Was mich persönlich an Attachment Parenting nervt

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Das wichtigste gleich zu Beginn: mich nervt an Attachment Parenting (kurz AP) oder eingedeutscht an “bindungsorientierter Elternschaft” gar nichts. Im Gegenteil. Ich finde den Ansatz schön, natürlich und interessant.

Und doch muss auch ich jetzt noch mal meinen Senf zu der Debatte, die Caro Rosales (sicher bewusst) mit ihrem Artikel angestoßen hat, geben. (Ja, jetzt gibts noch mehr Klicks, aber die meisten haben ihn wohl eh schon gelesen). Eine weitere, wesentlich reflektiertere Kritik kam übrigens kurz danach.

Ich verstehe, dass die, die seit Jahren für bindungsorientierte Elternschaft kämpfen (neben den einschlägigen Autoren fallen mir hier vor allem Susanne Mierau und Nora Imlau ein, auch Anja Gaca würde ich dazu zählen), genervt sind von dieser Debatte. Denn natürlich ist es nicht in deren Sinne, dass Mütter sich kaputt machen, nur um um jeden Preis ihre Kinder lange zu stillen und sie  niemals schreien zu lassen. Und natürlich ist ihre Arbeit unendlich wichtig. Denn es ist noch nicht lange her, da wurden Babies ans Bett gefesselt, Kleinkinder auf den Topf gebunden, Babies wurden nachts schreiend alleine gelassen und Kinder wenn sie nicht gehört haben, unter die kalte Dusche gestellt. Ich persönlich finde es einen unheimlichen Gewinn, dass die meisten Babys heute viel Nähe erfahren dürfen, und dass Kinder mehr Gehör bekommen.

Ich finde, dass man durchaus mal diskutieren darf, kann und vielleicht auch sollte, was eigentlich so abgeht in Foren und Facebook-Gruppen, auf Blogs, in Elterngruppen, Spielecafés und auf dem Spielplatz. Was AP für manche einige bedeutet. Wie sehr für manche ein Dogma und fast eine Religion daraus geworden ist. Und wie viele fast fanatische Mamas da draußen rumlaufen und mit Gift um sich spritzen.

Was nervt, sind die Fanatikerinnen, die Missionarinnen, die Besserwisserinnen

Ich bin (aus Recherche-Gründen) immer mal wieder in einigen AP Facebook-Gruppen und Foren unterwegs und was ich da lese, verschlägt mir wirklich oft die Sprache. Und ich verbringe auch viel Zeit auf Spielplätzen, außerdem habe ich mehrere Baby-Kurse besucht. Auch hier habe ich Dinge gehört, die mich nachhaltig beeindruckt haben.

Auf der einen Seite stehen dort Mütter, die völlig unsicher im Umgang mit ihren Kindern sind. Teilweise sind die Babies noch sehr klein, manchmal schon größer. Alle haben wohl gemein, dass sie sich mit AP auseinander gesetzt haben. Und wer sehr unsicher ist, ist dankbar für einen Leitfaden. Je strenger der ist, je besser.

Da schreiben dann Mütter von ihrer Panik, weil sie unter der Dusche ihr Baby nicht gehört haben und dieses ein paar Minuten im Stubenwagen lag. (“Wie konnte ich nur so egoistisch sein? Wir kann ich das wieder gut machen?”)

In einer Baby-Gruppe fragte mal eine Mutter, ob sie etwas falsch gemacht haben, weil das Kind so gerne in die Krippe geht. Sie wollte es nicht weggeben, musste aber aus beruflichen Gründen. Und das Kind sprang nach wenigen Tagen der Erzieherin auf den Arm, winkte der Mutter und weg war es. Kein Weinen, oder eben nur bei der Mutter. Sie war den Tränen nahe, als sie das erzählte. Ob das denn normal sei? Ob sie keine gute Bindung aufgebaut hätte?

Eine andere zweifelte an sich, weil das Kind ein Übergangsobjekt (ein Lieblingskuscheltier oder eine Puppe) hat. (“ich war doch immer da, gut gebundene Kinder brauchen doch so etwas nicht!”)

