechnen?

Die Wahrheit über die ersten, harten Wochen.

Auch wenn diese überstanden sind, wird es Zeiten geben, in denen das Baby nicht wieder zu erkennen ist, schlecht schläft, viel quengelt… Die berühmten “Sprünge”, oder ist das noch mein Baby? O je, ich wachse, o je, ich zahne! “Alles ist eine Phase” sagen erfahrene Eltern gerne und sie haben leider meistens Recht.

Auch gut zu wissen: Habt keine Angst, euer Baby schon zu “verziehen”, man kann ihnen noch keine schlechten Dinge “angewöhnen”, das mit der “Gewohnheit” ist völlig überbewertet!!

7. Mama-Sein… Man wird ja irgendwie ein neuer Mensch, wenn man ein Kind bekommt. Oder auch nicht? Meine beiden Irrtümer rund ums Muttersein. Viele Dinge werden auch einfach anders, als man sie sich vorgestellt hatte – und das ist auch überhaupt nicht dramatisch: Die Mama, die ich sein wollte. Ach so und: Mama ist natürlich kein Party-Tier mehr…

8. Eltern werden, Paar bleiben. Hach ja. Eine Beziehung gut am Leben zu erhalten ist mit einem Baby oder Kleinkind nicht immer einfach. Haben wir da überhaupt Ratschläge? Auszeiten sind wichtig, viel sprechen ist gut. Die richtigen Fragen stellen, ist ein guter Tipp. Und ansonsten: sich an die Liebe erinnern und Augen zu und durch. Am Ende streiten doch alle über die gleichen Themen und die meisten schaffen es irgendwie, Paar zu bleiben.

9. Auch gut zu wissen: Anderswo auf der Welt machen es alle vielleicht ganz anders – es gibt kein klares Richtig oder Falsch.

10. Und ganz wichtig: Mama-Sein ist manchmal doof – und das ist auch völlig okay so. Trotzdem ist Kinderhaben keinesfalls wahnsinnig, nein ganz und gar nicht! Es macht auch nicht unglücklich, sondern im Gegenteil: sogar ganz schön vollkommen und glücklich….

 

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