Chalet La Pedevilla – ein Traum in den Dolomiten

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Hach. Das war ein Traumurlaub! Aber zu allererst muss ich gestehen: Eigentlich war ich gar nicht so ein großer Winterurlaub-Fan, sondern wäre fast lieber wie Isabel auch ins Warme gefahren. Deshalb habe ich mich auf unseren Familienurlaub in Südtirol sehr wohl gefreut, aber war auch ein bisschen skeptisch. Aber weit gefehlt! Ich habe ein richtiges Faible für diese wunderbare Dolomiten-Landschaft entwickelt. Die Weite! Die Luft! Das Spiel aus rauer Berglandschaft und weichem Schnee – diese wunderschöne Natur hat es mir angetan. Und wir hatten sooo viel Sonne! Junio war überglücklich endlich mal richtig Schnee zu spielen. In Berlin hat er nämlich die wenigen drei Tage Schnee verpasst und deshalb war dieser Urlaub in doppelter Hinsicht eine Premiere: für mich der erste richtige Winterurlaub und für Junio der erste Schnee! Es gibt aber wahrscheinlich keinen Ort, an dem man all das besser genießen könnte, als das Chalet La Pedevilla. Wie ihr auf den Fotos schon sehen könnt, ist der Raum der ersten Etage mit einer großen Fensterfront versehen, die uns einen atemberaubenden Blick über die Berge geschenkt hat. In der Nacht, in der wir ankamen, hatte es viel geschneit und so war Junio am nächsten Morgen komplett aus dem Häuschen, als wir noch ganz verschlafen in den großen Wohnraum taumelten: Der Schnee glitzerte in der Sonne. Die Berge waren komplett weiß. Was für ein Empfang.

 

Wir kamen am Abend davor erst spät mit dem Auto aus Berlin (bei gutem Verkehr braucht man ca. acht Stunden) und Caroline, unsere Gastgeberin, hatte uns freundlicherweise etwas fürs Frühstück in den Kühlschrank gestellt und dieses wunderbare Kümmelbrot besorgt. Caroline und ihr Mann sind beide Architekten. Das Chalet La Pedevilla ist ein gemeinsames Projekt: Ihr Mann Armin kümmerte sich um den Entwurf, Caroline um die Inneneinrichtung. Sie wohnen mit ihren drei Kindern im Haus nebenan.

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Und man merkt, dass die beiden Eltern sind: Es gibt einen ganzen Schrank voller Spielsachen (die tollen Sachen von Djeco oder Janod), Malzeugs und Kinderbücher. Ich hatte zur Sicherheit eine große Tasche mit Spielzeug mitgenommen, die ich gar nicht auspacken musste, weil Junio mit dem, was vorhanden war, die ganze Woche beschäftigt war. Auf Wunsch wird auch ein Babybett oder Kinderstuhl bereitgestellt. Junio und die Jungs von Caroline brauchten auch nicht lange um sich anzufreunden, da wurde zusammen im Spieltraktor der Berg heruntergefahren oder die Kühe vom Bauern nebenan besucht.

Das Haus liegt im Ort Pliscia, winzig und ruhig, hat aber eine Hofkäserei mit leckerem Käse. Fährt man ein kleines Stück weiter erreicht man den hübschen Skiort St. Vigil. In die andere Richtung liegt Bruneck, mit dem bekannten Skiberg Kronplatz. Ski gefahren sind wir dieses Jahr noch nicht, da wir nur sechs Übernachtungen dort waren, wollte ich Junio nicht in die Skischule geben, sondern lieber jeden Tag so richtig genießen. Wir sind deshalb viel gerodelt, was sehr viel Spaß gemacht hat. Am Schönsten war der Ausflug, den uns Caroline empfohlen hat: Wir sind mit dem Auto ungefähr 30 Minuten das Tal entlang gefahren und haben dann Pederü erreicht. Von dort hat uns ein Schneemobil abgeholt (“die Schneekatze”, Junio hat’s geliebt) und hoch ging es auf den Berg! Oben angekommen gab es zwei Almhütten, wir haben im Laverella gut gegessen und uns etwas aufgewärmt. Und dann ging es den ganzen Weg bergab mit dem Schlitten ins Tal, vorbei an wunderbaren Berggestein und kleinen Bächen. Wir haben uns so weit weg von allem gefühlt, wie in einer Winterzauberlandschaft auf einem anderen Planeten. Im Sommer kann man dort auch wunderbar wandern!

Caroline hat immer viele Ideen und vor allem die besten Tipps für Unternehmungen! Als wir genug vom Schnee hatten, sind wir ins Spa und Schwimmbad Cascade gefahren, das knapp 40 Minuten entfernt liegt: Tolle Architektur und vor allem ein Kinderschwimmbecken, ein verglastes Kinderzimmer und trotzdem viel Raum zum Entspannen. Ich wünschte, so ein Bad gäbe es in Berlin!

Lebensfreude und Genuss – ein Urlaub für die Sinne

Ihr merkt es vielleicht, ich bin wirklich begeistert. Aber eben auch, weil der Urlaub auf so vielen Ebenen schön war. Es gibt viele Aktivitäten, die man gut mit Familie unternehmen kann. Eine so schöne Natur. Und dazu ist man eben auch in Italien: Es gibt den leckersten Büffelmozzerella, tolle Pasta und Oliven auch im einfachen Supermarkt im nächsten Ort. Und in der schönen Küche Essen zu zubereiten ist ein Fest, jedes Mal. Auch weil die Küche, wie das gesamte Haus, sehr gut ausgestattet ist: hochwertiges Besteck, schöne Teller und Töpfe. Haptisch ein Genuss.  Jedes Detail im Haus ist durchdacht vom Lichtschalter zur Aufbewahrung des Föhns – und trotzdem lebendig und ungezwungen. Das Haus wirkt wie eine Neuinterpretation eines ladinischen Bauernhauses, mit traditionellen Elementen, wie den selbst entworfenen Zirbeholzmöbeln und als Gegensatz den modernen Wänden aus hellem Dolomit-Beton.

 

Man spürt es im gesamten Anwesen: Perfekt aufeinander abgestimmtes Design, das aber nahbar und funktional ist. Wo man auch hinschaut, es macht Freude. Wir danken Caroline und ihrer Familie für unseren Aufenthalt im Chalet La Pedevilla und können es nur wärmstens weiterempfehlen. Die Gegend bietet viele Seen und Wandermöglichkeiten und ist bestimmt auch im Frühling und Sommer ein Traum!

La Pedevilla

Str. Pliscia 13, I-39030 Enneberg/Marebbe (BZ)
T +390474501074 – M +393466193851
E-Mail:   info@lapedevilla.it

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Fotos: Stefano Casertano

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