Manche machen sich Vorwürfe, weil sie einmal ungeduldig oder unfair mit ihrem Kind waren (“Es ist mir so rausgerutscht, ich bin wirklich so ein Trampel”)

Viele sind verzweifelt, weil sie einen Notkaiserschnitt hatten und fürchten, nun niemals eine Bindung zum Kind aufzubauen. Andere weil sie Stillprobleme haben und zufüttern müssen.

Und viele denken, sie machen alles falsch, weil sich das Kind trotz vorbildlich angewandter AP-Maßnahmen einfach nicht so entwickelt, wie erwartet. Unruhig ist, schlecht schläft, viel schreit, unzufrieden, bockig, aggressiv ist.

Sie sind tief verunsichert, weil sie denken, AP muss doch “funktionieren”. Und man muss sich doch an die “Regeln” halten, sonst zieht das Konsequenzen nach sich. Ihre Leitlinie verunsichert sie mehr, als dass sie hilft.

Auf der anderen Seite stehen “die AP-Mamas”. Groß und gut und mild. Und regelkonform und die meisten relativ intolerant. Nein, nicht alle. Viele sind auch sehr cool. Aber ich lese und höre eigentlich NIE: “Alles GUT. Du machst das super. Man kann nicht IMMER JEDEM Weinen zuvor kommen. Jedes Kind ist individuell. Jedes Kind und jede Mutter und jede Familie hat andere Bedürfnisse. Man muss nicht immer stringent alle Regeln befolgen. Manche Kinder sind die pure Erschöpfung, AP ist keine Garantie für ruhige, wohlerzogene, ausgeglichene und glückliche Kinder.”

Nein, ich lese: “Das ist wirklich schlimm, …” und “Ich kenne das, mir geht es auch so!”. “Vielleicht solltest du mal an DIR arbeiten” kommt auch oft. Das Kind sei ja ein Spiegel. Manche werfen mit Fachliteratur um sich, um zu beweisen, dass Babies wirklich NIE schreien sollten und man Kinder wirklich NIE bestrafen darf. Dass Kinder nicht vorsätzlich handeln, nicht manipulieren wollen, wirklich NIE. Dass der Fehler bei der Mutter, in der Familienkonstruktion liegen muss. Wer nicht drei Jahre stillt, ist raus. Wer seine Kinder mal anschreit, sowieso. Es wird gestritten und gepiesackt und am Ende heißt es dann oft:

Du bist nicht AP.

Man bekommt den Eindruck, Attachment Parenting sei eine Sekte. Natürlich sind Foren generell oft giftig. Aber ich erlebe das eben auch im echten Leben in den einschlägigen Vierteln oft. Nicht alle sind so, nein. Aber es gibt giftige Mütter. Und in AP-Kreisen ist die Zahl besonders hoch. Weil die wirklich denken, sie haben den hundertprozentigen Weg gefunden. Weil sie missionieren. Wenn man dabei ist, ist man eine gute Mutter. Haben die Kinder eine gute, sichere 100% Bindung. Wenn nicht, dann nicht. Du hast AP nicht verstanden, du bist nicht AP. In Klammern steht da immer: Du bist nicht so gut wie ich.

Dabei ist das doch Humbug!

Attachment Parenting bedeutet erstmal einfach eine positive Bindung zum Kind herzustellen. Bindung? Das Kind soll sich geborgen fühlen bei den Eltern. Sicher. Geliebt. Akzeptiert. Wurzeln eben. Man sagt, dass das bei Babys mit viel Tragen und Kuscheln gut klappt, wenn man die Signale der Babys ernst nimmt und wenn man die Kinder stillt, gerne länger und immer nach Bedarf. Dass sie im Familienbett schlafen ist die logisch Konsequenz daraus. Jetzt mal runtergebrochen: wenn man googelt, findet man diese Punkte:

  • Aufnahme des Körper- und Augenkontakts zwischen Mutter und Kind sofort nach der Geburt
  • bedarfsorientiertes Stillen
  • häufiges Tragen des Kindes
  • gemeinsames Schlafen
  • Beachtung der Signale des Kindes, um jedem Schreien zuvorzukommen
  • Verzicht auf Schlaftraining
  • Balance der Bedürfnisse von Kind und Mutter

Das ist alles schön und gut. Aber meiner Meinung nach kann man auch, wenn man nicht alle Punkte eins zu eins umsetzen will oder kann, eine wunderbare Bindung zu seinem Kind herstellen. Indem man es einfach sieht, beobachtet, ihm zuhört, es ernst nimmt und liebevoll mit ihm ist.

