Mama Monday – über die Vagina als Politikum, Elternsein als Anstoß zur Revolution, Gehaltslücken und zum Zähneputzen

Mama Monday

Irgendwie scheint Kinder zu bekommen ja DIE eine Sache – ja, regelrecht eine Schallmauer zu sein, nach der vor allem für Frauen nichts mehr wie vorher ist und dieser Umstand sie dementsprechend dazu antreibt, sich zu politisieren. Wie etwa diese Autorin in der taz, die in diesem Text und ob ihrer Mutterrolle über die – wie sie findet – Widersprüche und Lügen der Gesellschaft schreibt. Triggerwarnung: Für alle, die sich im traditionellen Familienmodell eingerichtet haben, dürfte der taz-Text durchaus provokativ ausfallen. Etwa, wenn die Autorin schreibt: “War ich vielleicht dabei, auf alte Begriffe von Natürlichkeit und Ursprünglichkeit zurückzufallen, die ich längst überwunden geglaubt hatte?”

Widersprüche und Lügen der Gesellschaft – insbesondere in ihrer bürgerlichen Mitte – waren offenbar auch Michael Haneke Antrieb, seinen jüngsten Film Happy End über die Abgründe einer Familie zu drehen. Oder wie er in diesem Interview mit dem SZ-Magazin zitiert wird: “Mein Thema ist unser Autismus und Empathiemangel auf allen Ebenen.” Kann man hier nachlesen und sich hier den Trailer zum Film ansehen (der am 12. Oktober in die Kinos kommt).

Über Missstände ganz anderer Art will ein Artikel in der ZEIT berichten. Er versteht sich quasi als Aufstellung, wie viel (bzw. wie wenig) eigentlich jene Personen so verdienen, die sich tagein, tagaus um unsere Kinder kümmern: Erzieher nämlich. Kann man hier nachlesen.

Von einem Politikum zum Nächsten: In diesem Text widmet sich eine Autorin des ZEIT-Jugendportals Zett ihrer Vagina und kommt zu dem Schluss: “Die weibliche Sexualität dagegen ist das wohl mystischste, politischste und zugleich am wenigsten erforschte Thema.”

So ganz klar scheint auch ein anderes Thema nicht zu sein: Wer sich bislang nach dem Essen die Zähne putzt, denkt nach diesem Zeit-Artikel vielleicht noch einmal darüber nach.

Und wer sich fragt, ob seine Unterleibsschmerzen während der Periode eigentlich gewöhnlich stark, oder doch unverhältnismäßig sind, ist vielleicht mit diesem Artikel gut beraten.

Und zum Abschluss und etwas versöhnlicher: diese Arte-Dokumentation zu Bhutan, die mit dem “Königreich der Glücklichen” überschrieben ist. Offenbar und der Doku zufolge leben die Menschen dort Teile des Modells, von dem hierzulande der eine oder andere denkt, es könnte ganz förderlich sein fürs Kinderhaben – Stichwort “es braucht ein Dorf” und “Geschlechtergleichheit”.

Wir wünschen euch eine schöne Woche!

 

 

 

 

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