  • Wenn der Augenkontakt direkt nach der Geburt (zum Beispiel weil es einen Notkaiserschnitt gab) nicht möglich ist, dann ist die Bindung schon noch zu retten. (Ich persönlich finde es sogar schön, wenn Babies nach Kaiserschnitt dem Papa auf die nackte Brust gelegt werden. So kommt der Papa auch mal zum Zug!).
  • Wenn das Stillen nicht klappt, und mit der Flasche gefüttert wird – auch dann kann man eine gute Bindung zum Kind herstellen.
  • Wenn der Rücken das Tragen nicht mitmacht oder das Kind nicht getragen werden möchte, wird es trotzdem eine ganz wunderbare Bindung zu seinen Eltern haben können.
  • Man kann nicht JEDEM Schreien immer zuvorkommen, insbesondere, wenn man mehr als ein Kind hat. Wenn das Kind mal kurz schreien muss, weil es gerade nicht anders geht, wird es keinen Schaden davontragen.
  • Beim Verzicht auf Schlaftraining bin ich d’accord. Wobei ich denke, es gibt auch Alternativen zum “Schreien lassen” – man kann die Kinder auch sanft an Schlafrhythmen gewöhnen, wenn es sein muss. Das ist aber ein anderes Thema.

Der letzte Punkt ist doch wohl der Wichtigste:

  • Balance der Bedürfnisse von Kind und Mutter. Er sollte eigentlich ganz oben stehen!!

Denn darum geht es doch eigentlich: die (Grund-)Bedürfnisse der Babies und Kinder ernst nehmen und dabei seine eigenen nicht vergessen. Und dass diese Bedürfnisse bei JEDEM Kind, bei JEDEM Elternteil und in JEDER Familie andere sind, ist doch wohl klar. Dass die Regeln nicht starr sein können, also auch.

Mehr ist es eigentlich nicht. Alles, was darüber hinaus geht und vielen Eltern, die bindungsorientiert erziehen wollen auch wichtig ist, kam erst später hinzu. Die Kinder werden eher später außerhalb der Familie betreut, sollen Stoffwindeln tragen oder “windelfrei” groß werden und keinen Brei essen, sondern langsam an echtes, festes Essen herangeführt werden. Viele AP-Eltern impfen auch aus Prinzip nicht. Einige meinen sogar, das Stillen “ersetze” das Impfen. Das ganze geht dann weiter bei einer sehr antiautoritären Erziehung, “Unerzogen” ist so eine Sache, wir hatten das hier auch.

Das mit dem Impfen sehe ich komplett anders. Alles andere finde ich auch wieder interessant, aber auch hier denke ich: muss man nicht zwingend genau so machen. Das gewünschteste Wunschkind wird zum Beispiel oft zitiert in AP-Kreisen und das ist nun auch meine Erziehungsbibel. Auch hier wende ich aber nicht alles 100% an. Muss man doch auch nicht! Denken aber andere Eltern nicht. Wieder wird viel mit Gift gespritzt, wenn es um diese Themen geht. Die Emotionen kochen hoch.

So passiert es zum Beispiel immer wieder, dass laut gefragt wird: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Kita? Die Antwort kann nur lauten: Das kommt auf die Familienverhältnisse an, auf das Kind und vor allem auf die Qualität der Betreuung. Es gibt einfach kein richtig oder falsch. Aber nein! Stattdessen werden Artikel gepostet, die beweisen sollen, dass Kindern unter drei “Fremd”-Betreuung per se schade. Mütter schreiben: Niemals vor zwei! Und so weiter.

Wann kann man ein Kind eine Nacht bei der Oma lassen? Niemals vor drei! Schreien die einen. Im ersten Jahr: Um Himmels Willen! Dabei kommt es doch auch wieder darauf an, wie Mutter und Kind so drauf sind, wie gut das Kind die Großeltern kennt, und so weiter. Man bekommt immer wieder den Eindruck, Kinder dürften sich in AP-Familien auf keinen Fall an andere Menschen als die eigenen Eltern binden (eigentlich auch lieber nur an die Mutter). Erzieher? Fremde! Oma und Opa? Nicht zu lang? Freunde? Na, also ich weiß nicht.

Oder es gibt wilde Erziehungs-Streitereien. Was nun eine logische Konsequenz sei und was eine “Strafe”. Ich bin beiweitem kein Erziehungs-Spezialist, aber mein gesunder Menschenverstand steigt da aus. Es kann doch nicht sein, dass Erwachsene sich seitenweise streiten darüber, was denn nun für den Fünfjährigen der einfachste und beste und bedürfnisorientierteste und am meisten auf Augenhöhe – Weg ist. Man bekommt bei diesen Diskussionen doch manchmal den Eindruck, hier würden wirklich die viel zitierten kleinen Tyrannen herangezogen (auch wenn ich eigentlich denke, dass es die nicht gibt).

Der Druck der Community

Es ist nicht AP, was Caro da anstrengend fand, sondern vermutlich eher der Druck der “Community” und der Anspruch an sich selbst. Ich beobachte immer wieder bei sehr gläubigen AP-Eltern regelrechte Selbstradikalisierungstendenzen. Nicht nur im Netz, sondern auch im echten Leben. Und ganz manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass einige Eltern so in ihrer Ideologie gefangen sind, dass sie dabei vergessen, ihrem Kind und ihrer Familiensituation wirklich die Beachtung zu schenken, die sie immer propagieren. Dass sie so viel lesen und meinen und missionieren, dabei könnte man – überspitzt gesagt – diese wertvolle Zeit doch auch in Zeit mit den Kindern investieren.

Auch ich lese sehr gerne bei Nora Imlau und bei Susanne Mierau. Ich schätze sie sogar unheimlich. Sie sind reflektiert und kritisch und niemals einseitig. Ich mag Julia Dibbern, Alfie Kohn, Herbert Renz–Polster und natürlich Jesper Juul. Ich finde AP und alles was mittlerweile dazu gehört zu dieser Bewegung, interessant und denke, es trägt viel dazu bei, dass viele Kinder heute glücklicher und liebevoller groß werden dürfen, als die Generationen vor uns. Aber man darf es auch mit eigenen Augen sehen und sich herauspicken, was wirklich zu einem selbst passt.

Was mich maßlos nervt, sind die Eltern, die das alles viel zu ernst nehmen. Die eine Religion aus AP machen und andere Eltern, die das nicht so sehen, oder – noch schlimmer – die versuchen, Teil dieser Wertegemeinschaft zu sein, aber nicht alles “richtig” machen, klein machen. Nein, so sind nicht alle. Es wird auch an vielen Stellen sehr respektvoll miteinander umgegangen. Aber es gibt sehr viele Hardliner da draußen.

Das Erziehungsmodell sollte keine Identifikationsfläche sein. Oder ein Religionsersatz.

 

Sidenote: Als Marie und ich damals, 2013, Mütter wurden, hatten wir keinen blassen Schimmer. Wir besaßen keinen einzigen Ratgeber. Wir haben uns die einschlägigen Werke erst im Laufe der Zeit und eher zu Recherche-Zwecken zugelegt und auch eher reingelesen, als sie verschlungen. Denn wir haben einfach – soweit das möglich war – gemacht, was sich richtig angefühlt hat. Dabei sind wir zufällig bei vielem gelandet, was Attachment Parenting bedeutet. Wir haben nicht ewig lange gestillt, aber nach Bedarf. Wir haben familiengebettet (und tun es noch), weil es praktisch und kuschelig war und weil die Kinder es so wollten. Wir (also vor allem ich) haben getragen, weil es praktisch war und die Kinder es eingefordert haben. Wir haben beide Fingerfood gefüttert, weil es sich anbot. Wir erziehen heute liebevoll und auf Augenhöhe, aber mit Grenzen. Wir lachen viel über uns, bezeichnen uns manchmal als Glucke, manchmal als Rabenmutter. Wir scheitern täglich, finden unsere Kinder manchmal komisch, haben Konflikte mit ihnen, aber denken dennoch, dass wir das alles ganz gut machen. Und dass das auch völlig reicht.

Foto: Jordan Whitt / Unsplash

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